Winston Churchill

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 13. November 2011

Sir Winston Churchill wurde am 30. November 1874 in Woodstock (England) geboren. Er war zweimal Premierminister von Großbritannien und führte das Land durch den Zweiten Weltkrieg. Er gilt als der bedeutendste britische Politiker des 20. Jahrhunderts.

Die frühen Jahre Winston Churchills

Winston Churchill wurde im Schloss seines Großvaters, Blenheim Palace geboren. Seine Eltern waren ein britischer Politiker und eine amerikanische Militärstochter. Winston Churchill besuchte von 1881 bis 1892 die englischen Eliteschulen in Ascot, Harrow und Brighton. Nach der Schulzeit ging er zur Armee, wo er sich jedoch nicht wohlfühlte. Er erwarb ohne besondere Schulbildung profunde literarische Bildung und sollte Zeit seines Lebens als Buchautor und Journalist tätig sein, was Winston Churchill letztendlich den Nobelpreis für Literatur einbrachte.

Winston Churchill1 237x300 Winston ChurchillDie politische Karriere von Winston Churchill

Nach seiner Rückkehr aus dem Burenkrieg im Jahr 1899 zog Winston Churchill als Konservativer (Tory) ins britische Parlament ein und trat 1904 zu den Liberalen über. Im Ersten Weltkrieg bestimmte Winston Churchill als Marineminister die Politik Großbritanniens entscheidend mit.

Winston Churchill und der Zweite Weltkrieg

Am 10. Mai 1940 wurde Winston Churchill Premierminister von Großbritannien und bildete ein Allparteiensystem. Seine erste große Herausforderung bestand er, indem er das geschlagene britische Expeditionskorps aus Dünkirchen abzog und eine deutsche Invasion verhinderte. Im Januar 1943 traf sich Winston Churchill mit Roosevelt auf der Konferenz von Casablanca und legt mit dem amerikanischen Präsidenten eine gemeinsame Kriegsstrategie fest, in welcher die Niederwerfung Deutschlands Vorrang vor dem Krieg gegen Japan haben sollte.

Winston Churchills Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg

Auf der Potsdamer Konferenz am 17. Juli 1945 besprach Winston Churchill mit Harry S. Truman und Stalin das weitere Vorgehen in Deutschland und die noch bestehenden Kämpfe gegen Japan. Während der Potsdamer Konferenz wurde Winston Churchill vom bisherigen Stellvertreter Clement Attlee als Premierminister abgelöst. Von 1951 bis 1955 wurde er noch einmal zum Premierminister gewählt, jedoch verlief diese zweite Amtszeit weitgehend unspektakulär. Nach seinem Rücktritt im Jahr 1955 lebte Winston Churchill noch 10 Jahre in Zurückgezogenheit. Er starb am 24. Januar 1965 im alter von 91 Jahren.

Foto: wikimedia.org

 

 

 

 

Wannseekonferenz

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 12. November 2011

15 führende Vertreter des Nazi Regimes trafen sich am 20. Januar 1942 zur Wannseekonferenz. Es sollte unter dem Vorsitz des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich der begonnene Holocaust an den Juden im Detail organisiert werden. Es wurde nicht, wie allgemein vermutet der Holocaust beschlossen werden, denn die schon seit Monaten ausgeführten Massenmorde an Juden waren schon lange eine beschlossene Sache. Vielmehr ging es darum, die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas in den Osten zu organisieren. Es wurden auf der Wannseekonferenz die Zeitpunkte weiterer Massenmorde geplant . Dafür wurden die vorgesehenen Opfergruppen genauer eingegrenzt.

Wannseekonferenz 300x171 WannseekonferenzDas Gebäude der Wannseekonferenz als Gedenkstätte

Schon im Jahr 1966 wurde die Idee, das Haus der Wannseekonferenz als Dokumentationszentrum zu nutzen, überlegt. Der Historiker Joseph Wulf gründete damals einen Verein zur Erforschung des Nationalsozialismus. Lange blieb der Plan für eine Gedenkstätte umstritten. Erst im Jahr 1988 begann die Rekonstruktion der Villa der Wannseekonferenz nach denkmalschützerischen Gesichtspunkten. Im Jahr 1992 wurde dann die Gedenkstätte „Haus der Wannseekonferenz“ eröffnet.

