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	<title>Zeitzeugen Berlin &#187; Mauerfall</title>
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	<description>Geschichten aus der Geschichte</description>
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		<title>Der Mauerfall</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 14:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[50 Jahre Berliner Mauer]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 9. November j&#228;hrte sich zum 22. mal der Mauerfall. Die Berliner Mauer wurde im Jahr 1961 errichtet und diente als Grenzbefestigungssystem, das alle drei Westsektoren Berlins umschloss und diese von Ostberlin und der gesamten DDR abriegelte. Der Mauerfall im Jahre 1989 In der Nacht vom Donnerstag den 9. November bis Freitag, den 10. November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><em>Am 9. November j&#228;hrte sich zum 22. mal der Mauerfall. Die Berliner Mauer wurde im Jahr 1961 errichtet und diente als Grenzbefestigungssystem, das alle drei Westsektoren Berlins umschloss und diese von Ostberlin und der gesamten DDR abriegelte.</em></p>
<p lang="de-DE"><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/11/Mauerfall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1007" style="margin-left: 9px;" title="Mauerfall" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/11/Mauerfall-300x203.jpg" alt="Mauerfall 300x203 Der Mauerfall" width="300" height="203" /></a>Der Mauerfall im Jahre 1989</strong></p>
<p lang="de-DE">In der Nacht vom <strong>Donnerstag den 9. November</strong> bis Freitag, den 10. November 1989 fand der Mauerfall statt. Bereits im Oktober fanden die Vorbereitungen zu einer Art kontrolliertem Mauerfall von Seiten der DDR Regierung statt. Es gab am 29. Oktober ein Gespr&#228;ch zwischen dem damaligen Regierenden B&#252;rgermeister von Berlin Walter Momper, Ost-Berlins SED-Chef G&#252;nter Schabowski und dem Oberb&#252;rgermeister von Ost-Berlin, Erhard Krack. Es wurden Vorbereitungen f&#252;r einen Mauerfall im Dezember 1989 getroffen. Massenkundgebungen in der Wendezeit und die Forderung nach Reisefreiheit in der <a title="DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen" href="http://zeitzeugenberlin.de/ddr-aufarbeitung-mit-zeitzeugen/">DDR</a> f&#252;hrten zum Mauerfall. Ein weiterer Grund war die anhaltende <strong>Republikflucht</strong> gro&#223;er Bev&#246;lkerungsteile der DDR &#252;ber das Ausland in die BRD. Dies geschah teils &#252;ber die Botschaften verschiedener osteurop&#228;ischer Hauptst&#228;dte, wie Prag und Warschau und teilweise &#252;ber Ungarn, das seit dem 11. September 1989 seine Grenzen zu &#214;sterreich ge&#246;ffnet hatte.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Vor dem Mauerfall</strong></p>
<p lang="de-DE">Die <a title="Das Mauermuseum" href="http://zeitzeugenberlin.de/das-mauermuseum/">Berliner Mauer</a> erg&#228;nzte im Jahr 1961 die 1378 Kilometer lange innerdeutsche Grenze zwischen der DDR und BRD. Die innerdeutsche Grenze wurde bereits mehr als neun Jahre vorher befestigt, um den Fl&#252;chtlingsstrom einzud&#228;mmen. Sie wurde als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet. Dieser Begriff wurde von<strong> Horst Sindermann</strong> gepr&#228;gt. Bis zum Mauerfall sollte sie die Flucht aus der DDR, die als ungesetzlicher Grenz&#252;bertritt unter Strafe stand, verhindern. Die Berliner Mauer stellte au&#223;erdem ein Symbol des <strong>Kalten Kriegs</strong> zwischen den Westm&#228;chten unter der Leitung der USA und dem Ostblock unter der Leitung der Sowjetunion dar. Sie trennte vom 13. August 1961 bis zum Mauerfall 1989 das Stadtgebiet Gro&#223;-Berlin in die zwei H&#228;lften West-Berlin und Ost-Berlin. Vor dem Mauerfall war Ost-Berlin die Hauptstadt der DDR.</p>
<p lang="de-DE">Nach dem Mauerfall durften West-Berliner und Bundesb&#252;rger am 24.Dezember 1989 ab 0:00 Uhr zum ersten mal <strong>ohne Visa in die DDR</strong> reisen.</p>
<p lang="de-DE">Foto: flickr, zumpe</p>
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		<title>Michail Gorbatschow</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Michail Gorbatschow ist ein russischer Politiker. Er leitete durch seine Politik der Persestroika (Umbau) und Glasnost (Offenheit) das Ende des kalten Kriegs ein. Im Jahr 1990 erhielt er den Friedensnobelpreis. Die jungen Jahre des Michail Gorbatschow Michail Gorbatschow wurde am 2. M&#228;rz 1931 in Priwolnoje in der russischen Region Stawropol geboren. Seine Eltern waren Bauern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Michail-Gorbatschow1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-909" title="Michail Gorbatschow" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Michail-Gorbatschow1-300x225.jpg" alt="Michail Gorbatschow1 300x225 Michail Gorbatschow" width="300" height="225" /></a>Michail Gorbatschow ist ein russischer Politiker. Er leitete durch seine Politik der Persestroika (Umbau) und Glasnost (Offenheit) das Ende des kalten Kriegs ein. Im Jahr 1990 erhielt er den Friedensnobelpreis.</em></p>
<p><strong>Die jungen Jahre des Michail Gorbatschow</strong></p>
