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	<title>zeitzeugenberlin.de &#187; Zeitzeuge</title>
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		<title>Geschichte einer DDR Flucht</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Keup sprach im Berufskolleg f&#252;r Wirtschaft und Verwaltung in Herne vor 80 Sch&#252;lern &#252;ber sein Leben und seine DDR Flucht. Die Sch&#252;ler h&#246;ren gebannt dem Zeitzeugen zu, der Stasi-Gefangener war und dessen DDR Flucht scheiterte. Die DDR Flucht von Peter Keup Das Interesse an der Teilnahme des Zeitzeugen-Gespr&#228;chs war enorm. Es mussten 80 Sch&#252;ler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><em>Peter Keup sprach im Berufskolleg f&uuml;r Wirtschaft und Verwaltung in Herne vor 80 Sch&uuml;lern &uuml;ber sein Leben und seine DDR Flucht. Die Sch&uuml;ler h&ouml;ren gebannt dem Zeitzeugen zu, der Stasi-Gefangener war und dessen DDR Flucht scheiterte.</em></p>
<p lang="de-DE"><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/11/DDR-Flucht1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1001" style="margin-left: 9px" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/11/DDR-Flucht1-300x225.jpg" alt="DDR Flucht" width="300" height="225" /></a>Die DDR Flucht von Peter Keup</strong></p>
<p lang="de-DE">Das Interesse an der Teilnahme des <a title="Zeitzeugen befragen" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-befragen/">Zeitzeugen-Gespr&auml;chs</a> war enorm. Es mussten 80 Sch&uuml;ler ausgelost werden, weil das Interesse so gross war und der Unterrichtsraum zu klein. Peter Keup bereitete seine DDR Flucht vor, indem er sich 80 D-Mark in die Kleidung einn&auml;hte, um dann &uuml;ber die Tschechoslowakei und Ungarn nach Ã–sterreich zu reisen. Auf Fragen der Sch&uuml;ler, wie vielen Leuten er in seinem <strong>DDR Flucht Plan</strong> eingeweiht h&auml;tte, gab Herr Keup zur&uuml;ck, dass es nur seine Mutter und seine Freundin wussten. Er konnte es sonst niemanden sagen, weil sie alle wegen Mitwisserschaft an einer DDR Flucht dran gewesen w&auml;ren.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Wie es zur DDR Flucht von Peter Keup kam</strong></p>
<p lang="de-DE">Heute ist Peter Keup 53 Jahre alt. Vom Mauerbau hatte er als Kind wenig wahrgenommen, aber er hat viel von seiner Jugend in der <a title="DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen" href="http://zeitzeugenberlin.de/ddr-aufarbeitung-mit-zeitzeugen/">DDR</a> in Radebeul bei Dresden zu berichten. Er sprach von seinem Schulalltag und dem Jeans-Verbot. Vor allem schilderte er, wie er das ganze System immer weniger aushalten konnte und von einer DDR Flucht tr&auml;umte, zu der er sich letztendlich entschloss. Peter Keup war damals <strong>Profit&auml;nzer in der Nationalmannschaft der DDR</strong>. Der Staat lie&szlig; ihn nicht dort tanzen, wo er wollte. Als ihm eine Teilnahme an einem Turnier in Ã–sterreich untersagt wurde, war f&uuml;r ihn die DDR Flucht eine unumg&auml;ngliche Sache.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Das Scheitern der DDR Flucht</strong></p>
<p lang="de-DE">Peter Keup wurde <strong>an der Grenze zur Tschechoslowakei festgenommen</strong>. Zwei Tage lang wurde er von der Stasi verh&ouml;rt. Die Vernehmung wurde so unertr&auml;glich, dass Keup schlie&szlig;lich die DDR Flucht gestand. Er sa&szlig; neun Monate in Haft, teilweise auch isoliert. Letztlich kaufte ihn die Bundesrepublik Deutschland f&uuml;r <strong>40 000 Mark</strong> frei. Peter Keup wurde 1982 aus dem Gef&auml;ngnis entlassen und konnte in die BRD nach Essen ausreisen. Das Ende einer <a title="50 Jahre Mauerbau" href="http://zeitzeugenberlin.de/50-jahre-mauerbau/">DDR</a> Flucht, die eine interessante Geschichte f&uuml;r einen Film h&auml;tte sein k&ouml;nnen.</p>
<p lang="de-DE">Foto: flickr, mueritz</p>
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		<title>Biografie-Wettbewerb mit Zeitzeugen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 09:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur die Lebensgeschichten von Ber&#252;hmtheiten sind es wert, dokumentiert zu werden. Auch sogenannte Normalb&#252;rger sind Vorreiter oder Vorbilder. Sie sind Zeitzeugen und haben oft abenteuerliche und f&#252;r die Geschichtsb&#252;cher wertvolle Ereignisse erlebt und es ist wichtig, dies festzuhalten. &#34;Was f&#252;r ein Leben&#34; &#8211; Der Biografie-Wettbewerb mit Zeitzeugen Der bundesweite Biografie-Wettbewerb will Aufmerksamkeit f&#252;r Zeitzeugen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><em>Nicht nur die Lebensgeschichten von Ber&uuml;hmtheiten sind es wert, dokumentiert zu werden. Auch sogenannte Normalb&uuml;rger sind Vorreiter oder Vorbilder. Sie sind Zeitzeugen und haben oft abenteuerliche und f&uuml;r die Geschichtsb&uuml;cher wertvolle Ereignisse erlebt und es ist wichtig, dies festzuhalten.</em></p>
<p lang="de-DE"><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/11/biografiewettbewerb.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-990" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/11/biografiewettbewerb-300x200.jpg" alt="Biografiewettbewerb" width="300" height="200" /></a>&quot;<strong>Was f&uuml;r ein Leben&quot; &#8211; Der Biografie-Wettbewerb mit Zeitzeugen</strong></p>