Die Vorgeschichte der Wannseekonferenz

Adolf Hitler hatte schon in seinem Buch „Mein Kampf“ Ideen, die auf die Ausrottung der Juden hinzielten. Zentraler Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie war Antisemitismus. In einer Rede im Reichstag drei Jahre vor der Wannseekonferenz kündigte Hitler zum ersten Mal die Vernichtung der jüdischen Rasse für den Kriegsfall an. Als die Deutschen 1941 Russland überfielen, wurde von mehreren NS-Funktionären Äußerungen laut, die auf einen geplanten Völkermord hinwiesen. Man geht davon aus, dass die Entscheidung zum Holocaust ca. drei Monate vor der Wannseekonferenz gefällt wurde.

Das Protokoll der Wannseekonferenz

Eichmann erstellte nach einer Stenografie ein Protokoll der Wannseekonferenz her, das von Müller und Heydrich überarbeitet wurde und in 30 Kopien als „Geheime Reichssache“ an die Teilnehmer der Wannseekonferenz bzw. ihre Dienststellen geschickt wurde. Es wurde bisher nur das 16. Exemplar vom Konferenzteilnehmer Martin Luther gefunden. Es wurde in Geheimakten des Auswärtigen Amtes während der Vorbereitungen für die Nürnberger Prozesse entdeckt. Das Protokoll der Wannseekonferenz gilt, obwohl hier noch kein Gesamtplan für die Endlösung vorlag, als das Schlüsseldokument für die Organisation des Völkermords.

Foto: flickr, RAFIK BERLIN

Zeitgeschichte im Internet – Die besten Online Portale

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 24. März 2011

Als Fundgrube für Themen der Zeitgeschichte stellt ZeitzeugenBerlin in regelmäßigen Abständen Portale vor, die der Zeitgeschichte und der Zeitzeugenschaft im Internet eine Plattform bieten. In der sich schnell wandelnden modernen digitalen Gesellschaft gewinnen Erinnerung und Rückbesinnung einen neuen Stellenwert.Das World Wide Web bietet der Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses neue Möglichkeiten durch interaktive Vernetzung und öffentliche Zugänglichkeit. In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Portale und Foren, die die Themen Bewahren, Erinnern und Zeitzeugenschaft im Internet verbreiten und ein Netzwerk für Zeitgeschichte aufrecht erhalten. Damit erreicht die Verantwortung für die Erinnerung an Vergangenes ein öffentliches Bewusstsein. ZeitzeugenBerlin möchte heute zwei ausgewählte Online Projekte vorstellen.

Zeitgeschichte-online - Netzwerk für Zeithistorische Forschung

Seit 7 Jahren bietet Zeitgeschichte-online als Projekt des Zentrums für Zeithistorische Forschung und der Staatsbibliothek Berlin ein Themenportal für Zeitgeschichte und zeitgeschichtliche Forschung online an. Als Netzwerkdatenbank und Kommunikationsplattform bietet das Modul in Zusammenarbeit mit dem Fachportal für Geschichtswissenschaften Clio online und der Plattform H-Soz-u-Kult Fachartikel, Rezensionen und weitere Beiträge zur Zeitgeschichtsforschung. Das Portal richtet sich allerdings durch das multimediale Angebot nicht nur in erster Linie an Geschichtswissenschaftler, sondern bietet für alle Geschichtsinteressierte Artikel, Filmbeiträge, Podcasts, Interviews und Veranstaltungstipps rund um die Zeitgeschichte. Wer wissen möchte, wo Zeitgeschichte in Funk, Fernsehen und Ausstellungen präsent ist, wird gleich auf der Startseite informiert und zu weiterführenden spannenden Themen geleitet. Zeitgeschichte-online bietet eine übersichtliche Navigation und durch die Suchfunktion in der Datenbank auch einen breiten Zugang zu zeitgeschichtlicher Fachliteratur.

Zeitzeugengeschichte.de – das Portal für erlebte und erzählte Geschichte

Dieses Portal gewann 2008 den Grimme Online Award für sein medienpädagogisches Zeitzeugenprojekt. Zeitzeugengeschichte sieht sich als offenes Webportal für Zeitzeugeninterviews, die von Jugendlichen durchgeführt und produziert werden. Das Portal bietet für jeden öffentlich zugänglich eine Vielzahl an spannend sowie lebendig geführten und erzählten Zeitzeugeninterviews, die auch für nichtkommerzielle Zwecke heruntergeladen werden können. Als einmaliges Projekt für Zeitzeugnisse des NS-Regimes verbindet das Portal die öffentliche Zugangsmöglichkeit zu Erinnerungen und lebendiger Zeitgeschichte sowie die interaktive pädagogische Medienarbeit. Der Initiator Metaversa e.V bietet neben den Zeitzeugeninterviews auch Seminare zur Medienarbeit mit Jugendlichen und weiterführende Themen-Blogs.

