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	<title>zeitzeugenberlin.de &#187; Hauptstadt</title>
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		<title>Berliner Zeitzeugen gesucht!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 09:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitzeugenberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt sind Sie an der Reihe. Warum sollten nur berühmte und bekannte Schriftsteller ihre Zeitzeugenschaft veröffentlichen und zur lebendigen Geschichtsschreibung beitragen?! Gerade die weniger prominenten Zeugen ihrer Zeit, liefern ungeschönte Dokumente, die einen realistischen Einblick in die Vergangenheit liefern. Dieser Blog soll nun eine Plattform fü;r Sie, die unbekannten Zeitzeugen, werden. Schreiben und veröffentlichen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1942" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2012/04/Berliner-Zeitzeuge.jpg" alt="" width="300" height="472" /></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/werden-sie-berliner-zeitzeuge/" target="_blank">Jetzt sind Sie an der Reihe.</a></p>
<p>Warum sollten nur berühmte und bekannte Schriftsteller ihre Zeitzeugenschaft veröffentlichen und zur lebendigen Geschichtsschreibung beitragen?!<br />
Gerade die weniger prominenten Zeugen ihrer Zeit, liefern ungeschönte Dokumente, die einen realistischen Einblick in die Vergangenheit liefern.</span></span></p>
<p>Dieser Blog soll nun eine Plattform fü;r Sie, die unbekannten Zeitzeugen, werden.<br />
Schreiben und veröffentlichen Sie auf dieser Seite Ihre eigene, ganz persönliche Geschichte und berichten Sie von Ihren Erlebnissen im Berlin der Vergangenheit.<br />
Wie war es für Sie, als 1989 die Grenze geöffnet wurde? Wie war es, als die Mauer noch stand? Waren Sie Teil der 68er oder an den Aufst&auml;nden des 17. Juni beteiligt? Oder erlebten Sie sogar die schreckliche Zeit des Zweiten Weltkriegs in Berlin mit?<br />
Jeder Berliner hat in seinem Leben Geschichte gesehen und geschrieben.<br />
Lassen Sie andere daran teilhaben.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-1944" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2012/04/Bundesarchiv_Johnson-Uwe.jpg" alt="" width="200" height="236" />Sie können mir Ihre Geschichte, vielleicht sogar mit Fotos, zur Veröffentlichung schicken oder sie selbst als Autor in diesem Blog einstellen.<br />
Sie müssen keine Christa Wolf oder ein Christoph Hein sein und Bestseller auf hohem literarischen Niveau schreiben. Jeder, der etwas zu sagen hat, kann schreiben.<br />
Falls Sie Hilfe beim Formulieren oder mit der Orthografie brauchen, helfe ich Ihnen gerne dabei.<br />
Ich hoffe, dass der eine oder andere meine Idee teilt und dieses Blog zu einem Berliner Zeitzeugenportal wächst, in dem man sich mitteilen und untereinander austauschen kann.<br />
Es muss nicht riesig werden und ich will mit dieser Seite keinen Cent verdienen, diese Seite bleibt werbefrei.<br />
Ich bin nur ein Mensch, der von Berlin und seinen Menschen, mit ihrer bewegten und bewegenden Geschichte, fasziniert ist.<br />
Lassen Sie uns Berliner Geschichte(n) schreiben!<br />
Falls Sie Interesse haben, <a href="'+String.fromCharCode(90,101,105,116,122,101,117,103,101,64,97,110,112,97,46,100,101)+'?subject=Berliner%20Zeitzeugen%20-%20Geschichte%20schreiben'" target="_blank">schreiben Sie mir einfach eine E-Mail</a>, entweder mit ihrer Geschichte oder dem Wunsch hier als Autor angemeldet zu werden.<br />
&nbsp;<br />
Foto: &#8220;Job&#8221; von Christian Seidel (<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio.de</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Marga Becker-Ambrock: Eine Zeitzeugin erz&#228;hlt</title>