<p lang="de-DE">Der bundesweite Biografie-Wettbewerb will Aufmerksamkeit f&uuml;r Zeitzeugen schaffen. Deshalb wird er vom <strong>Deutschen Historischen Museum</strong> (DHM) in Berlin unterst&uuml;tzt. Au&szlig;erdem wird das Zeitzeugen Projekt von ad.eo filmbiografien, dem MDR und von Generali Zukunftsfonds gef&ouml;rdert. Es werden vor allem engagierte und starke Zeitzeugen-Pers&ouml;nlichkeiten mit bemerkenswerten Biografien gesucht.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Wie k&ouml;nnen Zeitzeugen am Wettbewerb teilnehmen?</strong></p>
<p lang="de-DE">Im Internet kann man unter was-fuer-ein-leben.de die Teilnehmerbedingungen lesen und einen Teilnahmeantrag herunterladen. Auf Anfrage kann man sich auch per Post einen Teilnahmeantrag zuschicken lassen. Es gibt au&szlig;er der <a title="Zeitzeugen im Zeitzeugenportal" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-im-zeitzeugenportal/">Zeitzeugen</a> Kategorie auch die Themen <strong>&#8216;Pers&ouml;nlichkeit&#8217; und &#8216;Engagement&#8217;</strong>. In der Kategorie &#8216;Zeitzeuge&#8217; soll die Biografie mit Entwicklungen und Ereignissen der Deutschen Geschichte verkn&uuml;pft sein. Es wir darauf wert gelegt, dass die Biografie differenziert und authentisch erz&auml;hlt und reflektiert wird. Am Sonntag, den 23. Oktober 2011 wurden im DHM die Gewinner des diesj&auml;hrigen Wettbewerbs vorgestellt.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Ab sofort k&ouml;nnen sich Zeitzeugen aus ganz Deutschland bewerben!</strong></p>
<p lang="de-DE">Die Teilnehmer m&uuml;ssen ein<strong> Teilnahmeformular</strong> ausf&uuml;llen und eine maximal f&uuml;nf-seitige Zusammenfassung ihrer Lebensgeschichte beilegen. Als Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012 vorgesehen. Aus den Einsendungen wird ein Team aus <strong>Historikern und Biografie-Experten</strong> Lebensgeschichten ausw&auml;hlen, die dann dokumentarisch verfilmt werden. Die Filme werden dann im Oktober 2012 im Kino des DHM vorgestellt und anschlie&szlig;end an Zeitzeugenarchive weitergeleitet.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Zeitzeugen als Stars in ihrer verfilmten Biografie</strong></p>
<p lang="de-DE">Der Biografie-Wettbewerb fand auch in diesem Jahr statt und einige der spannenden Lebenswege, die verfilmt wurden sind die Biografien der Zeitzeugen Claus Fritzsche und Margot Kowaljowa. Ihr Leben war von einer lebenslangen Liebe zu russischen Menschen gepr&auml;gt. In der <a title="Chronik der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer/">DDR</a> brachte ihnen das entgegen der offiziellen <strong>Propaganda</strong> viele Schikanen ein. Am Sonntag, den 23. Oktober 2011 wurden im DHM die Gewinner des diesj&auml;hrigen Wettbewerbs vorgestellt.</p>
<p lang="de-DE">Foto: flickr, wortmeer</p>
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		<title>Zeitzeugen befragen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeitzeugen sehen ein Ereignis aus ihrem subjektiven Blickwinkel. Viele wichtige Einzelheiten werden vergessen Deshalb sollte man nach einem Interview mit einem Zeitzeugen das Material immer mit dem von anderen Befragten und Informationen aus B&#252;chern und dem Internet vergleichen. Das Befragen von Zeitzeugen ist eine anspruchsvolle Aufgabe und hier sind einige Tipps, wie man am besten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zeitzeugen sehen ein Ereignis aus ihrem subjektiven Blickwinkel. Viele wichtige Einzelheiten werden vergessen Deshalb sollte man nach einem Interview mit einem Zeitzeugen das Material immer mit dem von anderen Befragten und Informationen aus B&uuml;chern und dem Internet vergleichen. Das Befragen von Zeitzeugen ist eine anspruchsvolle Aufgabe und hier sind einige Tipps, wie man am besten dabei vorgeht. Es gibt nichts interessanteres als lebendig erz&auml;hlte Geschichte von Zeitzeugen. Ein Mensch, der bei einem bestimmten Ereignis dabei war kann viel spannender berichten als das beste Buch es vermag.</em></p>
<p><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/11/zeitzeugen_befragen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-975" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/11/zeitzeugen_befragen-300x199.jpg" alt="Zeitzeugen" width="300" height="199" /></a>Tipps zur Befragung von Zeitzeugen</strong></p>
<p>Das Gespr&auml;ch mit einem <a title="Zeitzeugen finden" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-finden/">Zeitzeugen</a> sollte nach M&ouml;glichkeit in dessen Wohnung stattfinden, da es Menschen in ihrer vertrauten Umgebung leichter f&auml;llt, sich zu &auml;u&szlig;ern. Man sollte im Thema fit sein und sich vorher gut informiert haben. Am Anfang des Treffens mit dem Zeitzeugen steht eine <strong>freundliche Begr&uuml;&szlig;ung</strong> und die Frage ob es erlaubt sei, ein Foto zu machen und ein Aufnahmeger&auml;t mitlaufen zu lassen.</p>
<p><strong>Auswertung des Zeitzeugen Interviews</strong></p>