<p>Michail Gorbatschow wurde am 2. M&#228;rz 1931 in Priwolnoje in der russischen Region Stawropol geboren. Seine Eltern waren Bauern in einer Kolchose und sein erster Beruf war M&#228;hdrescher-Mechaniker. Im Jahr 1952 trat Michail Gorbatschow im Alter von 21 Jahren in die Kommunistische Partei der Sowjetunion KpdSU ein und war dort Apparatschik im heimatlichen Stawropol. Nachdem er im mit 35 Jahren seinen Abschluss als Agrarbetriebswirt am Landwirtschaftlichen Institut machte, ging es mit seiner <a title="John F. Kennedy: „Ich bin ein Berliner!“" href="http://zeitzeugenberlin.de/john-f-kennedy-ich-bin-ein-berliner/">politischen Karriere</a> steil bergauf. Im Jahr 1972 wurde Michail Gorbatschow <strong>Mitglied des Zentralkomitees</strong> und 1974 Repr&#228;sentant des Obersten Sowjets. Im Jahr 1980 wurde er Vollmitglied des Politb&#252;ros.</p>
<p><strong>Die Auslandsreisen des Michail Gorbatschows</strong></p>
<p>Michail Gorbatschows politische und soziale Ansichten wurden durch seine Reisen ins westliche Ausland stark beeinflusst. Die BRD besuchte er mit einer Delegation zum ersten Mal im Jahr 1975. 1983 traf er sich in Kanada mit Pierre Trudeau, dem damaligen Premierminister und Mitgliedern des kanadischen Parlaments. Margaret Thatcher, die Michail Gorbatschow im Jahr 1984 in Gro&#223;britannien traf, erkannte seinen neuen Politikstil und empfahl ihn dem misstrauischen US-Pr&#228;sidenten Ronald Reagan mit den Worten: „Ich mag Herrn Gorbatschow. Wir k&#246;nnen zusammen Gesch&#228;fte machen.“</p>
<p><strong>Michail Gorbatschow und die &#214;ffnung zum Westen</strong></p>
<p>1985 wurde Michail Gorbatschow mit 54 Jahren zum zweitj&#252;ngsten Generalsekret&#228;r der Kommunistischen Partei gew&#228;hlt. Er f&#252;hrte die Konzepte <strong>Glasnost</strong> (Offenheit) und <strong>Perestroika</strong> (Umstrukturierung) in seiner politische Arbeit ein. Im Jahr 1988 erm&#246;glichte er es den L&#228;ndern des Warschauer Pakts, ihre Staatsform selbst bestimmen zu k&#246;nnen, indem er sich von der sogenannten Breschnew-Doktrin distanzierte. Dies beendete den Kalten Krieg, f&#252;hrte zu einer weitgehend friedlichen Revolution in Osteuropa und erm&#246;glichte die <a title="Die Wiedervereinigung Deutschlands" href="http://zeitzeugenberlin.de/die-wiedervereinigung-deutschlands/">Deutsche Wiedervereinigung</a>. Michail Gorbatschow erhielt daf&#252;r den Friedensnobelpreis.</p>
<p><strong>Michail Gorbatschows letzte Jahre in der Politik</strong></p>
<p>Im Jahr 1990 wurde Michail Gorbatschow zum Sowjetischen Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. 1991 trat er nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von diesem Amt zur&#252;ck. Seit dem Tod seiner Frau Raissa lebt Michail Gorbatschow nahe seiner Tochter bei Moskau.</p>
<address>Foto: flickr, igorschwarzmann</address>
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		<title>Aufnahmen der Berliner Mauer</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 08:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Mauer aus DDR-Sicht Nach der Errichtung der Berliner Mauer machten DDR-Soldaten Bilder um ihren Bau und Verlauf festzuhalten und damit fotografische Zeitzeugnisse zu schaffen. Einziges Motiv dieser Fotos war die Berliner Mauer und die auseinandergerissene Stadt: Beton, zugemauerte H&#228;user, aufgeschichtete Steine und Stacheldraht. Trotzdem war es die Aufgabe der Grenztruppen, den Zustand, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Berliner Mauer aus DDR-Sicht</strong></p>
<p>Nach der<a title="Mauerbau" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer-die-errichtung/"> Errichtung der Berliner Mauer</a> machten DDR-Soldaten Bilder um ihren Bau und Verlauf festzuhalten und damit fotografische Zeitzeugnisse zu schaffen. Einziges Motiv dieser Fotos war die Berliner Mauer und die auseinandergerissene Stadt: Beton, zugemauerte H&#228;user, aufgeschichtete Steine und Stacheldraht.<br />
Trotzdem war es die Aufgabe der Grenztruppen, den Zustand, in dem sich die Berliner Mauer Mitte der 1960er befand, aufzunehmen und f&#252;r das Regime zu dokumentieren. Und so entstanden die faszinierenden Bilder, welche die gesamten 43,7 km des Mauerverlaufs auf Ost-Berliner Seite festhielten.</p>
<p><strong>Wiederentdeckte Berliner Mauer</strong><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/08/Die-Mauer.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-572" title="Die Berliner Mauer" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/08/Die-Mauer-300x168.jpg" alt="Die Mauer 300x168 Aufnahmen der Berliner Mauer" width="300" height="168" /></a></strong></p>
<p>Es entstanden ungef&#228;hr 1200 Einzelnegative, auf denen jeder Meter der Berliner Mauer zu sehen ist. Doch als w&#228;re das nicht genug, handelt es sich dabei nicht nur um normale Fotoaufnahmen, sondern um Panoramen, die weite Landstriche einfangen. Noch nie gab es solche Mengen an Aufnahmen der <a title="Chronik der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer/">Berliner Mauer</a> von der Ost-Seite her.<br />
Im Laufe der Jahre sind diese jedoch in Vergessenheit geraten. Nun, wo die Mauer schon in den Geschichtsb&#252;chern steht, haben der Fotograph Arwed Messmer und die Autorin Annett Gr&#246;nschner die vielen Aufnahmen und Zeitzeugnisse wiedergefunden, als sie auf Anfang der 90ger auf Recherche waren. In einem Pappkarton des milit&#228;rischen Zwischenarchivs Potsdam waren die Berliner Mauer Bilder, welche bis zur Wende unter Geheimhaltung standen, nachl&#228;ssig beiseite gestellt worden.</p>
<p><strong>Berliner Mauer Ausstellung</strong></p>
<p>Der unglaubliche Fund des Fotographen und der Autorin werden nun in Berlin in der Ausstellung &#8221;Aus anderer Sicht. Die fr&#252;he Berliner Mauer&#8221; (zur Ausstellung: www.aus-anderer-sicht.de/) gezeigt. Noch bis zum 3. Oktober diesen Jahres k&#246;nnen die eindrucksvollen Bilder betrachtet werden. Zus&#228;tzlich zur Ausstellung ist auch ein Buch entstanden.<br />