 

 

Der Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg ruft auch 2011 wieder zum Erinnern auf

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 14. Februar 2011

zzp logo ohneJahr web 300x162 Der Zeitzeugenpreis Berlin Brandenburg ruft auch 2011 wieder zum Erinnern auf

Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit und des Ministerpräsidenten von Brandenburg Matthias Platzeck wird auch in diesem Jahr wieder der Zeitzeugenpreis unter dem Motto „Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger“ ausgelobt.

Die vom Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann gegründete Initiative gibt der öffentlichen Erinnerungskultur mit diesem Wettbewerb seit 2005 jedes Jahr neue Impulse.

Dabei geht es nicht um das beste literarische Werk, sondern um die Verschriftlichung und damit auch die aktuelle Erfahrbarkeit zeitgeschichtlicher Erinnerung in ihrer kulturellen Vielfalt. Jeder, der Zeitgeschichte in Berlin und Brandenburg erlebt hat, kann seinen Beitrag in jeglicher Stilform einreichen. Die Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge übernimmt eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Journalisten, Autoren und Literatur-Experten.

Schreiben Sie Geschichte und machen Sie mit!

Die Region Berlin und Brandenburg ist kultureller Schmelztiegel und Anziehungspunkt für viele Menschen aus allen Gegenden Deutschlands und der Welt. Mit zahlreichen Erwartungen und Bedürfnissen kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft nach Berlin und Brandenburg. Diese Region wird damit zur Heimat vielfältiger Einflüsse, die sich in zahlreichen Erlebnissen und Geschichten widerspiegeln.

Erzählen Sie, aus welchen Gründen Sie nach Berlin und Brandenburg gekommen sind, und lassen Sie andere an Ihrer Geschichte teilhaben. Berichten Sie von Ihren persönlichen Eindrücken und bewegenden Erlebnissen, die Ihre Geschichte einzigartig machen und ein bewegendes Bild der Region zeichnen. Ob Sie heute noch in Berlin und Brandenburg leben oder nur kurze Zeit hier waren, ist für die Teilnahme nicht entscheidend. Schreiben Sie Ihre Geschichte und gestalten Sie damit eine lebendige Erinnerungskultur der Region und des Landes Berlin und Brandenburg.

Weitere Informationen zum Zeitzeugenpreis 2011 und wie sie teilnehmen können, finden Sie hier.

Zukunft braucht Wurzeln!

Kriegstagebuch Berlin 1945

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 29. September 2010

Holocaust Denkmal Berlin Kriegstagebuch Berlin 1945 In einem Kommentar zum Zeitzeugenpreis-Artikel meiner Seite, wurde ich auf ein interessantes Zeitzeugen-Blog aufmerksam gemacht, das ich in diesem Artikel noch einmal deutlicher hervorheben will, damit mehr Leute darauf aufmerksam werden.

 

Leider nutzen nur wenige Zeitzeugen die Möglichkeiten, die das Internet für zeitgeschichtliche Themen bietet. Dabei wäre doch die Form des Weblog der perfekte Ort, alte Tagebücher mit zeitgeschichtlichen Themen kostenlos zu veröffentlichen und somit Zeitgeschichte haltbar zu machen. (hier sei nochmals auf meinen Aufruf hingewiesen, der leider nur sehr schleppend vorankommt, da noch interessierte Autoren gesucht werden)

 

Sebastian Mach entdeckte ein kurzes, aber interessantes Tagebuch seiner verstorbenen Oma und setzte ihr mit seinem Blog ein virtuelles Denkmal.
Das Blog Kriegstagebuch-Berlin veröffentlicht das Tagebuch einer Berlinerin, die Ihre Erlebnisse im Berliner Stadtteil Charlottenburg kurz vor Kriegsende niederschrieb. Der Stil dieses Tagebuchs liest sich sehr angenehm und gewährt interessante Einblicke in das bewegende Leben einer Berlinerin kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs.

 

Eine ausdrückliche Leseempfehlung für dieses Stück gelebter Berliner Zeitgeschichte.
Hier geht es zum Kriegstagebuch Berlin 1945.