<p>Zun&auml;chst sollte man die Ereignisse sortieren und alles zusammenschreiben, was der Zeitzeuge zu einem bestimmten Punkt gesagt hat. Nun empfiehlt es sich, die Antworten mit <strong>Informationen aus B&uuml;chern</strong> und dem Internet zu vergleichen und auch mit den Antworten anderer Zeitzeugen. Das Ergebnis kann dann zum Beispiel in Form einer PDF Datei mit einem Foto aufbereitet und in Umlauf gebracht werden.</p>
<p><strong>M&ouml;gliche Themenbereiche und Fragen f&uuml;r Zeitzeugen</strong></p>
<ul>
<li>Das Ende des Zweiten Weltkriegs: Wie wurde die Vertreibung aus dem Osten erlebt?</li>
<li>Die 1950er Jahre in der Schule: Wurde man wirklich von Lehrern geschlagen?</li>
<li>Der Bau der <a title="Aufnahmen der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/aufnahmen-der-berliner-mauer/">Berliner Mauer</a>: Konnten Sie danach noch Kontakt zu Ihren Verwandten in der <a title="DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen" href="http://zeitzeugenberlin.de/ddr-aufarbeitung-mit-zeitzeugen/">DDR</a> halten?</li>
<li>Die Deutsche Wiedervereinigung: An welchem Ort hielten Sie sich am 9. November 1989 auf?</li>
</ul>
<p>Dies sind Beispiele zur interessanten Fragen, die man an einem Zeitzeugen stellen kann. Es empfiehlt sich einen detaillierten Fragebogen zu entwerfen.</p>
<p>Foto: flickr, Robert Agthe</p>
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		<title>DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 13:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohensch&#246;nhausen galt als eines der gef&#252;rchtetsten Gef&#228;ngnisse in der DDR. Heute werden in der Gedenkst&#228;tte F&#252;hrungen von Zeitzeugen angeboten. Dieses Zeitzeugen Projekt wird nicht &#252;berall wohlwollend aufgenommen. Reichen die Schilderungen von Zeitzeugen? Ein wissenschaftlich fundiertes DDR-Bild kann man von den Schilderungen von Zeitzeugen nicht erwarten, meint der Potsdamer DDR-Historiker J&#252;rgen Angelow. Dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohensch&ouml;nhausen galt als eines der gef&uuml;rchtetsten Gef&auml;ngnisse in der DDR. Heute werden in der Gedenkst&auml;tte F&uuml;hrungen von Zeitzeugen angeboten. Dieses Zeitzeugen Projekt wird nicht &uuml;berall wohlwollend aufgenommen.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Gedenkst%C3%A4tte-Hohensch%C3%B6nhausen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-914" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Gedenkst%C3%A4tte-Hohensch%C3%B6nhausen-200x300.jpg" alt="Gedenkst&auml;tte Hohensch&ouml;nhausen" width="200" height="300" /></a>Reichen die Schilderungen von Zeitzeugen?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ein wissenschaftlich fundiertes DDR-Bild kann man von den Schilderungen von Zeitzeugen nicht erwarten, meint der Potsdamer DDR-Historiker J&uuml;rgen Angelow. Dies ist ein <strong>Grundproblem der Oral-History</strong>. Der Leiter der Gedenkst&auml;tte Hubertus Knabe gibt zu Verstehen, dass die Schilderungen von Zeitzeugen nicht ausreichen. Deshalb gibt es in der Gedenkst&auml;tte eine st&auml;ndige Dokumentation, die wissenschaftliche Basisinformationen liefert. Das Konzept des Einbeziehens von <a title="Zeitzeugen als das Ged&auml;chtnis der Nation" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-als-das-gedachtnis-der-nation/">Zeitzeugen</a> in die Gedenkst&auml;tte zahlt sich aus, was die j&auml;hrlich wachsenden Besucherzahlen zeigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Zeitzeugen in der Aufarbeitung der DDR Geschichte</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der Stasi-Unterlagen-Beauftragte der Bundesregierung und Zeitzeuge Roland Jahn war in der <a title="Walter Ulbricht" href="http://zeitzeugenberlin.de/walter-ulbricht/">DDR</a> als Oppositioneller in <strong>Hohensch&ouml;nhausen</strong> inhaftiert. Die Haftanstalt wurde in den 90er Jahren in eine Gedenkst&auml;tte umgewandelt. Das Besondere ist, dass ehemalige H&auml;ftlinge die Besucher durch die R&auml;ume f&uuml;hren. Sie erz&auml;hlen den Besuchern ihre Geschichte der Inhaftierung. Roland Jahn findet das gut. Er h&auml;lt die Verfolgung in der DDR f&uuml;r noch noch nicht aufgearbeitet. Wichtig ist au&szlig;erdem, dass die <a title="Was ist ein Zeitzeuge?" href="http://zeitzeugenberlin.de/was-ist-ein-zeitzeuge/">Zeitzeugen</a>, indem sie von Ihren Erlebnissen erz&auml;hlen, ihre eigene Geschichte aufarbeiten und sie sich von der Seele reden k&ouml;nnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Der Zeitzeuge J&uuml;rgen Litfin</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der Zeitzeuge J&uuml;rgen Litfin ist der Bruder des ersten <strong>Maueropfers G&uuml;nter Litfin</strong> an der deutsch-deutschen Grenze 1961. Er hat ein Buch &uuml;ber die Verfolgung durch die Kommunisten geschrieben und es wird ihm vorgeworfen, eine sehr subjektive und ungenaue Darstellung der Geschehnisse von sich zu geben. Die Geschichte seines Bruders kann man auch im Mauerparkmuseum in einer wissenschaftlich aufgearbeiteten Version nachlesen. Zeitzeugen, die Opfer der Verfolgung durch die Staatssicherheit in der DDR wurden, werden immer &auml;lter und immer weniger. Es stellt sich die Frage nach der Wichtigkeit von Zeitzeugen in der Aufarbeitung der <a title="Der Aufstand des 17. Juni 1953" href="http://zeitzeugenberlin.de/der-aufstand-des-17-juni-1953/">DDR-Geschichte</a>.</p>