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		<comments>http://zeitzeugenberlin.de/2009/05/08/marga-becker-ambrock-eine-zeitzeugin-erzaehlt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 11:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#8222;Heilt also die Zeit alle Wunden? Alle wohl kaum; aber sie l&#228;&#223;t gewi&#223; die unheilbaren weniger schmerzen.&#8220; &#160; Marga Becker-Ambrock (* 21. Januar 1930) &#160; Marga Becker-Ambrock wird 1930 im brandenburgischen Eberswalde geboren. 1939 zieht sie mit ihrer Familie nach Berlin-Charlottenburg in die Sybeler Stra&#223;e. Becker-Ambrock besucht die F&#252;rstin-Bismarck-Schule, ein Oberlyzeum f&#252;r M&#228;dchen. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center"><span style="font-family: Times New Roman">&bdquo;Heilt also die Zeit alle Wunden? Alle wohl kaum; aber sie l&auml;&szlig;t gewi&szlig; die unheilbaren weniger schmerzen.&ldquo;</span></h2>
<p style="text-align: center"><span style="font-family: Times New Roman"><img width="214" height="173" border="1" alt="Marga Becker-Ambrock" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/image/Marga_Becker_Ambrock.jpg" /></span></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: large">Marga Becker-Ambrock<br />
</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana">(* 21. Januar 1930)</span></span></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Marga Becker-Ambrock wird 1930 im brandenburgischen Eberswalde geboren. 1939 zieht sie mit ihrer Familie nach <strong>Berlin-</strong><strong>Charlottenburg</strong> in die Sybeler Stra&szlig;e. Becker-Ambrock besucht die F&uuml;rstin-Bismarck-Schule, ein Oberlyzeum f&uuml;r M&auml;dchen. Im Zuge der <a target="_blank" href="http://www.homepage-europa.at/archiv/hp-europa2005/deutschland_1945%20shoah.htm">Evakuierung Berlins</a> aufgrund von Luftangriffen zieht sie 1943 mit ihrer Mutter wieder nach Eberswalde. Im April 1945 versuchen die beiden Richtung Westen zu fliehen, kommen aber nur bis Wismar, wo sie auf die einr&uuml;ckenden russischen Truppen treffen. Im August 1945 kehren sie nach <strong>Berlin</strong> zur&uuml;ck.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium"><em>Berufsorientierung im Berlin der Nachkriegszeit</em></span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Becker-Ambrock beginnt eine Schneiderlehre, die sie 1947 zugunsten einer Anstellung bei einem Berliner Kunstverlag aufgibt. 1948 wird sie von der Schauspielschule des Deutschen Theaters angenommen, nebenbei synchronisiert Marga Becker-Ambrock bei der <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/DEFA">DEFA</a> (Deutsche Film AG, volkseigenes Filmstudio der DDR) und hat mehrere kleine Auftritte in diversen Spielfilmen. Des Weiteren erh&auml;lt sie ein Engagement als Schauspielerin am Stadttheater Gera, das sie aber aufgibt, um ihre an Krebs erkrankte Mutter in <strong>Berlin</strong> pflegen zu k&ouml;nnen. Von 1950 bis 1995 arbeitet Marga Becker-Ambrock als Rundfunksprecherin beim <a target="_blank" href="http://www.riasberlin.de/">RIAS Berlin</a>, als Fernseh-Ansagerin und synchronisiert Werbefilme.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium"><em>Niederschrift der Erinnerungen</em></span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Ausgel&ouml;st durch die Lekt&uuml;re von Walter Kempowskis <a target="_blank" href="http://www.dieterwunderlich.de/Kempowski_Tadelloser_Wolff.htm"><em>Tadell&ouml;ser &amp; Wolf</em></a> beginnt Marga Becker-Ambrock in den Siebziger Jahren, ihre eigenen Erinnerungen niederzuschreiben. Als ihr das Manuskript nach &uuml;ber 20 Jahren danach durch Zufall wieder in die H&auml;nde f&auml;llt, beschlie&szlig;t sie, ihre Erinnerungsarbeit als Buch zu ver&ouml;ffentlichen. 2004 erscheinen die Erinnerungen an ihre Jugendjahre unter dem Titel <em>Der liebe halbe Mond</em>. 2005 unterst&uuml;tzt Becker-Ambrock als Zeitzeugin das Projekt &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.djo.de/cms/front_content.php?idcat=39&amp;idart=149">Ged&auml;chtnis f&uuml;r den Frieden &ndash; Frieden f&uuml;r das Ged&auml;chtnis</a>&ldquo;.&nbsp; 2006 nimmt sie erfolgreich am Schreibwettbewerb des &bdquo;<a target="_blank" href="http://www.zeitzeugenpreis.de/">Zeitzeugenpreises</a>&ldquo; teil.<br />
