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	<title>Zeitzeugen Berlin &#187; DDR</title>
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	<description>Geschichten aus der Geschichte</description>
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		<title>Geschichte einer DDR Flucht</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Keup sprach im Berufskolleg f&#252;r Wirtschaft und Verwaltung in Herne vor 80 Sch&#252;lern &#252;ber sein Leben und seine DDR Flucht. Die Sch&#252;ler h&#246;ren gebannt dem Zeitzeugen zu, der Stasi-Gefangener war und dessen DDR Flucht scheiterte. Die DDR Flucht von Peter Keup Das Interesse an der Teilnahme des Zeitzeugen-Gespr&#228;chs war enorm. Es mussten 80 Sch&#252;ler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><em>Peter Keup sprach im Berufskolleg f&#252;r Wirtschaft und Verwaltung in Herne vor 80 Sch&#252;lern &#252;ber sein Leben und seine DDR Flucht. Die Sch&#252;ler h&#246;ren gebannt dem Zeitzeugen zu, der Stasi-Gefangener war und dessen DDR Flucht scheiterte.</em></p>
<p lang="de-DE"><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/11/DDR-Flucht1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1001" style="margin-left: 9px;" title="DDR Flucht" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/11/DDR-Flucht1-300x225.jpg" alt="DDR Flucht1 300x225 Geschichte einer DDR Flucht" width="300" height="225" /></a>Die DDR Flucht von Peter Keup</strong></p>
<p lang="de-DE">Das Interesse an der Teilnahme des <a title="Zeitzeugen befragen" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-befragen/">Zeitzeugen-Gespr&#228;chs</a> war enorm. Es mussten 80 Sch&#252;ler ausgelost werden, weil das Interesse so gross war und der Unterrichtsraum zu klein. Peter Keup bereitete seine DDR Flucht vor, indem er sich 80 D-Mark in die Kleidung einn&#228;hte, um dann &#252;ber die Tschechoslowakei und Ungarn nach &#214;sterreich zu reisen. Auf Fragen der Sch&#252;ler, wie vielen Leuten er in seinem <strong>DDR Flucht Plan</strong> eingeweiht h&#228;tte, gab Herr Keup zur&#252;ck, dass es nur seine Mutter und seine Freundin wussten. Er konnte es sonst niemanden sagen, weil sie alle wegen Mitwisserschaft an einer DDR Flucht dran gewesen w&#228;ren.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Wie es zur DDR Flucht von Peter Keup kam</strong></p>
<p lang="de-DE">Heute ist Peter Keup 53 Jahre alt. Vom Mauerbau hatte er als Kind wenig wahrgenommen, aber er hat viel von seiner Jugend in der <a title="DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen" href="http://zeitzeugenberlin.de/ddr-aufarbeitung-mit-zeitzeugen/">DDR</a> in Radebeul bei Dresden zu berichten. Er sprach von seinem Schulalltag und dem Jeans-Verbot. Vor allem schilderte er, wie er das ganze System immer weniger aushalten konnte und von einer DDR Flucht tr&#228;umte, zu der er sich letztendlich entschloss. Peter Keup war damals <strong>Profit&#228;nzer in der Nationalmannschaft der DDR</strong>. Der Staat lie&#223; ihn nicht dort tanzen, wo er wollte. Als ihm eine Teilnahme an einem Turnier in &#214;sterreich untersagt wurde, war f&#252;r ihn die DDR Flucht eine unumg&#228;ngliche Sache.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Das Scheitern der DDR Flucht</strong></p>
<p lang="de-DE">Peter Keup wurde <strong>an der Grenze zur Tschechoslowakei festgenommen</strong>. Zwei Tage lang wurde er von der Stasi verh&#246;rt. Die Vernehmung wurde so unertr&#228;glich, dass Keup schlie&#223;lich die DDR Flucht gestand. Er sa&#223; neun Monate in Haft, teilweise auch isoliert. Letztlich kaufte ihn die Bundesrepublik Deutschland f&#252;r <strong>40 000 Mark</strong> frei. Peter Keup wurde 1982 aus dem Gef&#228;ngnis entlassen und konnte in die BRD nach Essen ausreisen. Das Ende einer <a title="50 Jahre Mauerbau" href="http://zeitzeugenberlin.de/50-jahre-mauerbau/">DDR</a> Flucht, die eine interessante Geschichte f&#252;r einen Film h&#228;tte sein k&#246;nnen.</p>
<p lang="de-DE">Foto: flickr, mueritz</p>