<address>Â </address>
<address>Foto: flickr, LucidLama</address>
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		<title>Michail Gorbatschow</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michail Gorbatschow ist ein russischer Politiker. Er leitete durch seine Politik der Persestroika (Umbau) und Glasnost (Offenheit) das Ende des kalten Kriegs ein. Im Jahr 1990 erhielt er den Friedensnobelpreis. Die jungen Jahre des Michail Gorbatschow Michail Gorbatschow wurde am 2. M&#228;rz 1931 in Priwolnoje in der russischen Region Stawropol geboren. Seine Eltern waren Bauern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Michail-Gorbatschow1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-909" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Michail-Gorbatschow1-300x225.jpg" alt="Michail Gorbatschow" width="300" height="225" /></a>Michail Gorbatschow ist ein russischer Politiker. Er leitete durch seine Politik der Persestroika (Umbau) und Glasnost (Offenheit) das Ende des kalten Kriegs ein. Im Jahr 1990 erhielt er den Friedensnobelpreis.</em></p>
<p><strong>Die jungen Jahre des Michail Gorbatschow</strong></p>
<p>Michail Gorbatschow wurde am 2. M&auml;rz 1931 in Priwolnoje in der russischen Region Stawropol geboren. Seine Eltern waren Bauern in einer Kolchose und sein erster Beruf war M&auml;hdrescher-Mechaniker. Im Jahr 1952 trat Michail Gorbatschow im Alter von 21 Jahren in die Kommunistische Partei der Sowjetunion KpdSU ein und war dort Apparatschik im heimatlichen Stawropol. Nachdem er im mit 35 Jahren seinen Abschluss als Agrarbetriebswirt am Landwirtschaftlichen Institut machte, ging es mit seiner <a title="John F. Kennedy: &quot;Ich bin ein Berliner!&quot;" href="http://zeitzeugenberlin.de/john-f-kennedy-ich-bin-ein-berliner/">politischen Karriere</a> steil bergauf. Im Jahr 1972 wurde Michail Gorbatschow <strong>Mitglied des Zentralkomitees</strong> und 1974 Repr&auml;sentant des Obersten Sowjets. Im Jahr 1980 wurde er Vollmitglied des Politb&uuml;ros.</p>
<p><strong>Die Auslandsreisen des Michail Gorbatschows</strong></p>
<p>Michail Gorbatschows politische und soziale Ansichten wurden durch seine Reisen ins westliche Ausland stark beeinflusst. Die BRD besuchte er mit einer Delegation zum ersten Mal im Jahr 1975. 1983 traf er sich in Kanada mit Pierre Trudeau, dem damaligen Premierminister und Mitgliedern des kanadischen Parlaments. Margaret Thatcher, die Michail Gorbatschow im Jahr 1984 in Gro&szlig;britannien traf, erkannte seinen neuen Politikstil und empfahl ihn dem misstrauischen US-Pr&auml;sidenten Ronald Reagan mit den Worten: &quot;Ich mag Herrn Gorbatschow. Wir k&ouml;nnen zusammen Gesch&auml;fte machen.&quot;</p>
<p><strong>Michail Gorbatschow und die Ã–ffnung zum Westen</strong></p>
<p>1985 wurde Michail Gorbatschow mit 54 Jahren zum zweitj&uuml;ngsten Generalsekret&auml;r der Kommunistischen Partei gew&auml;hlt. Er f&uuml;hrte die Konzepte <strong>Glasnost</strong> (Offenheit) und <strong>Perestroika</strong> (Umstrukturierung) in seiner politische Arbeit ein. Im Jahr 1988 erm&ouml;glichte er es den L&auml;ndern des Warschauer Pakts, ihre Staatsform selbst bestimmen zu k&ouml;nnen, indem er sich von der sogenannten Breschnew-Doktrin distanzierte. Dies beendete den Kalten Krieg, f&uuml;hrte zu einer weitgehend friedlichen Revolution in Osteuropa und erm&ouml;glichte die <a title="Die Wiedervereinigung Deutschlands" href="http://zeitzeugenberlin.de/die-wiedervereinigung-deutschlands/">Deutsche Wiedervereinigung</a>. Michail Gorbatschow erhielt daf&uuml;r den Friedensnobelpreis.</p>
<p><strong>Michail Gorbatschows letzte Jahre in der Politik</strong></p>
<p>Im Jahr 1990 wurde Michail Gorbatschow zum Sowjetischen Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt. 1991 trat er nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von diesem Amt zur&uuml;ck. Seit dem Tod seiner Frau Raissa lebt Michail Gorbatschow nahe seiner Tochter bei Moskau.</p>
<address>Foto: flickr, igorschwarzmann</address>
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		<title>Neues Zeitzeugen-Projekt geht online</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#34;Das Ged&#228;chtnis der Nation&#34; ist ein neues Zeitzeugen-Projekt. Darin werden Erz&#228;hlungen von Zeitzeugen zur wichtigen Momenten der deutschen Geschichte und Alltagserfahrungen aufgezeichnet. Junge und alte Zeitzeugen berichten vor der Kamera &#252;ber ihre individuellen Erfahrungen und Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen. Ein Jahrhundert-Projekt, bei dem Zeitzeugen erz&#228;hlen Im Jahr 1942 flatterten die Flugbl&#228;tter der &#34;Wei&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&quot;Das Ged&auml;chtnis der Nation&quot; ist ein neues Zeitzeugen-Projekt. Darin werden Erz&auml;hlungen von Zeitzeugen zur wichtigen Momenten der deutschen Geschichte und Alltagserfahrungen aufgezeichnet. Junge und alte Zeitzeugen berichten vor der Kamera &uuml;ber ihre individuellen Erfahrungen und Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen.</em></p>