Marga Becker-Ambrock lebt in <strong>Berlin-Zehlendorf</strong>.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><strong><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Zum Werk:</span></span></strong></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Marga Becker-Ambrock hat mit ihrem Werk <a target="_blank" href="http://www.frieling.de/katalog/archive/978-3-8280-2143-3?backto=1"><em>Der liebe halbe Mond &ndash; Jugendjahre einer Berliner Rundfunksprecherin</em></a> ein wertvolles zeitgeschichtliches Zeugnis geschaffen, das sie &uuml;berregional bekannt macht. Es finden Lesungen u. a. im <a target="_blank" href="http://www.literaturhaus-berlin.de/">Literaturhaus Berlin</a>, im <a target="_blank" href="http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/ephraim-palais/">Ephraim-Palais</a> und im <a target="_blank" href="http://www.gruener-salon.de/">Gr&uuml;nen Salon</a> der Berliner Volksb&uuml;hne statt. Ihr erz&auml;hlerisches Talent wird erneut bei ihrer erfolgreichen Teilnahme am <a target="_blank" href="http://www.zeitzeugenpreis.de/historie2006.html">&bdquo;Zeitzeugenwettbewerb&ldquo; 2006</a> deutlich: Becker-Ambrock ver&ouml;ffentlicht ihr Erinnerungszeugnis <em>Der Sendeleiter</em> in der Anthologie <a target="_blank" href="http://www.frieling.de/katalog/archive/978-3-8280-2357-4?backto=1">Zeitzeugen schreiben Geschichte(n)</a>.</span></span></p>
<p style="text-align: left">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><strong><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Weitere Links zu Marga Becker-Ambrock:</span></span></strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.frieling.de/autoren/archive/autor.2007-08-08.8305911842/?searchterm=marga%20becker-ambrock*">Die Autorin beim Frieling Verlag Berlin</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/948031/">Deutschlandfunk &uuml;ber Zeitzeugenschaft</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas Brussig: Chronist der untergegangenen DDR</title>
		<link>http://zeitzeugenberlin.de/2009/05/06/thomas-brussig-chronist-der-untergegangenen-ddr/</link>
		<comments>http://zeitzeugenberlin.de/2009/05/06/thomas-brussig-chronist-der-untergegangenen-ddr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 14:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#8222;Die Erinnerung ist wie ein seelisches Organ, das die Vergangenheit verdaut und uns hilft, mit dem, was war, ganz gut leben zu k&#246;nnen.&#8220; &#160; &#160; Thomas Brussig (* 19. Dezember 1962) &#160; Am 19.12.1965 kommt Thomas Brussig in Ost-Berlin zur Welt. 1971 wird er eingeschult, von 1981 bis 1984 macht er eine Beraufsausbildung zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center"><span style="font-family: Times New Roman">&bdquo;Die Erinnerung ist wie ein seelisches Organ, das die Vergangenheit verdaut und uns hilft, mit dem, was war, ganz gut leben zu k&ouml;nnen.&ldquo;</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.thomasbrussig.de/biographie.html" target="_blank"><span style="font-family: Times New Roman"><img width="125" height="164" border="1" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/image/brussig.gif" alt="Thomas Brussig" /></span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: large">Thomas Brussig<br />