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		<title>DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 13:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohensch&#246;nhausen galt als eines der gef&#252;rchtetsten Gef&#228;ngnisse in der DDR. Heute werden in der Gedenkst&#228;tte F&#252;hrungen von Zeitzeugen angeboten. Dieses Zeitzeugen Projekt wird nicht &#252;berall wohlwollend aufgenommen. Reichen die Schilderungen von Zeitzeugen? Ein wissenschaftlich fundiertes DDR-Bild kann man von den Schilderungen von Zeitzeugen nicht erwarten, meint der Potsdamer DDR-Historiker J&#252;rgen Angelow. Dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohensch&#246;nhausen galt als eines der gef&#252;rchtetsten Gef&#228;ngnisse in der DDR. Heute werden in der Gedenkst&#228;tte F&#252;hrungen von Zeitzeugen angeboten. Dieses Zeitzeugen Projekt wird nicht &#252;berall wohlwollend aufgenommen.</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Gedenkst%C3%A4tte-Hohensch%C3%B6nhausen.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-914" title="Gedenkst&#228;tte Hohensch&#246;nhausen" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Gedenkst%C3%A4tte-Hohensch%C3%B6nhausen-200x300.jpg" alt="Gedenkst%C3%A4tte Hohensch%C3%B6nhausen 200x300 DDR Aufarbeitung mit Zeitzeugen" width="200" height="300" /></a>Reichen die Schilderungen von Zeitzeugen?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein wissenschaftlich fundiertes DDR-Bild kann man von den Schilderungen von Zeitzeugen nicht erwarten, meint der Potsdamer DDR-Historiker J&#252;rgen Angelow. Dies ist ein <strong>Grundproblem der Oral-History</strong>. Der Leiter der Gedenkst&#228;tte Hubertus Knabe gibt zu Verstehen, dass die Schilderungen von Zeitzeugen nicht ausreichen. Deshalb gibt es in der Gedenkst&#228;tte eine st&#228;ndige Dokumentation, die wissenschaftliche Basisinformationen liefert. Das Konzept des Einbeziehens von <a title="Zeitzeugen als das Ged&#228;chtnis der Nation" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-als-das-gedachtnis-der-nation/">Zeitzeugen</a> in die Gedenkst&#228;tte zahlt sich aus, was die j&#228;hrlich wachsenden Besucherzahlen zeigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Zeitzeugen in der Aufarbeitung der DDR Geschichte</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Stasi-Unterlagen-Beauftragte der Bundesregierung und Zeitzeuge Roland Jahn war in der <a title="Walter Ulbricht" href="http://zeitzeugenberlin.de/walter-ulbricht/">DDR</a> als Oppositioneller in <strong>Hohensch&#246;nhausen</strong> inhaftiert. Die Haftanstalt wurde in den 90er Jahren in eine Gedenkst&#228;tte umgewandelt. Das Besondere ist, dass ehemalige H&#228;ftlinge die Besucher durch die R&#228;ume f&#252;hren. Sie erz&#228;hlen den Besuchern ihre Geschichte der Inhaftierung. Roland Jahn findet das gut. Er h&#228;lt die Verfolgung in der DDR f&#252;r noch noch nicht aufgearbeitet. Wichtig ist au&#223;erdem, dass die <a title="Was ist ein Zeitzeuge?" href="http://zeitzeugenberlin.de/was-ist-ein-zeitzeuge/">Zeitzeugen</a>, indem sie von Ihren Erlebnissen erz&#228;hlen, ihre eigene Geschichte aufarbeiten und sie sich von der Seele reden k&#246;nnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Der Zeitzeuge J&#252;rgen Litfin</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Zeitzeuge J&#252;rgen Litfin ist der Bruder des ersten <strong>Maueropfers G&#252;nter Litfin</strong> an der deutsch-deutschen Grenze 1961. Er hat ein Buch &#252;ber die Verfolgung durch die Kommunisten geschrieben und es wird ihm vorgeworfen, eine sehr subjektive und ungenaue Darstellung der Geschehnisse von sich zu geben. Die Geschichte seines Bruders kann man auch im Mauerparkmuseum in einer wissenschaftlich aufgearbeiteten Version nachlesen. Zeitzeugen, die Opfer der Verfolgung durch die Staatssicherheit in der DDR wurden, werden immer &#228;lter und immer weniger. Es stellt sich die Frage nach der Wichtigkeit von Zeitzeugen in der Aufarbeitung der <a title="Der Aufstand des 17. Juni 1953" href="http://zeitzeugenberlin.de/der-aufstand-des-17-juni-1953/">DDR-Geschichte</a>.</p>
<address style="margin-bottom: 0cm;"> </address>
<address style="margin-bottom: 0cm;">Foto: flickr, LucidLama</address>
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		<title>Erich Honecker</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erich Honecker war ein deutscher Politiker. Er war Kommunist und bis kurz vor dem Zusammenbruch der DDR Staatsratsvorsitzender. Die fr&#252;hen Jahre des Erich Honecker Erich Honecker wurde 1912 in Neunkirchen an der Saar geboren. Er wurde schon im Alter von 10 Jahren Mitglied er Kommunistischen Kindergruppe in Wiebelskirchen. Nach der Schulzeit fand Erich Honecker nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erich Honecker war ein deutscher Politiker. Er war Kommunist und bis kurz vor dem <a title="Chronik der Berliner Mauer – Der Fall" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer-der-fall/">Zusammenbruch</a> der DDR Staatsratsvorsitzender.</p>