<p><strong>Ein Jahrhundert-Projekt, bei dem Zeitzeugen erz&auml;hlen</strong></p>
<p>Im Jahr 1942 flatterten die Flugbl&auml;tter der &quot;Wei&szlig;en Rose&quot; in den Hof der M&uuml;nchener Universit&auml;t. Wie war das? In Zukunft kann man viele solcher Geschichten frei zug&auml;nglich im Internet sehen. Das neue <a title="Zeitzeugen im Zeitzeugenportal" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-im-zeitzeugenportal/">Zeitzeugen-Portal</a> widmet sich der Aufgabe Interviews mit Zeitzeugen zu sammeln und zu ordnen. 1800 Archiv-Videos wurden bereits vom ZDF zur Verf&uuml;gung gestellt. Es kommen prominente und weniger prominente B&uuml;rger zu Wort. Das Projekt &quot;Ged&auml;chtnis der Nation&quot; wurde vom ZDF-Journalist Guido Knopp und Stern-Chef Hans-Ulrich J&ouml;rges initiiert. Es wird ein mit Videotechnik ausgestatteter Interview-Bus in Berlin beginnend quer durchs Land geschickt. Zeitzeugen werden darin ihre Anekdoten aus der wechselvollen j&uuml;ngeren Vergangenheit Deutschlands erz&auml;hlen.</p>
<p><strong>Zeitzeugen Youtube-Kanal f&uuml;r die J&uuml;ngeren</strong></p>
<p>Schirmherr des Vereins ist Christian Wulff, der in einer Videobotschaft auf der Website gedaechtnis-der-nation.de zum Ausdruck bringt, dass nichts Geschichte f&uuml;r nachfolgende Generationen so lebendig macht, wie die Erinnerungen von Zeitzeugen. Das Projekt will diese Erinnerungen f&uuml;r alle Zeit konservieren. Zun&auml;chst sollen die thematischen Schwerpunkte auf dem Holocaust und der <a title="Die Wiedervereinigung Deutschlands" href="http://zeitzeugenberlin.de/die-wiedervereinigung-deutschlands/">Teilung Deutschlands </a>liegen. Sp&auml;ter sollen auch aktuellere Themen wie die Finanzkrise hinzukommen. Im Mittelpunkt des Internetauftritts steht eine interaktive Zeitleiste, die verschiedene Kurzfilme zu den einzelnen Geschehnissen anbietet. Wer aber etwas interessantes zur deutschen Geschichte zu berichten hat, muss nicht auf den Interview-Bus warten. Es gibt einen Youtube-Mitmachkanal auf dem vor allem j&uuml;ngere Zuschauer <a title="Was ist ein Zeitzeuge?" href="http://zeitzeugenberlin.de/was-ist-ein-zeitzeuge/">Zeitzeugen</a>-Videos hochladen k&ouml;nnen. Die Filme werden nach einer Pr&uuml;fung durch die Redaktion auf der Website youtube.com/unseregeschichte online gestellt.</p>
<p><strong>Zeitzeugen-Projekt nach Spielberg Vorbild</strong></p>
<p>Das Projekt ist von der <strong>&quot;Shoah Foundation&quot;</strong> des US-Regisseurs Steven Spielberg inspiriert. Spielberg zeichnete die Erinnerungen von Holocaust Zeitzeugen auf. Das Projekt &quot;Das Ged&auml;chtnis der Nation&quot; soll zun&auml;chst mit einem Etat von zwei Millionen Euro f&uuml;r vier Jahre laufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zeitzeugen des Widerstands</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 05:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeugeninterview]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeugenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsch-Franz&#246;sische Kulturkanal Arte startete am 12. Oktober die Zeitzeugen-Dokumentationsreihe &#8220;Schattenkamp&#8221;&#8216;. Wie vielseitig die Ausdrucksformen des Widerstands waren zeigt der Autor Bernard George in dieser Reihe, in welcher letzte Zeitzeugen zu Wort kommen. Von Zeitzeugen erz&#228;hlte Ausdrucksformen des Widerstands Ein polnischer Zeitzeuge erinnert sich an seine Mutter, die sich weigert kurz nach der Besetzung durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Deutsch-Franz&ouml;sische Kulturkanal Arte startete am 12. Oktober die <a title="Was ist ein Zeitzeuge?" href="http://zeitzeugenberlin.de/was-ist-ein-zeitzeuge/">Zeitzeugen</a>-Dokumentationsreihe &#8220;Schattenkamp&#8221;&#8216;. Wie vielseitig die Ausdrucksformen des Widerstands waren zeigt der Autor Bernard George in dieser Reihe, in welcher letzte Zeitzeugen zu Wort kommen.</em></p>
<p><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/widerstand.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1013" style="margin-left: 9px" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/widerstand-300x225.jpg" alt="Zeitzeugen des Widerstands" width="300" height="225" /></a>Von Zeitzeugen erz&auml;hlte Ausdrucksformen des Widerstands</strong></p>
<p>Ein polnischer Zeitzeuge erinnert sich an seine Mutter, die sich weigert kurz nach der <strong>Besetzung durch die Deutsche</strong>n, &ouml;ffentlich verteiltes Brot anzunehmen, weil sie entdeckt, dass ein Wochenschaukamera auf sie gerichtet ist, die eine scheinbare Wohltat der Deutschen Besatzer festhalten soll. Widerstand ist hier eine Sensibilit&auml;t f&uuml;r Symbolik und nicht eine Frage der Waffen. Ein <a title="Zeitzeugenberichte" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugenberichte/">Zeitzeuge</a> berichtete: &quot;Wir hatten keine Waffen.&quot; Hatten die Menschen &uuml;berhaupt eine Chance zu schnellem Widerstand?</p>