</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana">(* 19. Dezember 1962)</span></span></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Am 19.12.1965 kommt Thomas Brussig in <strong>Ost-Berlin</strong> zur Welt. 1971 wird er eingeschult, von 1981 bis 1984 macht er eine Beraufsausbildung zum Baufacharbeiter, die er mit Abitur abschlie&szlig;t. Er absolviert seinen Grundwehrdienst und geht wechselnden T&auml;tigkeiten nach, u.a. als Tellerw&auml;scher, M&ouml;beltr&auml;ger, Fabrikarbeiter, Reiseleiter, Fremdenf&uuml;hrer, Museumspf&ouml;rtner und Hotelportier. Nebenbei schreibt er an seinem ersten Roman <a href="http://www.lesekost.de/HHL200.htm" target="_blank"><em>Wasserfarben</em></a>, der 1991 ver&ouml;ffentlicht wird. 1990 beginnt Brussig ein Soziologie-Studium an der Freien Universit&auml;t Berlin, das er nicht abschlie&szlig;t, weil er 1993 an die Hochschule f&uuml;r Film und Fernsehen &bdquo;Konrad Wolf&ldquo; nach Potsdam-Babelsberg wechselt. 1995 gelingt Thomas Brussig mit seinem Mauerfall-Roman <a href="http://www.hanebuechlein.de/kultur/brussig.php" target="_blank"><em>Helden wie wir</em></a> der Durchbruch als Schriftsteller. 1999 erscheint ein weiterer Bestseller, die Mauerkom&ouml;die <a href="http://lesekreis.org/2000/09/01/septermber-2000-am-kuerzeren-ende-der-sonnenallee-thomas-brussig/" target="_blank"><em>Am k&uuml;rzeren Ende der Sonnenallee</em></a>, die auf dem Drehbuch des Kinoerfolgs <a href="http://www.sonnenallee.de/" target="_blank"><em>Sonnenallee</em></a> von Leander Haussmann basiert. 2000 macht Thomas Brussig&nbsp; seinen Abschluss als Diplom-Film- und Fernsehdramaturg. Zwischen 1997 und 2001 arbeitet er mit dem Filmemacher Edgar Reitz an der Fortsetzung der <a href="http://www.gemeinde-schabbach.de/content/view/13/28/" target="_blank">&bdquo;Heimat&ldquo;-Saga</a>, die 2004 bei den Filmfestspielen in Venedig uraufgef&uuml;hrt wird. Thomas Brussig lebt in <strong>Berlin-Sch&ouml;neberg</strong> und in Mecklenburg.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: left">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><strong><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Zum Werk:</span></span></strong></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Thomas Brussig besch&auml;ftigt sich in seinen B&uuml;chern auf kritisch-karikierende Weise vor allem mit den Auswirkungen der DDR und der Wende auf das Leben der Menschen. Er wird oft als &bdquo;Chronist der untergegangenen DDR&ldquo; bezeichnet. Beispielsweise beschreibt er in seinem Wenderoman <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18465.html" target="_blank"><em>Wie es leuchtet</em></a>, wie der Zeitenumbruch &#8217;89/&#8217;90 die unterschiedlichsten Menschen beeinflusst. Ein weiteres wichtiges Thema von Brussig ist Fu&szlig;ball (<a href="http://www.lyrikwelt.de/rezensionen/lebenbismaenner-r.htm" target="_blank"><em>Leben bis M&auml;nner</em></a>). Seine B&uuml;cher sind gepr&auml;gt von Witz und Komik, die beschriebenen Begebenheiten oft absurd und bizarr, aber immer doch ein St&uuml;ckchen wahr.<br />
Thomas Brussig wurde u.a. mit dem Hans-Fallada-Preis der Stadt Neum&uuml;nster (1999) und mit der Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.</span></span></p>
<p style="text-align: left">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><strong><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Weitere Links zu Thomas Brussig:</span></span></strong></p>
<ul>
<li><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma"><a href="http://www.thomasbrussig.de" target="_blank"><span style="font-size: small">Homepage von Thomas Brussig</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma"><a href="http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/:Interview-Das-Buch-Thomas-Brussig/530789.html?id=530789" target="_blank"><span style="font-size: small">Interview mit Thomas Brussig und dem Autor Sven Regener</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma"><a href="http://www.fischerverlage.de/autor/Thomas_Brussig/734?_navi_area=fv_vert2&amp;_navi_item=02.00.00.00&amp;_letter=B" target="_blank"><span style="font-size: small">Thomas Brussig beim S.Fischerverlag</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma"><a href="http://www.zeit.de/2004/45/Traum_Brussig_45" target="_blank"><span style="font-size: small">Interview bei Zeit-Online</span></a></span></span></li>