Zeitzeugen-Ausstellung der Charité in Berlin

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 7. September 2010

Die Ausstellung "Die charité zwischen Ost und West (1945-1992) – Zeitzeugen erinnern sich" widmet sich der Geschichte des Berliner Universitätsklinikums in der DDR.
Mit Hilfe von Zeitzeugen-Berichten, persönlichen Fotos, Ton-Collagen und Dokumenten versucht die Ausstellung den Arbeitsalltag der ForscherInnen, sowie der ärztlichen, pflegerischen und technischen MitarbeiterInnen des Klinikums darzustellen. Auch ehemalige Studenten aus dieser Zeit berichten über Ihre Erlebnisse. Besonders interessant dürfte sein, wie die Politik der Partei die Forschung und die Arbeit in der Charité beeinflusste und zuweilen auch an der Entwicklung hinderte.

Weitere Themen sind die geografische Lage der Charité an der Berliner Mauer und das Überwachungsinteresse durch das Ministerium für Staatssicherheit. In Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Medizin, dem Berliner Medizinhistorischen Museum, der Universität der Künste und dem Abgeordnetenhaus von Berlin konnte eine Ausstellung entstehen, die zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beiträgt. Medienvertreter sind herzlich zum Presserundgang am Dienstag, den 31. August um 11 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin in der Wandelhalle, Niederkirchnerstraße 3-5, 10111 Berlin, eingeladen. Um Anmeldung unter der E-Mail info@achimklapp.de wird gebeten. Die Ausstellung läuft vom 2. September bis zum 31. Oktober 2010.

Quelle: Pressemitteilung der Charité

Lange Nacht der Museen

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 31. Juli 2009

 

Bundesarchiv Bild 183 67740 0046, Berlin, 10  Jahrestag DDR Gr%C3%BCndung, Ausstellung Lange Nacht der Museen

Quelle: Bundesarchiv

Das Thema "20 Jahre Mauerfall" beherrscht die ehemalige "Stadt mit der Mauer" natürlich auf jeder Traditionsveranstaltung über das ganze Jahr. So auch die 25. "Lange Nacht der Museen".

Anlässlich des Mauerfall-Jubiläums wurden ehemals getrennte Sammlungen wieder zusammengeführt, Museumsstiftungen wurden neu gegründet und neue Museumsbauten errichtet. Die Kunst, die Jahrzehnte voneinander getrennt verbracht hatte, steht nun erstmals wieder gemeinsam in den Museumsräumen.

Museumslandschaft im Wandel

Zur 25. Langen Nacht der Museen zeigen rund 100 Häuser, was sich 20 Jahre nach dem Fall der Mauer verändert hat: Sammlungen wurden wieder zusammengeführt, neue Museumsbauten errichtet und etliche kleinere und größere Museen, ja ganze Museumsstiftungen neu gegründet. Das reichhaltige Programm spürt diesen Entwicklungen in den Museen besonders nach. Führungen, Performances sowie musikalisch-literarische Darbietungen ergänzen dabei die Dauerausstellungen. Sieben Museen und Ausstellungen sind erstmals dabei: das Deutsche Fußballmuseum Berlin, das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Temporäre Kunsthalle Berlin, die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) sowie die Ausstellungen „Totgeschwiegen“ im Klinikum Krankenhaus Wittenau sowie die Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ auf dem Alexanderplatz.  

 

Eröffnet wird die Lange Nacht der Museen am Sonnabend, dem 29. August um 18.00 Uhr auf den Stufen des Alten Museums am Lustgarten – hier ist auch der zentrale Umsteigeplatz für die Shuttle-Busse, hier können Spätentschlossene Tickets kaufen. Auf der zum Jubiläum neu gestalteten Webseite www.lange-nacht-der-museen.de finden sich das komplette Programm und alle Routen der Shuttle-Busse.

 

Quelle: Pressemitteilung "Kulturprojekte Berlin"

Im Vorverkauf kostet das Ticket, inklusive Shuttle-Service, nur 12 € (ermäßigt 10 €) und die Spontanbesucher zahlen am Veranstaltungstag 15 € (ermäßigt 12 €).

Für so wenig Geld so viel Kultur, das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Die Nacht, in der die Mauer fiel

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 10. Juli 2009

 

In der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag fiel der sogenannte antifaschistische Schutzwall. 28 Jahre lang trennte dieser Betonklotz Berlin in Ost und West und wurde schließlich in jener Nacht eingerissen.