<p>In D&auml;nemark war das ganz anders, wei&szlig; der Zeitzeuge Jorgen Kieler. Die Deutschen marschierten ein und das schwache Milit&auml;r der D&auml;nen kapitulierte innerhalb von vier Stunden. F&uuml;r diesen Zeitzeugen ist es unverst&auml;ndlich, dass man die Kapitulation einfach so ohne Widerstand hingenommen hat. Zeitzeugen berichten vom Beginn des Widerstands in Frankreich und Belgien als ein Eindruck &ouml;ffentlicher Verunsicherung und privater Entschlossenheit. Ein <strong>franz&ouml;sischer Zeitzeuge</strong> empfindet das nach der unter General Petain eingerichtete <strong>Vichy Regime</strong> als eine Schande. Eine ganz andere Form des Widerstand schildern zwei griechische Zeitzeugen, die nachts die Hakenkreuzfahne auf der Akropolis nieder rissen und statt gef&uuml;rchteter Schelte von ihrer Mutter daf&uuml;r umarmt wurden. Widerstand entsteht durch eine spontane und nicht durch eine philosophisch-politische Haltung. Dies ist die durchg&auml;ngige Botschaft des Films.</p>
<p>F&uuml;r den <a title="Ein Zeitzeugeninterview f&uuml;hren" href="http://zeitzeugenberlin.de/ein-zeitzeugeninterview-fuhren/">Zeitzeugen</a> Wladyslaw Bartoszewski beginnt der Zweite Weltkrieg wie ein Schlag aus heiterem Himmel. Seine Stimme zittert heute noch, wenn er beschreibt, wie ihn seine Mutter weckte und er bei einem Blick aus dem Fenster Zeuge wird, wie der Warschauer Flughafen samt Umgebung von deutschen Sturzkampfbombern zerst&ouml;rt wird. Diese Szene er&ouml;ffnete den ersten Teil der Zeitzeugen-Dokureihe &#8216;Schattenkampf&#8217;, die an drei Abenden in Doppelfolgen von je 52 Minuten ausgestrahlt wird. Zu finden ist diese Dokumentation in der Mediathek von arte.</p>
<p>Man darf auf die weiteren Folgen dieser Zeitzeugen-Dokumentation gespannt sein, wenn er&ouml;rtert wird, wie der Widerstand aus spontanen Anf&auml;ngen zu einer Macht heranw&auml;chst.</p>
<p>Foto: flickr, RAFIK BERLIN</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Besuch bei Zeitzeuge Dr. Brigitte Marquardt</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 16:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Frieling-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[zeitzeugenbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Sendung Heimatjournal vom rrb werden regelm&#228;&#223;ig Kieze in Berlin, Landschaften in Brandenburg und deren Bewohner und Zeitzeugen vorgestellt. In n&#228;chsten Sendung besuchen die rbb-Journalisten die Frieling-Autorin und Zeitzeugin Brigitte Marquardt. Zeitzeugen-Spurensuche in der Meisenstra&#223;e in Berlin-Dahlem &#34;Berlin-Dahlem, Meisenstra&#223;e, Leute hier und nebenan&#34; wird die Sendung am 22. Oktober 2011 hei&#223;en und diesen Berliner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Sendung Heimatjournal vom rrb werden regelm&auml;&szlig;ig Kieze in Berlin, Landschaften in Brandenburg und deren Bewohner und Zeitzeugen vorgestellt. In n&auml;chsten Sendung besuchen die rbb-Journalisten die <a href="http://www.frieling.de">Frieling</a>-Autorin und Zeitzeugin Brigitte Marquardt.</em></p>
<p><strong>Zeitzeugen-Spurensuche in der Meisenstra&szlig;e in Berlin-Dahlem</strong></p>
<p>&quot;Berlin-Dahlem, Meisenstra&szlig;e, Leute hier und nebenan&quot; wird die Sendung am 22. Oktober 2011 hei&szlig;en und diesen Berliner Bezirk in Augenschein nehmen. Es werden in der Sendung besondere Orte und interessante Pers&ouml;nlichkeiten vorgestellt. Die Jounalistin Carla Kniestedt wird mit der Kunsthistorikerin, <a title="Zeitzeugenberichte" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugenberichte/">Zeitzeugin</a> und Autorin Dr. Brigitte Marquardt sprechen. Der Zeitzeugenbericht von Frau Marquardt, welcher im Frieling-Verlag Berlin erschien, hei&szlig;t &quot;Berlin-Dahlem Meisenstra&szlig;e&quot;. Er gab der Sendung ihren Namen.</p>
<p><strong>Ein Zeitzeugen-Bericht aus dem vornehmen Bezirk Dahlem</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Berlin-Dahlem.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-816" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Berlin-Dahlem-300x188.jpg" alt="Berlin Dahlem" width="300" height="188" /></a>Als Zeitzeuge verbrachte Brigitte Marquardt eine gl&uuml;ckliche Kindheit im gro&szlig;b&uuml;rgerlichen Elternhaus in der Meisenstra&szlig;e in Dahlem. In der Nazizeit wird diese Idylle abrupt beendet. Wegen ihrer Ã„u&szlig;erungen zum versuchten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 wird ihr ein Hochverratsverfahren gemacht. Nach der entscheidenden Schlacht um Berlin wurde das elterliche Haus erst von russischen und danach von der amerikanischen Milit&auml;rverwaltung in Beschlag genommen. In dem spannenden Zeitzeugenbericht beschreibt sie das Zusammenleben mit der Familie und amerikanischen Besatzungsoffizieren. Brigitte Maquardt gr&uuml;ndete selbst eine Familie. Ihr Mann arbeitete sich zu einer bedeutenden Position in einem deutschen Unternehmen empor. Die Memoiren Brigitte Marquardts sind eine bewegendes <a title="Zeitzeugen der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-der-berliner-mauer/">Zeitzeugen-Dokument</a> einer starken jungen Berlinerin.</p>