<p><strong>Die fr&#252;hen Jahre des Erich Honecker</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Erich-Honecker1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-878" style="margin-left: 9px;" title="Erich Honecker" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Erich-Honecker1-201x300.jpg" alt="Erich Honecker1 201x300 Erich Honecker" width="201" height="300" /></a>Erich Honecker wurde 1912 in Neunkirchen an der Saar geboren. Er wurde schon im Alter von 10 Jahren Mitglied er Kommunistischen Kindergruppe in Wiebelskirchen. Nach der Schulzeit fand Erich Honecker nicht sofort einen Ausbildungsplatz und arbeitete zwei Jahre lang bei einem Bauern in Pommern. Seine anschlie&#223;end begonnene Lehre als Dachdecker brach er aber, als er vom KJVD zum Studium an der Internationalen Lenin-Schule der Kommunistischen Jugendinternationale nach Moskau gerufen wurde.</p>
<p><strong>Erich Honecker und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus</strong></p>
<p>Als das Saargebiet 1935 dem Deutschen Reich angeschlossen wurde, floh der Anschlussgegner Erich Honecker zun&#228;chst nach Frankreich. Er kam jedoch kurz darauf unter dem Decknamen &#8216;Marten Tjaden&#8217; wieder nach Berlin zur&#252;ck. Er arbeitete im Widerstand mit dem KPD-Funktion&#228;r Herbert Wehner zusammen. Erich Honecker wurde im Dezember 1935 von der Gestapo verhaftet, im Gef&#228;ngnis Moabit in Untersuchungshaft festgehalten und 1937 zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 6. M&#228;rz 1945 gelang Erich Honecker bei einem Bombenangriff die Flucht.</p>
<p><strong>Nachkriegszeit und Karriere in der DDR</strong></p>
<p>Nach dem Krieg folgte Erich Honecker der Gruppe Ulbricht und wurde im Jahr 1946 nach dem Vereinigungsparteitag von KPD und SPD Mitglied der SED. Nach innerparteilichen Auseinandersetzungen in Verbindung mit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 schlug sich Erich Honecker offen auf die Seite von Walter Ulbricht, den die Mehr heit des Politb&#252;ros zu st&#252;rzen versuchte. Er wurde Sicherheitssekret&#228;r und war ma&#223;geblich am Bau der Berliner Mauer beteiligt. Als <a title="Walter Ulbricht" href="http://zeitzeugenberlin.de/walter-ulbricht/">Walter Ulbricht</a> von Leonid Brechnew zum R&#252;cktritt gezwungen wurde, trat Erich Honecker am 3. Mai 1971 dessen Nachfolge an. Als die gr&#246;&#223;ten au&#223;enpolitischen und diplomatischen Erfolge Erich Honeckers gelten die Aufnahme der DDR als Vollmitglied in die UNO und der Grundlagenvertrag mit der BRD. Obwohl die DDR in den 80er Jahren mit massiven wirtschaftlichen Problemen zu k&#228;mpfen hatte, genoss Erich Honecker vermehrt internationale Anerkennung, insbesondere durch seinen Besuch in der BRD am 7. September 1987.</p>
<p><strong>Krankheit und R&#252;cktritt Erich Honeckers</strong></p>
<p>Erich Honecker war mit der Perestroika Politik Gorbatschows und der &#214;ffnung zum Westen hin nicht einverstanden. Au&#223;erdem plagte ihn ein vermeindliches Krebsleiden. Das Politb&#252;ro versuchte ihn zum R&#252;cktritt zu bewegen. Im Oktober 1989 wurde dann &#246;ffentlich der R&#252;cktritt Erich Honeckers aus gesundheitlichen Gr&#252;nden verk&#252;ndet.</p>
<p>Erich Honecker starb 1994 im Exil in Chile, wohin er floh, nachdem er mit Haftbefehl wegen des Schie&#223;befehls an der innerdeutschen Grenze gesucht wurde.</p>
<address>Foto: flickr, Abode of Chaos</address>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Besuch bei Zeitzeuge Dr. Brigitte Marquardt</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 16:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frieling-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeuge]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Sendung Heimatjournal vom rrb werden regelm&#228;&#223;ig Kieze in Berlin, Landschaften in Brandenburg und deren Bewohner und Zeitzeugen vorgestellt. In n&#228;chsten Sendung besuchen die rbb-Journalisten die Frieling-Autorin und Zeitzeugin Brigitte Marquardt. Zeitzeugen-Spurensuche in der Meisenstra&#223;e in Berlin-Dahlem „Berlin-Dahlem, Meisenstra&#223;e, Leute hier und nebenan“ wird die Sendung am 22. Oktober 2011 hei&#223;en und diesen Berliner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Sendung Heimatjournal vom rrb werden regelm&#228;&#223;ig Kieze in Berlin, Landschaften in Brandenburg und deren Bewohner und Zeitzeugen vorgestellt. In n&#228;chsten Sendung besuchen die rbb-Journalisten die <a href="http://www.frieling.de">Frieling</a>-Autorin und Zeitzeugin Brigitte Marquardt.</em></p>