<li><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma"><a href="http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_ab/brussig.html" target="_blank"><span style="font-size: small">Linkliste von der FU Berlin zum Autor</span></a><br />
    </span></span></li>
</ul>
<p><tt>Foto: Thomas Brussig von der eigenen Homepage (s. Link)</tt></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Christoph Hein: Poetischer Chronist der DDR</title>
		<link>http://zeitzeugenberlin.de/2009/04/28/christoph-hein-poetischer-chronist-der-ddr/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#8222;Heute liest nur noch, wer es nicht lassen kann&#8220; &#160; &#160; Christoph Hein (* 8. April 1944) &#160; Christoph Hein kommt am 8. April 1944 als Sohn eines Pfarrers im schlesischen Heinzendorf zur Welt. Nach Kriegsende zieht die Familie nach Bad D&#252;ben bei Leipzig. Als Sohn eines Pfarrers wird ihm in der DDR der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center"><span style="font-family: Times New Roman">&bdquo;Heute liest nur noch, wer es nicht lassen kann&ldquo;</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-051,_Berlin,_Demonstration,_Rede_Christoph_Hein.jpg&amp;filetimestamp=20090107204445" target="_blank"><img width="215" height="300" border="1" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/image/Bundesarchiv_Bild_183-1989-1104-051,_Berlin,_Demonstration,_Rede_Christoph_Hein.jpg" alt="Christoph Hein Demonstration Berlin" /></a></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><strong><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: large">Christoph Hein</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Verdana">(* 8. April 1944)</span></span></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Christoph Hein kommt am 8. April 1944 als Sohn eines Pfarrers im schlesischen Heinzendorf zur Welt. Nach Kriegsende zieht die Familie nach Bad D&uuml;ben bei Leipzig. Als Sohn eines Pfarrers wird ihm in der DDR der Zugang zum Gymnasium verwehrt, darum geht er 1958 nach <strong>Westberlin</strong>, wo er als Internatssch&uuml;ler ein humanistisches Gymnasium besucht. Nach dem Bau der Mauer 1961 bleibt er in der DDR und arbeitet als Kellner, Journalist, Buchh&auml;ndler, Montagearbeiter, Schauspieler und Regieassistent.<br />
1964 macht Christoph Hein sein Abitur an einer Abendschule. Daraufhin beginnt er, an der Universit&auml;t Leipzig Philosophie und Logik zu studieren und schlie&szlig;t das Studium 1971 an der Humboldt Universit&auml;t in <strong>Berlin</strong> ab. <br />
Christoph Hein wird unter der Leitung von Benno Besson Dramaturg an der </span></span><a target="_blank" href="http://www.volksbuehne-berlin.de/"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Volksb&uuml;hne Berlin</span></span></a><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">. 1974 wird er dort als Hausautor fest angestellt.</span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium"><em>Arbeit als freier Schriftsteller</em></span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">1979 verl&auml;sst Christoph Hein die Volksb&uuml;hne, um als freier Schriftsteller zu arbeiten. Er schreibt zun&auml;chst Theaterst&uuml;cke und fertigt Features f&uuml;r den Rundfunk und &Uuml;bersetzungen an.<br />
Der Durchbruch gelingt Hein 1982 mit der Novelle <em>Der Fremde Freund</em>, sowohl in Ost-, als auch in Westdeutschland, wo das Werk unter dem Titel <em>Drachenblut</em> erscheint.<br />