Einige Panoramen der Berliner Mauer sind auch schon auf der Internetpr&#228;senz der Ausstellung zu entdecken:<br />
Bilder der Mauer auf http://www.aus-anderer-sicht.de/panoramen.html</p>
<p>Auch jetzt, <a title="50 Jahre Mauerbau" href="http://zeitzeugenberlin.de/50-jahre-mauerbau/">50 Jahre nach dem Mauerbau</a>, tauchen noch immer neue, interessante Objekte aus den Zeiten der Berliner Mauer auf und pr&#228;sentieren die Werke von Zeitzeugen, die anderes im Sinn hatten.</p>
<p>Bild: flickr, mr172</p>
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		<title>Zeitzeugen blicken zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschlands Zeitzeugen Viele Zeitzeugen haben anl&#228;sslich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer in die damalige Zeit zur&#252;ckgeblickt. Nicht nur in Berlin gab es Veranstaltungen, auf denen Zeitzeugen von ihren Erlebnissen im geteilten Deutschland berichtet haben. &#220;berall in Deutschland wollten Zeitzeugen ihre Erfahrungen teilen. Zeitzeugen im Haus auf der Grenze Auch in Th&#252;ringen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschlands Zeitzeugen</strong></p>
<p>Viele  Zeitzeugen haben anl&#228;sslich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner  Mauer in die damalige Zeit zur&#252;ckgeblickt. Nicht nur in Berlin gab es  Veranstaltungen, auf denen Zeitzeugen von ihren Erlebnissen im geteilten  Deutschland berichtet haben. &#220;berall in Deutschland wollten Zeitzeugen  ihre Erfahrungen teilen.</p>
<p><strong>Zeitzeugen im Haus auf der Grenze</strong></p>
<p>Auch  in Th&#252;ringen haben Zeitzeugen &#252;ber ihr Leben berichtet. Direkt am Point  Alpha, dem ehemaligen Standort der US-Armee, steht das „Haus auf der  Grenze“. Heute ist dort, inmitten der gut erhaltenen Grenzanlage, ein  Museum, welches an die deutsch-deutsche Grenze erinnert. Und an diesem  Ort haben sich Zeitzeugen zusammengefunden.</p>
<p><strong>Zeitzeugen, die Haftstrafen riskierten</strong></p>
<p>Die  Direktorin der Point Alpha Stiftung, Uta Thofern, er&#246;ffnete die  Gespr&#228;chsrunde der Zeitzeugen mit dem vielsagendem Satz „Wer Mauern  baut, hat es n&#246;tig.“<br />
Danach  folgte ein bewegender R&#252;ckblick der Zeitzeugen Rosie Skibka, Erhard  G&#246;hl, Michael Klug, Steffanie Barthel und Jutta Fleck auf ihre Flucht  aus der ehemaligen DDR. Unter anderem berichtete Jutta Fleck von ihrer  Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Republikflucht und Rosie  Skibka erz&#228;hlte davon, wie sie allein durch ihren Fluchtgedanken in eine  neun monatige Untersuchungshaft geriet.</p>
<p>Egal  wo Veranstaltungen zum Jahrestag der Mauer stattgefunden haben und egal  ob von Mensch aus dem fr&#252;heren Ost- oder Westteil berichtet wurde,  &#252;berall in Deutschland erz&#228;hlten unz&#228;hlige Zeitzeugen von ihrer ganz  pers&#246;nlichen Geschichte.</p>
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		<title>Lange Nacht der Museen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 07:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Quelle: Bundesarchiv Das Thema &#34;20 Jahre Mauerfall&#34; beherrscht die ehemalige &#34;Stadt mit der Mauer&#34; nat&#252;rlich auf jeder Traditionsveranstaltung &#252;ber das ganze Jahr. So auch die 25. &#34;Lange Nacht der Museen&#34;. Anl&#228;sslich des Mauerfall-Jubil&#228;ums wurden ehemals getrennte Sammlungen wieder zusammengef&#252;hrt, Museumsstiftungen wurden neu gegr&#252;ndet und neue Museumsbauten errichtet. Die Kunst, die Jahrzehnte voneinander getrennt verbracht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img border="1" style="width: 445px; height: 454px;" alt="Bundesarchiv Bild 183 67740 0046, Berlin, 10  Jahrestag DDR Gr%C3%BCndung, Ausstellung Lange Nacht der Museen" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/image/Bundesarchiv_Bild_183-67740-0046,_Berlin,_10__Jahrestag_DDR-Gr%C3%BCndung,_Ausstellung.jpg" title="Lange Nacht der Museen" /></p>
<p style="text-align: center;"><tt>Quelle: <a target="_blank" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-67740-0046,_Berlin,_10._Jahrestag_DDR-Gr%C3%BCndung,_Ausstellung.jpg">Bundesarchiv</a></tt></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Das Thema &quot;20 Jahre Mauerfall&quot; beherrscht die ehemalige &quot;Stadt mit der Mauer&quot; nat&uuml;rlich auf jeder Traditionsveranstaltung &uuml;ber das ganze Jahr. So auch die 25. &quot;Lange Nacht der Museen&quot;.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Anl&auml;sslich des Mauerfall-Jubil&auml;ums wurden ehemals getrennte Sammlungen wieder zusammengef&uuml;hrt, Museumsstiftungen wurden neu gegr&uuml;ndet und neue Museumsbauten errichtet. Die Kunst, die Jahrzehnte voneinander getrennt verbracht hatte, steht nun erstmals wieder gemeinsam in den Museumsr&auml;umen.<br />