<p><strong>Zeitzeugen-Spurensuche in der Meisenstra&#223;e in Berlin-Dahlem</strong></p>
<p>„Berlin-Dahlem, Meisenstra&#223;e, Leute hier und nebenan“ wird die Sendung am 22. Oktober 2011 hei&#223;en und diesen Berliner Bezirk in Augenschein nehmen. Es werden in der Sendung besondere Orte und interessante Pers&#246;nlichkeiten vorgestellt. Die Jounalistin Carla Kniestedt wird mit der Kunsthistorikerin, <a title="Zeitzeugenberichte" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugenberichte/">Zeitzeugin</a> und Autorin Dr. Brigitte Marquardt sprechen. Der Zeitzeugenbericht von Frau Marquardt, welcher im Frieling-Verlag Berlin erschien, hei&#223;t „Berlin-Dahlem Meisenstra&#223;e“. Er gab der Sendung ihren Namen.</p>
<p><strong>Ein Zeitzeugen-Bericht aus dem vornehmen Bezirk Dahlem</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Berlin-Dahlem.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-816" title="Berlin Dahlem" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Berlin-Dahlem-300x188.jpg" alt="Berlin Dahlem 300x188 Besuch bei Zeitzeuge Dr. Brigitte Marquardt" width="300" height="188" /></a>Als Zeitzeuge verbrachte Brigitte Marquardt eine gl&#252;ckliche Kindheit im gro&#223;b&#252;rgerlichen Elternhaus in der Meisenstra&#223;e in Dahlem. In der Nazizeit wird diese Idylle abrupt beendet. Wegen ihrer &#196;u&#223;erungen zum versuchten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 wird ihr ein Hochverratsverfahren gemacht. Nach der entscheidenden Schlacht um Berlin wurde das elterliche Haus erst von russischen und danach von der amerikanischen Milit&#228;rverwaltung in Beschlag genommen. In dem spannenden Zeitzeugenbericht beschreibt sie das Zusammenleben mit der Familie und amerikanischen Besatzungsoffizieren. Brigitte Maquardt gr&#252;ndete selbst eine Familie. Ihr Mann arbeitete sich zu einer bedeutenden Position in einem deutschen Unternehmen empor. Die Memoiren Brigitte Marquardts sind eine bewegendes <a title="Zeitzeugen der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugen-der-berliner-mauer/">Zeitzeugen-Dokument</a> einer starken jungen Berlinerin.</p>
<p><strong>Prof. Ingo von M&#252;nch &#252;ber den interessanten Zeitzeugen-Bericht</strong></p>
<p>„<span style="font-size: small;">Was das Buch zu etwas Besonderem macht, ist – abgesehen von dem originalen Tagebuch vom Fr&#252;hjahr 1945, das die Besetzung Dahlems durch die Russen schildert – der Bericht von dem Hochverratsverfahren, das sich das junge M&#228;dchen durch unbedachte &#196;u&#223;erungen nach dem Attentat auf Hitler zuzieht. Durch Bestechung gelingt es den Eltern, den zust&#228;ndigen Gestapo-Beamten zur Niederschlagung des Verfahrens zu veranlassen. Auch die Requirierung des elterlichen Hauses durch die Amerikaner sowie das jahrelange Zusammenleben mit f&#252;nf amerikanischen Offizieren sind farbig und interessant dargestellt.“</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Zeitzeugen im rrb-Heimatjournal</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Die Sendung &#8216;Berlin-Dahlem, Meisenstra&#223;e, Leute hier und nebenan&#8217; wird wird am Samstag, den 22. Oktober 2011 um 19:00 Uhr ausgestrahlt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<address>Bild: flickr, Thomas Lautenschlag</address>
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		<title>Walter Ulbricht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 06:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Leben Walter Ulbrichts Walter Ulbricht wurde am 30. Juni 1893 in Leipzig geboren. Er war von Beruf Tischler und trat schon im Jahr 1908 dem Arbeiterjugendbildungsverein Alt-Leipzig bei. 1912 wurde er Mitglied der SPD. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und diente an der Ost- und Westfront. Nach dem Ende des Krieges kehrte Walter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Leben Walter Ulbrichts</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Walter-Ulbricht.jpg"><img class="size-medium wp-image-774 alignleft" style="margin-right: 9px; margin-bottom: 9px;" title="Walter Ulbricht" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/10/Walter-Ulbricht-220x300.jpg" alt="Walter Ulbricht 220x300 Walter Ulbricht" width="186" height="242" /></a>Walter Ulbricht wurde am 30. Juni 1893 in Leipzig geboren. Er war von Beruf Tischler und trat schon im Jahr 1908 dem Arbeiterjugendbildungsverein Alt-Leipzig bei. 1912 wurde er Mitglied der SPD. Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und diente an der Ost- und Westfront. Nach dem Ende des Krieges kehrte Walter Ulbricht nach Leipzig zur&#252;ck und nahm 1919 an der Gr&#252;ndung der KPD teil. F&#252;r diese Partei sa&#223; er in den Jahren 1926 bis 1929 im s&#228;chsischen Landtag. Ab 1929 war er politischer Leiter des KPD-Bezirks Berlin-Brandenburg-Lausitz-Grenzmark. W&#228;hrend des Dritten Reichs f&#252;hrte Walter Ulbricht die Arbeit in der KPD in der Illegalit&#228;t weiter, weswegen er nach Paris fl&#252;chten musste, da er steckbrieflich gesucht wurde. Er unterst&#252;tzte jedoch nicht den Widerstand. Statt dem &#8216;englischen Imperialismus&#8217;, wie er es nannte, zum Sieg zu verhelfen, verteidigte er den Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt. Nach einer Station in Paris zog Walter Ulbricht 1938 nach Moskau, wo er ab 1941 f&#252;r das deutschsprachige Programm bei Radio Moskau arbeitete. Bei seiner Betreuung im Kriegsgefangenenlager versuchte er Deutsche Soldaten f&#252;r den Aufbau eines Deutschen Staates im Sinne der KPD zu gewinnen. In Stalingrad forderte Walter Ulbricht deutsche Soldaten &#252;ber ein Megaphon zur Kapitulation auf.</p>
<p><strong>Walter Ulbricht und der Aufbau der DDR</strong></p>
<p>Walter Ulbricht kehrte Ende April 1945 ins zerst&#246;rte <a title="Die Wiedervereinigung Deutschlands" href="http://zeitzeugenberlin.de/die-wiedervereinigung-deutschlands/">Deutschland</a> zur&#252;ck. Er war nun Chef der Gruppe &#8216;Ulbricht&#8217; und organisierte die Gr&#252;ndung der KPD neu. Au&#223;erdem organisierte er den<br />
&#8216;Vereinigungsparteitag&#8217; von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone. Im Jahr 1950 wurde Walter Ulbricht zum Generalsekret&#228;r des ZK der SED ernannt und wurde in dieser Position 1953 als Erster Sekret&#228;r des ZK der SED umbenannt. Walter Ulbricht galt als der Prototyp des Stalinisten. Nach dem Tode Stalins war seine Position jedoch zeitweise stark gef&#228;hrdet. Nichtsdestotrotz festigte sich seine Position und er wurde im Jahr 1960 nach dem Tode Wilhelm Piecks Pr&#228;sident der DDR. Dem Historiker Stefan Alisch zufolge besa&#223; Walter Ulbricht die Machtf&#252;lle eines Diktators.</p>
<p><strong>Die Entmachtung Walter Ulbrichts</strong></p>
<p>Walter Ulbricht erhoffte sich von einer Entspannungspolitik mit der BRD wirtschaftliche Vorteile f&#252;r die DDR. Die Mehrheit der Mitglieder des Politb&#252;ros teilte diese Meinung nicht und daher wurde Ulbrichts Position geschw&#228;cht. Da er die DDR als ein Vorbild f&#252;r die Verwirklichung des Sozialismus f&#252;r andere Ostblockstaaten sah, wurde er von der Sowjetf&#252;hrung stark kritisiert. Bei einem letzten Besuch in Moskau zum 24. Parteitag der KpdSU machte ihm Brechnew klar, dass er mit keiner Unterst&#252;tzung von <a title="„Herr Gorbatschow rei&#223;en Sie diese Mauer nieder!“" href="http://zeitzeugenberlin.de/herr-gorbatschow-reisen-sie-diese-mauer-nieder/">Sowjetischer Seite</a> mehr rechnen k&#246;nne. Er legte einen R&#252;cktritt nahe. Die tat Walter Ulbricht dann auch am 3. Mai 1971 aus &#8216;gesundheitlichen Gr&#252;nden&#8217;. Sein Nachfolger wurde Erich Honecker. Walter Ulbricht starb 1973 w&#228;hrend der 10. Weltfestspiele der Jugend im G&#228;stehaus der Regierung der DDR am D&#246;llnsee.</p>
<address>Bild: Wikimedia Commons</address>
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		<title>Rege Beteiligung beim Zeitzeugenpreis 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 12:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Frieling-Verlag vermeldet als Initiator des Zeitzeugenpreises 2011 auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung. Unter dem Motto &#8220;Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger &#8211; Geschichten vom Leben und Ankommen&#8221; rief der Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann die Berliner und Brandenburger wiederholt zum Schreibwettbewerb auf. Der Berliner Verlag freut sich &#252;ber den gro&#223;en Zuspruch und die zahlreichen Einsendungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Frieling-Verlag</strong> vermeldet als Initiator des <a title="Zeitzeugenpreis 2011" href="http://www.zeitzeugenpreis.de"><strong>Zeitzeugenpreises 2011</strong></a> auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung. Unter dem Motto &#8220;<em>Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger<strong> &#8211; </strong>Geschichten vom Leben und Ankommen&#8221;</em> rief der Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann die Berliner und Brandenburger wiederholt zum Schreibwettbewerb auf. Der Berliner Verlag freut sich &#252;ber den gro&#223;en Zuspruch und die zahlreichen Einsendungen. Circa 100 Beitr&#228;ge ganz unterschiedlicher Menschen und Geschichten erreichten die Redaktion des Frieling-Verlags und zeigen die vielseitigen Schicksale der Einwohner Berlins und Brandenburgs. Die Zahl der eingegangenen Wettbewerbsbeitr&#228;gen zeigt nicht nur die lebendige Kultur in der Region, sondern auch das Bed&#252;rfnis der Menschen Geschichte zu schreiben und ihre Erinnerungen schriftlich zu &#252;berliefern. So stellen die Einsendungen eindr&#252;ckliche Dokumente der Lebensqualit&#228;t sowie den Wandel in der Region dar.