Christoph Hein ist ein kritischer Autor, der Position zum Staatssystem bezieht und sich mit den Problemen und Schwierigkeiten seines Landes auseinandersetzt. Bereits 1987 fordert er die Aufhebung der </span></span><a target="_blank" href="http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Zensur"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Zensur in der DDR</span></span></a><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">. In der Wendezeit engagiert sich Christoph Hein und &auml;u&szlig;ert sich kritisch in der &Ouml;ffentlichkeit, </span></span><a target="_blank" href="http://www.ddr89.de/ddr89/chronik/1189/041189.html"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">beispielsweise bei der Alexanderplatz-Demo am 4.November 1989</span></span></a><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">.</span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium"><em>Nach der Wende</em></span></span></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Im gleichen Jahr erh&auml;lt er eine Dozentur f&uuml;r den Poetik-Lehrstuhl an der Essener Folkwang-Schule.&nbsp; 1992 wird er Mitherausgeber der Wochenzeitung </span></span><span style="font-family: Tahoma"><a target="_blank" href="http://www.freitag.de/"><span style="font-size: medium">Freitag.<em> Die Ost-West Wochenzeitung</em></span></a><span style="font-size: medium"> sowie Mitglied der Akademie f&uuml;r Sprache und Dichtung in Darmstadt. 1998 wird er zum Pr&auml;sidenten des nun vereinigten </span></span><a target="_blank" href="http://www.pen-deutschland.de/"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">P.E.N.</span></span></a><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium"> gew&auml;hlt, dieses Amt hat er bis 2000 inne.<br />
2002 stirbt seine Frau, die Filmregisseurin&nbsp; Christiane, mit der Hein zwei S&ouml;hne hat, von denen der j&uuml;ngere, </span></span><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Hein"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Jakob</span></span></a><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">, ebenfalls Schriftsteller ist. Den Verlust seiner Frau verarbeitet Christoph Hein in dem 2003 ver&ouml;ffentlichten Kinderbuch <em>Mama ist gegangen</em>.<br />
2004 wird er designierter Intendant am Deutschen Theater in Berlin, tritt aber vor Amtsbeginn aufgrund von &bdquo;vergiftetem feindseligen Klima, massiven Vorverurteilungen und der angespannten Haushaltslage Berlins&ldquo; zur&uuml;ck.<br />
Heins aktuelles Werk, <em>Frau Paula Trousseau</em>, erscheint 2007.<br />
Er lebt in <strong>Berlin</strong>.</span></span></p>
<p style="text-align: left">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><strong><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Zum Werk:</span></span></strong></p>
<p style="text-align: left"><span style="font-family: Tahoma"><span style="font-size: medium">Christoph Hein gilt als poetischer Chronist der DDR und fr&uuml;her Seismograph ihres Untergangs. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit der Novelle </span></span><span style="font-family: Tahoma"><a target="_blank" href="http://www.lesekost.de/HHL209.htm"><span style="font-size: medium"><em>Der fremde Freund</em></span></a><span style="font-size: medium">.<br />
Darin berichtet eine Ostberliner &Auml;rztin schonungslos von K&auml;lte und Entfremdung in zwischenmenschlichen Beziehungen. Direkte Kritik am politischen System formulierte Hein in dem Roman </span></span><span style="font-family: Tahoma"><a target="_blank" href="http://www.egotrip.de/bucher/03/0308_hornsende.html"><span style="font-size: medium"><em>Horns Ende</em></span></a><span style="font-size: medium"> von 1985, der vom Stalinismus der fr&uuml;hen DDR handelt, und in Der Tangospieler, der den Stasi-Alptraum der sp&auml;ten DDR thematisiert. <br />