Diese unbeschreibliche Nacht versucht Renatus Decker mit seiner Anthologie zu beschreiben. Genauer gesagt versuchen dies 25 Autoren aus Ost und West. Für dieses Buch schrieben sie ihre persönlichen Erlebnisse und Eindrücke dieser Nacht auf und schufen ein beeindruckendes Zeitzeugnis. Zu den Autoren gehören beispielsweise Durs Grünbein, Volker Braun, Katja Lange-Müller, Michael Lentz und Uwe Tellkamp.

Am. 14. Juli sprechen drei Autoren im Plenarsaal am Pariser Platz über ihre Erlebnisse.

Thomas Rosenlöcher, der in Dresden auf die Straße ging und die Vorgänge in einem Tagebuch protokollierte, Katja Lange-Müller, die 1984 aus der DDR ausgereist war und von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wurde, und Marcel Beyer, der bis zur Wende nie in der DDR gewesen war und 1996 von Köln nach Dresden zog.

aus: Veranstaltungskalender der AdK

 

Historiale Berlin

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 3. Juli 2009

 

Ein kleiner Hinweis für alle Geschichtsinteressierten.

Zum vierten Mal findet in Berlin die Historiale statt. Zwar erst im August, aber man kann ja nicht früh genug planen:

Vom 24. bis 30. August 2009 widmet sich die Historiale dem umfangreichen Thema der Kaiserzeit. Anlass der Themenwahl ist der 150. Geburtstag Kaiser Wilhelms II., dem letzten deutschen Kaiser. Wie bereits in den Vorjahren wird Geschichte anschaulich und erlebbar gemacht. Vorträge, Stadtführungen, Diskussionen, Interviews, historische Talkshows und spektakuläre Inszenierungen werden die Festivalwoche schmücken, Abschluss bildet der Historiale-Markt im Nikolaiviertel.

aus: Veranstaltungshinweise auf berlin.de

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen wird demnächst noch veröffentlicht.

Berliner Zeitzeugen gesucht!

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 22. Mai 2009

 Bundesarchiv Bild 183 G0915 0024 001, Berlin, Panorama, Fernsehturm, Plattenbauten Berliner Zeitzeugen gesucht!

Jetzt sind Sie an der Reihe.

Warum sollten nur berühmte und bekannte Schriftsteller ihre Zeitzeugenschaft veröffentlichen und zur lebendigen Geschichtsschreibung beitragen?!
Gerade die weniger prominenten Zeugen ihrer Zeit, liefern ungeschönte Dokumente, die einen realistischen Einblick in die Vergangenheit liefern.

Dieser Blog soll nun eine Plattform für Sie, die unbekannten Zeitzeugen, werden.
Schreiben und veröffentlichen Sie auf dieser Seite Ihre eigene, ganz persönliche Geschichte und berichten Sie von Ihren Erlebnissen im Berlin der Vergangenheit.
Wie war es für Sie, als 1989 die Grenze geöffnet wurde? Wie war es, als die Mauer noch stand? Waren Sie Teil der 68er oder an den Aufständen des 17. Juni beteiligt? Oder erlebten Sie sogar die schreckliche Zeit des Zweiten Weltkriegs in Berlin mit?
Jeder Berliner hat in seinem Leben Geschichte gesehen und geschrieben.

Lassen Sie andere daran teilhaben.

384537 R K by Christian Seidel pixelio de Berliner Zeitzeugen gesucht!Sie können mir Ihre Geschichte, vielleicht sogar mit Fotos, zur Veröffentlichung schicken oder sie selbst als Autor in diesem Blog einstellen.
Sie müssen keine Christa Wolf oder ein Christoph Hein sein und Bestseller auf hohem literarischen Niveau schreiben. Jeder, der etwas zu sagen hat, kann schreiben.
Falls Sie Hilfe beim Formulieren oder mit der Orthografie brauchen, helfe ich Ihnen gerne dabei.

Ich hoffe, dass der eine oder andere meine Idee teilt und dieses Blog zu einem Berliner Zeitzeugenportal wächst, in dem man sich mitteilen und untereinander austauschen kann.
Es muss nicht riesig werden und ich will mit dieser Seite keinen Cent verdienen, diese Seite bleibt werbefrei.
Ich bin nur ein Mensch, der von Berlin und seinen Menschen, mit ihrer bewegten und bewegenden Geschichte, fasziniert ist.

Lassen Sie uns Berliner Geschichte(n) schreiben!

 

Falls Sie Interesse haben, schreiben Sie mir einfach eine E-Mail, entweder mit ihrer Geschichte oder dem Wunsch hier als Autor angemeldet zu werden.

 

Foto: “Job” von Christian Seidel (Pixelio.de)


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