<p><strong>Prof. Ingo von M&uuml;nch &uuml;ber den interessanten Zeitzeugen-Bericht</strong></p>
<p>&quot;<span style="font-size: small">Was das Buch zu etwas Besonderem macht, ist &dagger;“ abgesehen von dem originalen Tagebuch vom Fr&uuml;hjahr 1945, das die Besetzung Dahlems durch die Russen schildert &dagger;“ der Bericht von dem Hochverratsverfahren, das sich das junge M&auml;dchen durch unbedachte Ã„u&szlig;erungen nach dem Attentat auf Hitler zuzieht. Durch Bestechung gelingt es den Eltern, den zust&auml;ndigen Gestapo-Beamten zur Niederschlagung des Verfahrens zu veranlassen. Auch die Requirierung des elterlichen Hauses durch die Amerikaner sowie das jahrelange Zusammenleben mit f&uuml;nf amerikanischen Offizieren sind farbig und interessant dargestellt.&quot;</span></p>
<p><span style="font-size: small"><strong>Zeitzeugen im rrb-Heimatjournal</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small">Die Sendung &#8216;Berlin-Dahlem, Meisenstra&szlig;e, Leute hier und nebenan&#8217; wird wird am Samstag, den 22. Oktober 2011 um 19:00 Uhr ausgestrahlt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<address>Bild: flickr, Thomas Lautenschlag</address>
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		<title>Walter Ulbricht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Zeitzeugen]]></category>
		<category><![CDATA[BRD]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Ulbricht]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Leben Walter Ulbrichts Walter Ulbricht wurde am 30. Juni 1893 in Leipzig geboren. Er war von Beruf Tischler und trat schon im Jahr 1908 dem Arbeiterjugendbildungsverein Alt-Leipzig bei. 1912 wurde er Mitglied der SPD. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und diente an der Ost- und Westfront. Nach dem Ende des Krieges kehrte Walter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Leben Walter Ulbrichts</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Walter-Ulbricht.jpg"><img class="size-medium wp-image-774 alignleft" style="margin-right: 9px;margin-bottom: 9px" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Walter-Ulbricht-220x300.jpg" alt="Walter Ulbricht" width="186" height="242" /></a>Walter Ulbricht wurde am 30. Juni 1893 in Leipzig geboren. Er war von Beruf Tischler und trat schon im Jahr 1908 dem Arbeiterjugendbildungsverein Alt-Leipzig bei. 1912 wurde er Mitglied der SPD. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und diente an der Ost- und Westfront. Nach dem Ende des Krieges kehrte Walter Ulbricht nach Leipzig zur&uuml;ck und nahm 1919 an der Gr&uuml;ndung der KPD teil. F&uuml;r diese Partei sa&szlig; er in den Jahren 1926 bis 1929 im s&auml;chsischen Landtag. Ab 1929 war er politischer Leiter des KPD-Bezirks Berlin-Brandenburg-Lausitz-Grenzmark. W&auml;hrend des Dritten Reichs f&uuml;hrte Walter Ulbricht die Arbeit in der KPD in der Illegalit&auml;t weiter, weswegen er nach Paris fl&uuml;chten musste, da er steckbrieflich gesucht wurde. Er unterst&uuml;tzte jedoch nicht den Widerstand. Statt dem &#8216;englischen Imperialismus&#8217;, wie er es nannte, zum Sieg zu verhelfen, verteidigte er den Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt. Nach einer Station in Paris zog Walter Ulbricht 1938 nach Moskau, wo er ab 1941 f&uuml;r das deutschsprachige Programm bei Radio Moskau arbeitete. Bei seiner Betreuung im Kriegsgefangenenlager versuchte er Deutsche Soldaten f&uuml;r den Aufbau eines Deutschen Staates im Sinne der KPD zu gewinnen. In Stalingrad forderte Walter Ulbricht deutsche Soldaten &uuml;ber ein Megaphon zur Kapitulation auf.</p>
<p><strong>Walter Ulbricht und der Aufbau der DDR</strong></p>
<p>Walter Ulbricht kehrte Ende April 1945 ins zerst&ouml;rte <a title="Die Wiedervereinigung Deutschlands" href="http://zeitzeugenberlin.de/die-wiedervereinigung-deutschlands/">Deutschland</a> zur&uuml;ck. Er war nun Chef der Gruppe &#8216;Ulbricht&#8217; und organisierte die Gr&uuml;ndung der KPD neu. Au&szlig;erdem organisierte er den<br />
&#8216;Vereinigungsparteitag&#8217; von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone. Im Jahr 1950 wurde Walter Ulbricht zum Generalsekret&auml;r des ZK der SED ernannt und wurde in dieser Position 1953 als Erster Sekret&auml;r des ZK der SED umbenannt. Walter Ulbricht galt als der Prototyp des Stalinisten. Nach dem Tode Stalins war seine Position jedoch zeitweise stark gef&auml;hrdet. Nichtsdestotrotz festigte sich seine Position und er wurde im Jahr 1960 nach dem Tode Wilhelm Piecks Pr&auml;sident der DDR. Dem Historiker Stefan Alisch zufolge besa&szlig; Walter Ulbricht die Machtf&uuml;lle eines Diktators.</p>
<p><strong>Die Entmachtung Walter Ulbrichts</strong></p>