</span></span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><strong>Museumslandschaft im Wandel</strong> </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Zur 25. Langen Nacht der Museen zeigen rund 100 H&auml;user, was sich 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ver&auml;ndert hat: Sammlungen wurden wieder zusammengef&uuml;hrt, neue Museumsbauten errichtet und etliche kleinere und gr&ouml;&szlig;ere Museen, ja ganze Museumsstiftungen neu gegr&uuml;ndet. Das reichhaltige Programm sp&uuml;rt diesen Entwicklungen in den Museen besonders nach. F&uuml;hrungen, Performances sowie musikalisch-literarische Darbietungen erg&auml;nzen dabei die Dauerausstellungen. Sieben Museen und Ausstellungen sind erstmals dabei: das Deutsche Fu&szlig;ballmuseum Berlin, das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Tempor&auml;re Kunsthalle Berlin, die Forschungs- und Gedenkst&auml;tte Normannenstra&szlig;e, das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die K&ouml;nigliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) sowie die Ausstellungen &bdquo;Totgeschwiegen&ldquo; im Klinikum Krankenhaus Wittenau sowie die Open-Air-Ausstellung &bdquo;Friedliche Revolution 1989/90&ldquo; auf dem Alexanderplatz. &nbsp; </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">&nbsp;</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Er&ouml;ffnet wird die Lange Nacht der Museen am Sonnabend, dem 29. August um 18.00 Uhr auf den Stufen des Alten Museums am Lustgarten &ndash; hier ist auch der zentrale Umsteigeplatz f&uuml;r die Shuttle-Busse, hier k&ouml;nnen Sp&auml;tentschlossene Tickets kaufen. Auf der zum Jubil&auml;um neu gestalteten Webseite </span></span><a href="http://www.lange-nacht-der-museen.de/" target="_blank"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">www.lange-nacht-der-museen.de</span></span></a><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"> finden sich das komplette Programm und alle Routen der Shuttle-Busse. </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><i>Quelle: Pressemitteilung &quot;</i></span></span><i><a target="_blank" href="http://www.kulturprojekte-berlin.de/presse/pressemitteilungen"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Kulturprojekte Berlin</span></span></a></i><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><i>&quot;</i><br />
</span></span></p>
</blockquote>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Im Vorverkauf kostet das Ticket, inklusive Shuttle-Service, nur 12 &euro; (erm&auml;&szlig;igt 10 &euro;) und die Spontanbesucher zahlen am Veranstaltungstag 15 &euro; (erm&auml;&szlig;igt 12 &euro;).<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">F&uuml;r so wenig Geld so viel Kultur, das sollte man sich nicht entgehen lassen!</span></span></p>
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		<title>einestages Mauerfall</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 12:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums &#34;20 Jahre Mauerfall&#34; bietet die Zeitzeugenseite vom Spiegel &#34;einestages&#34; eine Rubrik zu Geschichten rund um die Zeit des Mauerfalls. &#220;bersichtlich in einer Europa-Karte dargestellt kann man sich durch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und Europas klicken. Mit Videos(blaue Markierung) und Zeitzeugenberichten (rote Markierung) liefert die Seite einen umfassenden &#220;berblick &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Anl&auml;sslich des Jubil&auml;ums &quot;20 Jahre Mauerfall&quot; bietet die Zeitzeugenseite vom Spiegel &quot;</span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html" target="_blank">einestages</a></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">&quot; eine Rubrik zu </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.spiegel.de/flash/0,5532,19493,00.html" target="_blank">Geschichten rund um die Zeit des Mauerfalls</a></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">&Uuml;bersichtlich in einer Europa-Karte dargestellt kann man sich durch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und Europas klicken. <br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Mit Videos(blaue Markierung) und Zeitzeugenberichten (rote Markierung) liefert die Seite einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber die Geschehnisse in ganz Europa.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Die orangen Markierungen weisen auf wichtige Ereignisse hin, f&uuml;r die noch Zeitzeugenberichte gesucht werden.</span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Verdana;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Ein gelungener Beitrag zum Jubil&auml;umsjahr.</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Nacht, in der die Mauer fiel</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; In der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag fiel der sogenannte antifaschistische Schutzwall. 28 Jahre lang trennte dieser Betonklotz Berlin in Ost und West und wurde schlie&#223;lich in jener Nacht eingerissen. Diese unbeschreibliche Nacht versucht Renatus Decker mit seiner Anthologie zu beschreiben. Genauer gesagt versuchen dies 25 Autoren aus Ost und West. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">In der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag fiel der sogenannte </span></span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer" target="_blank"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">antifaschistische Schutzwall</span></span></a><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">. 28 Jahre lang trennte dieser Betonklotz Berlin in Ost und West und wurde schlie&szlig;lich in jener Nacht eingerissen. <br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Diese unbeschreibliche Nacht versucht Renatus Decker </span></span><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/die_nacht_in_der_die_mauer_fiel-_46073.html" target="_blank"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">mit seiner Anthologie</span></span></a><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"> zu beschreiben. Genauer gesagt versuchen dies 25 Autoren aus Ost und West. F&uuml;r dieses Buch schrieben sie ihre pers&ouml;nlichen Erlebnisse und Eindr&uuml;cke dieser Nacht auf und schufen ein beeindruckendes Zeitzeugnis. Zu den Autoren geh&ouml;ren beispielsweise Durs Gr&uuml;nbein, Volker Braun, Katja Lange-M&uuml;ller,  Michael Lentz und Uwe Tellkamp.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Am. 14. Juli sprechen drei Autoren im </span></span><a href="http://www.adk.de/de/orientierung/pariser-platz/" target="_blank"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Plenarsaal am Pariser Platz</span></span></a><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"> &uuml;ber ihre Erlebnisse.<br />