</p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/04/Frieling-Eule_web.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-220" title="Frieling-Eule" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2011/04/Frieling-Eule_web.gif" alt="Frieling Eule web Rege Beteiligung beim Zeitzeugenpreis 2011" width="100" height="200" /></a>Wie der <a title="Frieling-Verlag" href="http://www.frieling.de/presse/aktuelles/geschichten-vom-leben-in-berlin-und-brandenburg">Verlag auf der Homepage</a> vermeldet, geht es in vielen Beitr&#228;gen um Lebensgeschichten, die einen ganz pers&#246;nlichen Einblick in das Leben der Berliner und Brandenburger geben. Von der Kindheit im Berlin der Kriegs- und Nachkriegszeit oder kleinen brandenburgischen D&#246;rfern, geh&#246;ren Familiengeschichten und Schicksale zwischen Ost und West zu den Themen. Aber auch allt&#228;gliche Eindr&#252;cke gaben den Autoren und Autorinnen Anlass zur Reflektion, wie die Erlebnisse auf einer S-Bahn-Fahrt auf der Transitstrecke zwischen Ost- und West-Berlin oder ein Umzug von J&#252;terbog in den Ostteil der jetztigen Hauptstadt. Wie das Motto des Zeitzeugenpreises verlautete, berichten die Menschen von der Vielfalt im Leben und Ankommen in der Region Berlin und Brandenburg. Sie erz&#228;hlen aus ihrer pers&#246;nlichen Sicht im Kontext mit geschichtlichen Ereignissen, was das Besondere am Leben in dieser Region ausmacht. Ob Zugezogene, Berliner Urgestein oder Weggezogene, die aus der Distanz berichten &#8211; sie alle tragen mit ihrem Bericht unter verschiedenen historischen Aspekten zur Vielfalt der Zeitgeschichte bei und liefern wertvolle Zeitdokumente.</p>
<p>Wer den Zeitzeugenpreis 2011 erhalten wird, bleibt unter der Vielzahl an Einsendungen spannend und wird am 22. Juni bei der Preisverleihung im Roten Rathaus verk&#252;ndet werden. Nach einem Festakt werden die besten Beitr&#228;ge mit weiteren Arbeiten in einer Anthologie ver&#246;ffentlicht, die im Frieling-Verlag erscheinen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fotodokumentation &#252;ber die Berliner Mauer er&#246;ffnet</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 14:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Donnerstag, den 17. Februar 2011, zeigt die Gedenkst&#228;tte Berliner Mauer in der Bernauerstra&#223;e eine einzigartige Fotodokumentation des Fotografen Hans W. Mende. In seiner „Grenzbegehung“ betitelten Ausstellung zeigt Mende seinen Blick auf ein Berlin, das heute aus dem Blickfeld und aus dem Stadtbild g&#228;nzlich verschwunden ist. Der Fotograf beging 1978 den Raum entlang der Grenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Seit Donnerstag, den 17. Februar 2011, zeigt die <strong>Gedenkst&#228;tte Berliner Mauer in der Bernauerstra&#223;e</strong> eine einzigartige Fotodokumentation des Fotografen <strong>Hans W. Mende</strong>. In seiner „Grenzbegehung“ betitelten Ausstellung zeigt Mende seinen Blick auf ein Berlin, das heute aus dem Blickfeld und aus dem Stadtbild g&#228;nzlich verschwunden ist. Der Fotograf beging 1978 den Raum entlang der Grenze und hielt pr&#228;zise und in gro&#223;en Formaten die verschiedenen Eindr&#252;cke sowie die Lebenswelt an der Berliner Mauer fest. Diese damaligen Aufnahmen stellt er seinen Fotografien von 1989/1990 gegen&#252;ber, die bei seinem erneuten 160 km langen Rundgang den bei der Grenz&#246;ffnung neu entstandenen Stadtraum zwischen Ost- und West-Berlin dokumentieren. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel der fr&#252;heren Motive entsteht ein einzigartiges und lebendiges Zeitdokument bewegter Stadtgeschichte.</p>
<p>Die Fotoausstellung <strong>„Grenzbegehung“</strong> kann <strong>bis zum 05. Juni 2011 im Besucherzentrum der Gedenkst&#228;tte Berliner Mauer</strong> kostenfrei besichtigt werden. Die &#214;ffnungszeiten der Gedenkst&#228;tte und weitere Veranstaltungen finden Sie <a title="&#214;ffnungszeiten und Anschrift der Gedenkst&#228;tte Berliner Mauer" href="http://www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de/de/index.html"><em>hier</em></a>.</p>