<p>Walter Ulbricht erhoffte sich von einer Entspannungspolitik mit der BRD wirtschaftliche Vorteile f&uuml;r die DDR. Die Mehrheit der Mitglieder des Politb&uuml;ros teilte diese Meinung nicht und daher wurde Ulbrichts Position geschw&auml;cht. Da er die DDR als ein Vorbild f&uuml;r die Verwirklichung des Sozialismus f&uuml;r andere Ostblockstaaten sah, wurde er von der Sowjetf&uuml;hrung stark kritisiert. Bei einem letzten Besuch in Moskau zum 24. Parteitag der KpdSU machte ihm Brechnew klar, dass er mit keiner Unterst&uuml;tzung von <a title="&quot;Herr Gorbatschow rei&szlig;en Sie diese Mauer nieder!&quot;" href="http://zeitzeugenberlin.de/herr-gorbatschow-reisen-sie-diese-mauer-nieder/">Sowjetischer Seite</a> mehr rechnen k&ouml;nne. Er legte einen R&uuml;cktritt nahe. Die tat Walter Ulbricht dann auch am 3. Mai 1971 aus &#8216;gesundheitlichen Gr&uuml;nden&#8217;. Sein Nachfolger wurde Erich Honecker. Walter Ulbricht starb 1973 w&auml;hrend der 10. Weltfestspiele der Jugend im G&auml;stehaus der Regierung der DDR am D&ouml;llnsee.</p>
<address>Bild: Wikimedia Commons</address>
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		<title>Zeitzeugen als das Ged&#228;chtnis der Nation</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 08:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis der Nation]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Teilung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[zeitzeugenbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitzeugen berichten von der Deutschen Teilung Im August j&#228;hrte sich der Mauerbau bereits zum 50. Mal. Um die Geschehnisse zwischen den Jahren 1945 und 1989 nicht zu vergessen und die Stimmen der Zeitzeugen nicht verstummen zu lassen, initiierten der ZDF-Historiker Prof. Guido Knopp sowie der Stern-Journalist Hans Ulrich J&#246;rges das Projekt &#34;Unsere Geschichte. Das Ged&#228;chtnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeitzeugen berichten von der Deutschen Teilung</strong></p>
<p>Im August j&auml;hrte sich der <a title="Chronik der Berliner Mauer &dagger;“ Die Errichtung" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer-die-errichtung/">Mauerbau</a> bereits zum 50. Mal. Um die Geschehnisse zwischen den Jahren 1945 und 1989 nicht zu vergessen und die Stimmen der <a title="Was ist ein Zeitzeuge?" href="http://zeitzeugenberlin.de/was-ist-ein-zeitzeuge/">Zeitzeugen</a> nicht verstummen zu lassen, initiierten der ZDF-Historiker Prof. Guido Knopp sowie der Stern-Journalist Hans Ulrich J&ouml;rges das Projekt &quot;Unsere Geschichte. Das Ged&auml;chtnis der Nation&quot;. Darin werden Zeitzeugen von ihrem damaligen Alltag in Ost und West berichten. Idee des Projektes ist die Dokumentation von Zeitzeugenberichten in einem Online-Archiv. Die Berichte von Zeitzeugen zu gro&szlig;en historischen Ereignissen sind unverzichtbar. Nur durch eine detaillierte Dokumentation k&ouml;nnen auch nachfolgende Generationen von den Geschehnissen erfahren. Denn schlie&szlig;lich d&uuml;rfen die Autobiographien unserer Zeitzeugen nie in Vergessenheit geraten.</p>
<p><strong>Der &quot;Jahrhundertbus&quot; auf dem Weg zu Zeitzeugen </strong></p>
<p>Auf dem Weg zu ausgew&auml;hlten Zeitzeugen und deren Autobiographien ist der &quot;Jahrhundertbus&quot; in den n&auml;chsten Wochen entlang der ehemaligen <a title="Chronik der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer/">deutsch-deutschen Grenze</a> unterwegs. Ebenfalls mit an Bord sind zwei Redakteure sowie ein mobiles Fernsehstudio. In jeweils halbst&uuml;ndigen <a title="Ein Zeitzeugeninterview f&uuml;hren" href="http://zeitzeugenberlin.de/ein-zeitzeugeninterview-fuhren/">Interviews</a> berichten Zeitzeugen von ihrem Leben auf der jeweils anderen Seite. Die eingefangenen Zeitzeugenberichte werden anschlie&szlig;end f&uuml;r jedermann auf der Online-Plattform des Projektes ver&ouml;ffentlicht. Ziel ist, bald schon mehrere Interview-Busse durch Deutschland fahren zu lassen. Interessierte Zeitzeugen k&ouml;nnen zudem auch eigene Berichte online einstellen lassen. Im bildungspolitischen Kontext, soll sich das Online-Archiv vor allem seinen Weg in die Schulen und Universit&auml;ten ebnen und dabei Sch&uuml;ler und Studenten bei der Nachbereitung Deutscher Geschichte unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>Zeitzeugen und ihre Unterst&uuml;tzer</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Die-Mauer-als-Zeitzeuge.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-767" style="margin-left: 9px, margin-bottom: 20px" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Die-Mauer-als-Zeitzeuge-150x150.jpg" alt="Die Mauer als Zeitzeuge" width="160" height="160" /></a>Mit insgesamt vier Redakteuren ist das Team zur Auswertung der Zeitzeugeninterviews noch ein recht &uuml;berschaubares. Noch ungewiss ist dabei, nach welchem Schema und Objektivit&auml;tsgrad die Inhalte der Zeitzeugenberichte ver&ouml;ffentlicht werden und wie die B&uuml;rger dieses Angebot wahr- bzw. aufnehmen werden. Auch wenn der finanzielle Rahmen des Projektes mit zun&auml;chst zwei Millionen Euro eher gering scheint, kann bereits vor dem Startschuss auf eine beachtliche Sponsorenliste verwiesen werden. So stellt der Internetriese Google Deutschland die Technologie der Internetplattform. Zahlreiche weitere Sponsoren unterst&uuml;tzen das Projekt. Schirmherr des Zeitzeugen-Projekts &quot;Ged&auml;chtnisses der Nation&quot; ist kein Geringerer als Bundespr&auml;sident Christian Wulff.</p>
<address>Bild: flickr, m.joedicke</address>
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