</span></span></p>
<blockquote>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Thomas Rosenl&ouml;cher, der in Dresden auf die Stra&szlig;e ging und die Vorg&auml;nge in einem Tagebuch protokollierte, Katja Lange-M&uuml;ller, die 1984 aus der DDR ausgereist war und von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wurde, und Marcel Beyer, der bis zur Wende nie in der DDR gewesen war und 1996 von K&ouml;ln nach Dresden zog.          </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">aus: </span></span><a href="http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/index.htm?we_objectID=24719" target="_blank"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Veranstaltungskalender der AdK</span></span></a><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><br />
</span></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Brussig: Chronist der untergegangenen DDR</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 14:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#8222;Die Erinnerung ist wie ein seelisches Organ, das die Vergangenheit verdaut und uns hilft, mit dem, was war, ganz gut leben zu k&#246;nnen.&#8220; &#160; &#160; Thomas Brussig (* 19. Dezember 1962) &#160; Am 19.12.1965 kommt Thomas Brussig in Ost-Berlin zur Welt. 1971 wird er eingeschult, von 1981 bis 1984 macht er eine Beraufsausbildung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: Times New Roman;">&bdquo;Die Erinnerung ist wie ein seelisches Organ, das die Vergangenheit verdaut und uns hilft, mit dem, was war, ganz gut leben zu k&ouml;nnen.&ldquo;</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thomasbrussig.de/biographie.html" target="_blank"><span style="font-family: Times New Roman;"><img width="125" height="164" border="1" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/image/brussig.gif" alt="brussig Thomas Brussig: Chronist der untergegangenen DDR"  title="Thomas Brussig: Chronist der untergegangenen DDR" /></span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: large;">Thomas Brussig<br />
</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;">(* 19. Dezember 1962)</span></span></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Am 19.12.1965 kommt Thomas Brussig in <strong>Ost-Berlin</strong> zur Welt. 1971 wird er eingeschult, von 1981 bis 1984 macht er eine Beraufsausbildung zum Baufacharbeiter, die er mit Abitur abschlie&szlig;t. Er absolviert seinen Grundwehrdienst und geht wechselnden T&auml;tigkeiten nach, u.a. als Tellerw&auml;scher, M&ouml;beltr&auml;ger, Fabrikarbeiter, Reiseleiter, Fremdenf&uuml;hrer, Museumspf&ouml;rtner und Hotelportier. Nebenbei schreibt er an seinem ersten Roman <a href="http://www.lesekost.de/HHL200.htm" target="_blank"><em>Wasserfarben</em></a>, der 1991 ver&ouml;ffentlicht wird. 1990 beginnt Brussig ein Soziologie-Studium an der Freien Universit&auml;t Berlin, das er nicht abschlie&szlig;t, weil er 1993 an die Hochschule f&uuml;r Film und Fernsehen &bdquo;Konrad Wolf&ldquo; nach Potsdam-Babelsberg wechselt. 1995 gelingt Thomas Brussig mit seinem Mauerfall-Roman <a href="http://www.hanebuechlein.de/kultur/brussig.php" target="_blank"><em>Helden wie wir</em></a> der Durchbruch als Schriftsteller. 1999 erscheint ein weiterer Bestseller, die Mauerkom&ouml;die <a href="http://lesekreis.org/2000/09/01/septermber-2000-am-kuerzeren-ende-der-sonnenallee-thomas-brussig/" target="_blank"><em>Am k&uuml;rzeren Ende der Sonnenallee</em></a>, die auf dem Drehbuch des Kinoerfolgs <a href="http://www.sonnenallee.de/" target="_blank"><em>Sonnenallee</em></a> von Leander Haussmann basiert. 2000 macht Thomas Brussig&nbsp; seinen Abschluss als Diplom-Film- und Fernsehdramaturg. Zwischen 1997 und 2001 arbeitet er mit dem Filmemacher Edgar Reitz an der Fortsetzung der <a href="http://www.gemeinde-schabbach.de/content/view/13/28/" target="_blank">&bdquo;Heimat&ldquo;-Saga</a>, die 2004 bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgef&uuml;hrt wird. Thomas Brussig lebt in <strong>Berlin-Sch&ouml;neberg</strong> und in Mecklenburg.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Zum Werk:</span></span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Thomas Brussig besch&auml;ftigt sich in seinen B&uuml;chern auf kritisch-karikierende Weise vor allem mit den Auswirkungen der DDR und der Wende auf das Leben der Menschen. Er wird oft als &bdquo;Chronist der untergegangenen DDR&ldquo; bezeichnet. Beispielsweise beschreibt er in seinem Wenderoman <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18465.html" target="_blank"><em>Wie es leuchtet</em></a>, wie der Zeitenumbruch &#8217;89/&#8217;90 die unterschiedlichsten Menschen beeinflusst. Ein weiteres wichtiges Thema von Brussig ist Fu&szlig;ball (<a href="http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/lebenbismaenner-r.htm" target="_blank"><em>Leben bis M&auml;nner</em></a>). Seine B&uuml;cher sind gepr&auml;gt von Witz und Komik, die beschriebenen Begebenheiten oft absurd und bizarr, aber immer doch ein St&uuml;ckchen wahr.<br />