Christoph Hein, der sich selbst als &bdquo;Chronist ohne Botschaft&ldquo; bezeichnet, produziert in seinen Werken Gesellschaftsanalysen von gro&szlig;er Dichte. In eher spr&ouml;dem Ton und mittels pr&auml;gnanter Dialoge und virtuos eingesetzter Rollenprosa werden exemplarische Biographien erz&auml;hlt. Die Figuren changieren dabei zwischen Alltagswirklichkeit und Determiniertheit durch die konkreten historischen Umst&auml;nde. Christoph Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Literaturpreis Hamburg 1985, dem Erich Fried-Preis 1990, oder dem Schiller-Ged&auml;chtnis-Preis 2004. Er geh&ouml;rt zu den meistgelesenen deutschen Gegenwartsautoren. Seine Werke wurden in 35 Sprachen &uuml;bersetzt.</span></span></p>
<p style="text-align: left">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left"><strong><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Tahoma">Weitere Links zu Christoph Hein:</span></span></strong></p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.suhrkamp.de/autoren/autor.cfm?id=1845">Christoph Hein beim Suhrkamp Verlag</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,294606,00.html">Christoph Hein im Interview zu seinem Roman <em>Landname</em></a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,294606,00.html">Linksammlung der Freien Universit&auml;t Berlin</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Courier New"><span style="font-size: small">Foto: Christoph Heins Rede am Alexanderplatz (Quelle: Deutsches Bundesarchiv, Urheber Hubert Link)</span></span></p>
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		<title>Über dieses Blog</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 12:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Zeitzeugen aus Berlin &#160; &#160; Dieses Blog widmet sich den Berliner Zeitzeugen. Den Menschen, die Berlin erlebt haben. Sie erzählen uns ihre eigene und die Geschichte(n) dieser Stadt. &#160; Zeitzeugen sind die lebendigen Geschichtsbücher, die nicht objektiv steril berichten, sondern ihre Sicht, ihre Empfindungen, ihr Leben auf historische Ereignisse schildern. Sie lassen uns teilhaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center"><span style="font-family: Verdana">Zeitzeugen aus Berlin</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><span style="font-family: Verdana"><img src="http://zeitzeugenberlin.de/files/image/Cityscapeberlin2006.JPG" alt="Berliner Skyline" width="500" height="200" border="0" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Verdana">Dieses Blog widmet sich den <strong>Berliner Zeitzeugen</strong>.<br />
Den Menschen, die Berlin erlebt haben.</span></span></p>
<p style="text-align: center"><span style="font-size: medium"><span style="font-family: Verdana">Sie erzählen uns ihre eigene und die Geschichte(n) dieser Stadt.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: medium">Zeitzeugen sind die lebendigen Geschichtsbücher, die nicht objektiv steril berichten, sondern ihre Sicht, ihre Empfindungen, ihr Leben auf historische Ereignisse schildern.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: medium">Sie lassen uns teilhaben an der Zeit des Nationalsozialismus, dem Krieg, dem Aufbau, den gesellschaftlichen Umwälzungen, dem Leben mit und dem Leben nach der Mauer, die Rückkehr des Bundestages…<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: medium">In der Hauptstadt Berlin erlebt man viel, denn schon immer war sie eine der wichtigsten Metropolen dieser Welt, ständig im Wandel, ständig im Fokus und niemals ruhig…<br />
</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: medium">Ich wünsche allen Berlinern und Nicht-Berlinern Gute Unterhaltung und hoffe auf rege Beteiligung.<br />
(Gerne stelle ich auch ihre eigenen Geschichten hier ein.)</span></span></p>
<p style="text-align: center">
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