Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg 2010

Veröffentlicht von Zeitzeuge am 4. November 2009

zeitzeugenpreisDer Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg, initiiert vom Frieling Verlag, geht in die nächste Runde und schreibt für 2010 das nächste Thema aus:

 

Beim Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg stehen Erinnerungen an das gesellschaftliche Engagement im Mittelpunkt

Schreibwettbewerb über das Ehrenamt

 

Zukunft braucht Wurzeln – unter diesem Motto startet der Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg seinen Schreibwettbewerb der Saison 2009/2010. Diesmal ist das Thema weit gefasst: Es geht um soziale und ehrenamtliche Aktivitäten – um Erinnerungen an das vielseitige gesellschaftliche Engagement.

 

Aufgerufen sind erneut Menschen aus Berlin und Brandenburg. Sie können zum Beispiel darüber berichten, wie sie sich in der Jugendarbeit oder für alte Menschen eingesetzt haben, wie sie für Verständigung zwischen Bevölkerungsgruppen gesorgt oder nachbarschaftliche Hilfe organisiert haben. Es können Berichte über die gemeinnützige Arbeit eines Einzelnen eingereicht werden oder Beiträge über Aktivitäten in caritativen Gruppen. Und auch wer selbst nicht ehrenamtlich tätig war, aber vielleicht die Hilfe anderer erfahren hat, kann darüber berichten.

 

Entscheidend ist auch bei dieser nunmehr bereits fünften Auflage des Zeitzeugenpreises Berlin-Brandenburg, dass nur über Erlebnisse aus dem eigenen Leben berichtet wird. Authentizität ist daher wieder oberstes Gebot beim Schreibwettbewerb.

 

Am 15. Januar 2010 ist Einsendeschluss. Die Preisverleihung findet im kommenden Frühjahr im Roten Rathaus von Berlin statt.

 

Initiator des Zeitzeugenpreises Berlin-Brandenburg ist der Verleger vom Frieling-Verlag, Dr. Johann-Friedrich Huffmann. Er will „der öffentlichen Erinnerungskultur neue Impulse geben“. „Dabei geht es uns nicht um das beste literarische Werk“, betont Dr. Huffmann. „Wir wollen die Erkenntnis von immer mehr Menschen unterstützen, dass die Erinnerung an unsere Wurzeln die Basis ist für ein verantwortungsvolles Leben in der Zukunft.“

Quelle: Presseinfo

 

Schicken Sie Ihren Beitrag postalisch an:

Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg 2010
c/o Frieling-Verlag
Rheinstraße 46
12161 Berlin

Mehr Infos unter: www.zeitzeugenpreis.de

Europa erzählen

Veröffentlicht von Zeitzeuge am 2. September 2009

 

Auch wenn dieses Blog sich hauptsächlich auf lokale Zeitzeugen aus Berlin konzentriert, möchte ich auf ein europaweites Projekt und den dazugehörigen Wettbewerb Aufmerksam machen.

european memories logo

Das Projekt "European Memories" (Europäische Erinnerungen) möchte alle Bürger Europas – Frauen und Männer jeden Alters und jeder Kultur – einladen, sich an dem europäischen Wettbewerb "Narrating Europe" (Europa erzählen) zu beteiligen.

Durch diese Initiative möchten wir den vielen Erfahrungen und Gesichtern Beachtung schenken und die sichtbar machen, die das Europa von gestern und heute ausmachen.

Geschichten von heute und aus der Vergangenheit, aber auch Wünsche und "Utopien", die uns helfen, eine Vorstellung von einer möglichen Zukunft Europas zu bekommen.


Alle Bürger Europas sind eingeladen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Es gibt keine Altersbeschränkung und man kann sowohl als Einzelperson wie auch als Gruppe oder als Organisation teilnehmen.

Die Teilnahme ist auf zweierlei Weise möglich: Entweder mit einem autobiografischen Werk, erzählt in in der "Ich" – Form, oder mit biografischen Werken, die die Geschichten anderer erzählen.

Die Arbeiten sollen zu den folgenden drei thematischen Bereichen gehören:

  • Erfahrungen, sich als Teil von Europa zu fühlen

  • Wege durch Europa (Europa in seiner Vielfalt)

  • Ein anderes Europa ist möglich: Geschichten von sozialem Engagement und des Wandels in Europa

Teilnehmer können mit mehr als einer Geschichte teilnehmen – einer für jeden Themenbereich; es ist auch möglich, mehrere Geschichten in das digitale Archiv einzustellen, als für den Wettbewerb anzumelden.

Unterschiedliche Formate und Methoden können verwendet werden: Erzählungen, Photo- Video- oder Audiobeiträge (aber auch Comic – Strips, Poesie, Theater etc. sind möglich.

Neben den persönlichen (biografischen und autobiografischen) Geschichten können auch Ergebnisse aus europäischen Erinnerungsarchiven veröffentlicht werden.

Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Projekt "Stories of a Possible Europa" (Education, Audiovisual & Culture Executive Ageny: ‘Europe for Citizens" in Verbindung mit dem Projekt "Another Europe is possible: stories of social commitment and change in Euopre; Experience of intercultural dialogue" vergeben.

(www.possible-europe.eu)


Es ist möglich, die Arbeiten auf folgenden Weisen zu übermitteln:

  • Über die Webseite des Projekts, www.europeanmemories.eu, indem man sich auf der Webseite anmeldet, das Formular zur Beschreibung der Arbeit ausfüllt und die Arbeit herauflädt (Button „Absenden/Verändern“)

  • Auf normalem Postweg, an die Sekretariate des Preises in den verschiedenen Ländern, den Teilnahmeschein und die Beschreibung der Arbeit beifügt (diese können von der Webseite heruntergeladen, oder bei den Sekretariaten angefordert werden). Im Falle der Postsendung muss das Material in jedem Falle Digitalformat, auf CD-ROM oder anderen Datenträgern geliefert werden.

  • .Per E-Mail, an die Adresse stories@europeanmemories.eu, unter Beifügung des Teilnahmescheins, des Formulars zur Beschreibung der Arbeit; beide können von der Webseite heruntergeladen werden.

    Quelle: Homepage


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