Thomas Brussig wurde u.a. mit dem Hans-Fallada-Preis der Stadt Neum&uuml;nster (1999) und mit der Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.</span></span></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Weitere Links zu Thomas Brussig:</span></span></strong></p>
<ul>
<li><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.thomasbrussig.de" target="_blank"><span style="font-size: small;">Homepage von Thomas Brussig</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/:Interview-Das-Buch-Thomas-Brussig/530789.html?id=530789" target="_blank"><span style="font-size: small;">Interview mit Thomas Brussig und dem Autor Sven Regener</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.fischerverlage.de/autor/Thomas_Brussig/734?_navi_area=fv_vert2&amp;_navi_item=02.00.00.00&amp;_letter=B" target="_blank"><span style="font-size: small;">Thomas Brussig beim S.Fischerverlag</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.zeit.de/2004/45/Traum_Brussig_45" target="_blank"><span style="font-size: small;">Interview bei Zeit-Online</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_ab/brussig.html" target="_blank"><span style="font-size: small;">Linkliste von der FU Berlin zum Autor</span></a><br />
    </span></span></li>
</ul>
<p><tt>Foto: Thomas Brussig von der eigenen Homepage (s. Link)</tt></p>
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		<item>
		<title>Christoph Hein: Poetischer Chronist der DDR</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#8222;Heute liest nur noch, wer es nicht lassen kann&#8220; &#160; &#160; Christoph Hein (* 8. April 1944) &#160; Christoph Hein kommt am 8. April 1944 als Sohn eines Pfarrers im schlesischen Heinzendorf zur Welt. Nach Kriegsende zieht die Familie nach Bad D&#252;ben bei Leipzig. Als Sohn eines Pfarrers wird ihm in der DDR der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: Times New Roman;">&bdquo;Heute liest nur noch, wer es nicht lassen kann&ldquo;</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-051,_Berlin,_Demonstration,_Rede_Christoph_Hein.jpg&amp;filetimestamp=20090107204445" target="_blank"><img width="215" height="300" border="1" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/image/Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-051,_Berlin,_Demonstration,_Rede_Christoph_Hein.jpg" alt="Bundesarchiv Bild 183 1989 1104 051, Berlin, Demonstration, Rede Christoph Hein Christoph Hein: Poetischer Chronist der DDR"  title="Christoph Hein: Poetischer Chronist der DDR" /></a></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: large;">Christoph Hein</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;">(* 8. April 1944)</span></span></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Christoph Hein kommt am 8. April 1944 als Sohn eines Pfarrers im schlesischen Heinzendorf zur Welt. Nach Kriegsende zieht die Familie nach Bad D&uuml;ben bei Leipzig. Als Sohn eines Pfarrers wird ihm in der DDR der Zugang zum Gymnasium verwehrt, darum geht er 1958 nach <strong>Westberlin</strong>, wo er als Internatssch&uuml;ler ein humanistisches Gymnasium besucht. Nach dem Bau der Mauer 1961 bleibt er in der DDR und arbeitet als Kellner, Journalist, Buchh&auml;ndler, Montagearbeiter, Schauspieler und Regieassistent.<br />
1964 macht Christoph Hein sein Abitur an einer Abendschule. Daraufhin beginnt er, an der Universit&auml;t Leipzig Philosophie und Logik zu studieren und schlie&szlig;t das Studium 1971 an der Humboldt Universit&auml;t in <strong>Berlin</strong> ab. <br />
Christoph Hein wird unter der Leitung von Benno Besson Dramaturg an der </span></span><a target="_blank" href="http://www.volksbuehne-berlin.de/"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Volksb&uuml;hne Berlin</span></span></a><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">. 1974 wird er dort als Hausautor fest angestellt.</span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;"><em>Arbeit als freier Schriftsteller</em></span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">1979 verl&auml;sst Christoph Hein die Volksb&uuml;hne, um als freier Schriftsteller zu arbeiten. Er schreibt zun&auml;chst Theaterst&uuml;cke und fertigt Features f&uuml;r den Rundfunk und &Uuml;bersetzungen an.<br />
Der Durchbruch gelingt Hein 1982 mit der Novelle <em>Der Fremde Freund</em>, sowohl in Ost-, als auch in Westdeutschland, wo das Werk unter dem Titel <em>Drachenblut</em> erscheint.<br />