<p>﻿</p>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
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		<title>Zeitzeugen-Ausstellung der Charité in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ausstellung &#34;Die charit&#233; zwischen Ost und West (1945-1992) &#8211; Zeitzeugen erinnern sich&#34; widmet sich der Geschichte des Berliner Universit&#228;tsklinikums in der DDR. Mit Hilfe von Zeitzeugen-Berichten, pers&#246;nlichen Fotos, Ton-Collagen und Dokumenten versucht die Ausstellung den Arbeitsalltag der ForscherInnen, sowie der &#228;rztlichen, pflegerischen und technischen MitarbeiterInnen des Klinikums darzustellen. Auch ehemalige Studenten aus dieser Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;">Die Ausstellung <strong>&quot;Die charit&eacute; zwischen Ost und West (1945-1992) &ndash; Zeitzeugen erinnern sich&quot;</strong> widmet sich der Geschichte des Berliner Universit&auml;tsklinikums in der DDR.<br />
	Mit Hilfe von Zeitzeugen-Berichten, pers&ouml;nlichen Fotos, Ton-Collagen und Dokumenten versucht die Ausstellung den Arbeitsalltag der ForscherInnen, sowie der &auml;rztlichen, pflegerischen und technischen MitarbeiterInnen des Klinikums darzustellen. Auch ehemalige Studenten aus dieser Zeit berichten &uuml;ber Ihre Erlebnisse. Besonders interessant d&uuml;rfte sein, wie die Politik der Partei die Forschung und die Arbeit in der Charit&eacute; beeinflusste und zuweilen auch an der Entwicklung hinderte.<br />
	</span></span></p>
<blockquote>
<p>Weitere Themen sind die geografische Lage der <span lang="fr">Charit&eacute;</span> an der Berliner Mauer und das &Uuml;berwachungsinteresse durch das Ministerium f&uuml;r Staatssicherheit. In Kooperation mit dem Institut f&uuml;r Geschichte der Medizin, dem Berliner Medizinhistorischen Museum, der Universit&auml;t der K&uuml;nste und dem Abgeordnetenhaus von Berlin konnte eine Ausstellung entstehen, die zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beitr&auml;gt. Medienvertreter sind herzlich zum Presserundgang am Dienstag, den 31. August um 11 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin in der Wandelhalle, Niederkirchnerstra&szlig;e 3-5, 10111 Berlin, eingeladen. Um Anmeldung unter der E-Mail info@achimklapp.de wird gebeten. Die Ausstellung l&auml;uft vom 2. September bis zum 31. Oktober 2010.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.charite.de/charite/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/zeitzeugen_ausstellung_die_charite_zwischen_ost_und_west/" target="_blank">Pressemitteilung der Charit&eacute;</a></p>
</blockquote>
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		<title>einestages Mauerfall</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 12:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums &#34;20 Jahre Mauerfall&#34; bietet die Zeitzeugenseite vom Spiegel &#34;einestages&#34; eine Rubrik zu Geschichten rund um die Zeit des Mauerfalls. &#220;bersichtlich in einer Europa-Karte dargestellt kann man sich durch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und Europas klicken. Mit Videos(blaue Markierung) und Zeitzeugenberichten (rote Markierung) liefert die Seite einen umfassenden &#220;berblick &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Anl&auml;sslich des Jubil&auml;ums &quot;20 Jahre Mauerfall&quot; bietet die Zeitzeugenseite vom Spiegel &quot;</span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html" target="_blank">einestages</a></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">&quot; eine Rubrik zu </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;"><a href="http://www.spiegel.de/flash/0,5532,19493,00.html" target="_blank">Geschichten rund um die Zeit des Mauerfalls</a></span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">&Uuml;bersichtlich in einer Europa-Karte dargestellt kann man sich durch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und Europas klicken. <br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Mit Videos(blaue Markierung) und Zeitzeugenberichten (rote Markierung) liefert die Seite einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber die Geschehnisse in ganz Europa.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Tahoma;">Die orangen Markierungen weisen auf wichtige Ereignisse hin, f&uuml;r die noch Zeitzeugenberichte gesucht werden.</span></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: Verdana;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Tahoma;"><span style="font-size: medium;">Ein gelungener Beitrag zum Jubil&auml;umsjahr.</span></span></p>