Christoph Hein ist ein kritischer Autor, der Position zum Staatssystem bezieht und sich mit den Problemen und Schwierigkeiten seines Landes auseinandersetzt. Bereits 1987 fordert er die Aufhebung der </span></span><a target="_blank" href="http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Zensur"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Zensur in der DDR</span></span></a><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">. In der Wendezeit engagiert sich Christoph Hein und &auml;u&szlig;ert sich kritisch in der &Ouml;ffentlichkeit, </span></span><a target="_blank" href="http://www.ddr89.de/ddr89/chronik/1189/041189.html"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">beispielsweise bei der Alexanderplatz-Demo am 4.November 1989</span></span></a><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">.</span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;"><em>Nach der Wende</em></span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Im gleichen Jahr erh&auml;lt er eine Dozentur f&uuml;r den Poetik-Lehrstuhl an der Essener Folkwang-Schule.&nbsp; 1992 wird er Mitherausgeber der Wochenzeitung </span></span><span style="font-family: Tahoma;"><a target="_blank" href="http://www.freitag.de/"><span style="font-size: medium;">Freitag.<em> Die Ost-West Wochenzeitung</em></span></a><span style="font-size: medium;"> sowie Mitglied der Akademie f&uuml;r Sprache und Dichtung in Darmstadt. 1998 wird er zum Pr&auml;sidenten des nun vereinigten </span></span><a target="_blank" href="http://www.pen-deutschland.de/"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">P.E.N.</span></span></a><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;"> gew&auml;hlt, dieses Amt hat er bis 2000 inne.<br />
2002 stirbt seine Frau, die Filmregisseurin&nbsp; Christiane, mit der Hein zwei S&ouml;hne hat, von denen der j&uuml;ngere, </span></span><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Hein"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Jakob</span></span></a><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">, ebenfalls Schriftsteller ist. Den Verlust seiner Frau verarbeitet Christoph Hein in dem 2003 ver&ouml;ffentlichten Kinderbuch <em>Mama ist gegangen</em>.<br />
2004 wird er designierter Intendant am Deutschen Theater in Berlin, tritt aber vor Amtsbeginn aufgrund von &bdquo;vergiftetem feindseligen Klima, massiven Vorverurteilungen und der angespannten Haushaltslage Berlins&ldquo; zur&uuml;ck.<br />
Heins aktuelles Werk, <em>Frau Paula Trousseau</em>, erscheint 2007.<br />
Er lebt in <strong>Berlin</strong>.</span></span></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Zum Werk:</span></span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Christoph Hein gilt als poetischer Chronist der DDR und fr&uuml;her Seismograph ihres Untergangs. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit der Novelle </span></span><span style="font-family: Tahoma;"><a target="_blank" href="http://www.lesekost.de/HHL209.htm"><span style="font-size: medium;"><em>Der fremde Freund</em></span></a><span style="font-size: medium;">.<br />
Darin berichtet eine Ostberliner &Auml;rztin schonungslos von K&auml;lte und Entfremdung in zwischenmenschlichen Beziehungen. Direkte Kritik am politischen System formulierte Hein in dem Roman </span></span><span style="font-family: Tahoma;"><a target="_blank" href="http://www.egotrip.de/bucher/03/0308_hornsende.html"><span style="font-size: medium;"><em>Horns Ende</em></span></a><span style="font-size: medium;"> von 1985, der vom Stalinismus der fr&uuml;hen DDR handelt, und in Der Tangospieler, der den Stasi-Alptraum der sp&auml;ten DDR thematisiert. <br />
Christoph Hein, der sich selbst als &bdquo;Chronist ohne Botschaft&ldquo; bezeichnet, produziert in seinen Werken Gesellschaftsanalysen von gro&szlig;er Dichte. In eher spr&ouml;dem Ton und mittels pr&auml;gnanter Dialoge und virtuos eingesetzter Rollenprosa werden exemplarische Biographien erz&auml;hlt. Die Figuren changieren dabei zwischen Alltagswirklichkeit und Determiniertheit durch die konkreten historischen Umst&auml;nde. Christoph Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Literaturpreis Hamburg 1985, dem Erich Fried-Preis 1990, oder dem Schiller-Ged&auml;chtnis-Preis 2004. Er geh&ouml;rt zu den meistgelesenen deutschen Gegenwartsautoren. Seine Werke wurden in 35 Sprachen &uuml;bersetzt.</span></span></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Weitere Links zu Christoph Hein:</span></span></strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/autoren/autor.cfm?id=1845">Christoph Hein beim Suhrkamp Verlag</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,294606,00.html">Christoph Hein im Interview zu seinem Roman <em>Landname</em></a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,294606,00.html">Linksammlung der Freien Universit&auml;t Berlin</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Courier New;"><span style="font-size: small;">Foto: Christoph Heins Rede am Alexanderplatz (Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Urheber Hubert Link)</span></span></p>
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		<item>
		<title>Dieter Rendschmidt: Zeitzeuge des geteilten Berlins</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 09:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; „Mit den Lebensjahren beginnen die fr&#252;hen Erinnerungen langsam zu verblassen, wenn es keine Gespr&#228;che im Familienkreise mehr gibt und keine gem&#252;tliche Beschaulichkeit in der warmen, d&#228;mmrigen Stube, wo die Alten den Jungen und den Allerj&#252;ngsten in der Blauen Stunde aus ihrem Leben erz&#228;hlen.“ &#160; Dieter Rendschmidt (*22. Mai 1938) Dieter Rendschmidt wird 1938 in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: Times New Roman;">„Mit den Lebensjahren beginnen die fr&#252;hen Erinnerungen langsam zu verblassen, wenn es keine Gespr&#228;che im Familienkreise mehr gibt und keine gem&#252;tliche Beschaulichkeit in der warmen, d&#228;mmrigen Stube, wo die Alten den Jungen und den Allerj&#252;ngsten in der Blauen Stunde aus ihrem Leben erz&#228;hlen.“</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/image/Berlinermauer.jpg" alt="Berlinermauer Dieter Rendschmidt: Zeitzeuge des geteilten Berlins" width="400" height="300" border="1" title="Dieter Rendschmidt: Zeitzeuge des geteilten Berlins" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: large;">Dieter Rendschmidt</span></span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="font-family: Verdana;">(*22. Mai 1938)</span></span></span></p>
<p style="text-align: center;">
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Dieter Rendschmidt wird 1938 in <strong>Berlin</strong> geboren.<br />
Bis 1942 lebt er in M&#252;ggelheim, dann zieht seine Familie angesichts des immer bedrohlicher werdenden Bombenkrieges zu den Gro&#223;eltern nach Ostpreu&#223;en in das Dorf Gumbinnen. 1944 flieht die Familie vor der nahenden Ostfront weiter ins Sudetenland nach Ritschka. Im gleichen Jahr wird Rendschmidt eingeschult. Nach Ende des Krieges kehrt Familie Rendschmidt zu Fu&#223; nach Berlin zur&#252;ck. Dort ziehen sie zun&#228;chst bei den Eltern seines Vaters in der M&#252;ggelheimer Stra&#223;e in K&#246;penick ein, bis sie sich wieder in M&#252;ggelheim niederlassen.<br />
Dieter besucht die M&#252;ggelheimer Grundschule. 1946 kehrt sein Vater aus britischer Kriegsgefangenschaft heim. W&#228;hrend der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Blockade" target="_blank">Berlin-Blockade 1948</a> schmuggelt Dieter Lebensmittel aus der sowjetischen Besatzungszone zu Verwandten. 1949 stirbt sein j&#252;ngerer Bruder G&#252;nter an Scharlach. 1953 wechselt Dieter Rendschmidt an die Eichendorff-Oberschule.<br />
1957 wird sein Vater wegen Verdacht auf Spionaget&#228;tigkeiten von der Stasi verhaftet und zu zw&#246;lf Jahren Zuchthaus verurteilt, was die Familie in finanzielle N&#246;te bringt. Im gleichen Jahr besteht Rendschmidt sein Abitur und bewirbt sich f&#252;r ein Studium, wird aber aufgrund der Haft seines Vaters abgelehnt.</span></span></p>
<p><em><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Flucht nach West-Berlin</span></span></em></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Dieter Rendschmidt flieht mit Mutter und Bruder nach <strong>West-Berlin</strong>. Zun&#228;chst kommt die Familie im <a href="http://www.notaufnahmelager-berlin.de/de/" target="_blank">Fl&#252;chtlingslager Marienfelde</a> unter.<br />
Dieter muss am Goethe-Gymnasium Wilmersdorf ein dreizehntes Schuljahr absolvieren, damit sein Ost-Abitur anerkannt wird.<br />
Er zieht in eine Gemeinschaftswohnung in die Holsteinische Stra&#223;e in <strong>Berlin-Friedenau</strong>. 1958 wird Rendschmidts Ost-Abitur anerkannt und er nimmt das Studium der Betriebswirtschaft an der Freien Universit&#228;t Berlin auf.<br />
Nebenbei absolviert er ein Praktikum bei Siemens, tr&#228;gt Zeitungen aus, arbeitet als Aushilfe in einer Cafeteria und in einem Feinkostladen, au&#223;erdem jobbt er als Lieferant.<br />
1960 verlobt er sich mit seiner langj&#228;hrigen Freundin Charly, der er am Tag des Mauerbaus 1961 gerade noch zur Flucht nach West-Berlin verhelfen kann. 1962 ziehen die beiden nach <strong>Berlin-Charlottenburg</strong> in die Uhlandstra&#223;e 51.<br />
Zwei Jahre sp&#228;ter schlie&#223;t Rendschmidt sein Studium als Diplom-Betriebswirt ab. 1965 tritt er eine Stelle bei der Berliner Gemeinn&#252;tzigen Wohnungswirtschaft an.<br />
1967 heiratet Dieter Rendschmidt seine Verlobte. Von 1971 bis 1986 sitzt er im Vorstand des Beamten-Wohnungs-Verein Berlin.<br />
2001 geht er in den Ruhestand.<br />
Er schreibt seine Kindheits- und Jugenderinnerungen auf, die 2003 unter dem Titel <em>Zwischen M&#252;ggelheim und Wilmersdorf</em> erscheinen. 2008 erscheint ein weiterer Erinnerungsbericht mit dem Titel <em>Fluchtpunkt Wilmersdorf</em>.<br />
Dieter Renschmidt lebt in <strong>Berlin-Kladow</strong>.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Zum Werk:</span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Dieter Rendschmidt hat zwei autobiographische Erfahrungsberichte geschrieben. In dem Buch <a href="http://www.frieling.de/katalog/archive/978-3-8280-1893-8?backto=1" target="_blank"><em>Zwischen M&#252;ggelheim und Wilmersdorf</em> </a> erz&#228;hlt er von seiner Kindheit und Jugend in Berlin von 1941 bis 1961. Zeitgeschichtliche Ereignisse wie Flucht, Nachkriegsnot, Alltag in der Nachkriegszeit und beginnende Einschr&#228;nkungen der DDR werden anhand der Schilderung des eigenen Lebens greifbar. Der zweite Band <a href="http://www.frieling.de/katalog/archive/fluchtpunkt-wilmersdorf" target="_blank"><em>Fluchtpunkt Wilmersdorf</em></a>  kn&#252;pft 1961 mit dem Bau der Mauer an. Hier wird anhand der pers&#246;nlichen Schilderungen deutlich, wie sich die deutsche Teilung auf eine ganz normale Familie auswirkte.<br />
Rendscheidt hat mit seinen Werken wichtige historische Zeugnisse des geteilten Berlins geschaffen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Weitere Links zu Dieter Rendschmidt:</span></span></strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.frieling.de/autoren/archive/autor.2007-08-08.7648172356" target="_blank"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Dieter Rendschmidt beim Frieling-Verlag Berlin</span></span></a></li>
<li><a href="http://www.mauerfall-berlin.de/start/b%C3%BCcher-verschiedene-themen/" target="_blank"><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Buchvorstellung bei mauerfall-berlin.de</span></span></a></li>
</ul>
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