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		<title>Uwe Johnson: Dichter beider Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zeitzeugen-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[„ Kalt vor Heimweh nach dem Land aus dem sie weggehen wollte.“ Uwe Johnson (*20. 07. 1934; † 23. 02. 1984) Zum Leben: Uwe Johnson wird am 20. Juli 1934 als Sohn eines Landwirts und sp&#228;teren Angestellten des Greifswalder Tierschutzamtes in Cammin (heute Kamien Pomorski, Polen) in Vorpommern geboren. 1945 fliehen er, seine Mutter und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: Times New Roman;">„ Kalt vor Heimweh nach dem Land aus dem sie weggehen wollte.“</span></h2>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2009/05/Bundesarchiv_Johnson-Uwe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-202" title="Bundesarchiv_Johnson-Uwe" src="http://zeitzeugenberlin.de/wp-content/uploads/2009/05/Bundesarchiv_Johnson-Uwe.jpg" alt="Bundesarchiv Johnson Uwe Uwe Johnson: Dichter beider Deutschland" width="128" height="151" /></a></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: Times New Roman;"> </span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: large;">Uwe Johnson<br />
</span></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;">(*20. 07. 1934; † 23. 02. 1984)</span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana;"><br />
</span></span></p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Zum Leben:</strong></p>
<p>Uwe Johnson wird am 20. Juli 1934 als Sohn eines Landwirts und sp&#228;teren Angestellten des Greifswalder Tierschutzamtes in Cammin (heute Kamien Pomorski, Polen) in Vorpommern geboren.<br />
1945 fliehen er, seine Mutter und die Schwester vor der Roten Armee &#252;ber Recknitz nach G&#252;strow in Mecklenburg. Der Vater stirbt im sowjetischen Internierungslager.</p>
<p>S<em>tudium und Umsiedelung nach West-Berlin</em></p>
<p>Nach dem Abitur beginnt Johnson 1952 ein Germanistikstudium in Rostock. Im Fr&#252;hjahr 1953 soll er sich an einer Kampagne gegen die evangelische „Junge Gemeinde“ beteiligen, die staatlich organisiert und angeordnet wird. Er weigert sich und wird daraufhin exmatrikuliert. Demonstrativ tritt er daraufhin aus der „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ) aus.<br />
Er geht nach Leipzig und nimmt dort das Germanistikstudium wieder auf.<br />
1956 macht er sein Diplom bei Hans Mayer, dem prominentesten Literaturwissenschaftler in der DDR und vollendet im selben Jahr seinen ersten Roman <strong>„Ingrid Babendererde“</strong>. Vergeblich bietet er das Manuskript verschiedenen Verlagen an und auch in der BRD wird er abgelehnt. Der Roman erscheint erst nach seinem Tod.<br />
1959 verlegt der Suhrkamp-Verlag seinen aufsehenerregenden Roman <strong>„Mutma&#223;ungen &#252;ber Jakob“</strong>. Johnson siedelt nach West-Berlin um und lebt fortan bis 1974 in Berlin-Friedenau. Im Jahr nach dem Erscheinen seines Buches erh&#228;lt er den Theodor-Fontane-Preis der Stadt Berlin. 1961 folgt der Roman <strong>&#8220;Das dritte Buch &#252;ber Achim&#8221;</strong>. Auch dieser hat wieder „die Teilung, die Grenze, der Unterschied“ als Generalthema.<br />
1962 heiraten Uwe Johnson und Elisabeth Schmidt, im selben Jahr wird ihre Tochter Katharina geboren.</p>
<p><em>New York und Umsiedelung nach England</em></p>
<p>Von 1966 bis 1968 lebt die Familie Johnson in New York. Er arbeitet dort als Schulbuchlektor. 1968 beginnt er mit der Arbeit an seinem beachtlichem Hauptwerk, dem vierb&#228;ndigen Roman “<strong>Jahrestage“</strong>. Im Jahr danach wird er Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik und der Akademie der K&#252;nste in Berlin (West). Die ersten drei B&#252;cher der Jahrestage-Reihe erscheinen 1970, 1971 und 1973. Er wird 1971 mit dem Georg-B&#252;chner-Preis ausgezeichnet und ein Jahr sp&#228;ter Vizepr&#228;sident der Akademie der K&#252;nste zu West-Berlin.<br />
1974 siedelt Johnson um nach Sheerness on Sea auf der Themse-Insel Sheppey in England um. Mitte der 70er Jahre ist sein Leben von einer &#8220;schweren pers&#246;nlichen Krise&#8221; gepr&#228;gt, die dadurch bedingt ist, dass Johnson &#252;berzeugt ist, dass seine Frau f&#252;r Prager und Ost-Berliner Geheimdienste gegen ihn arbeitet. Es f&#228;llt ihm sehr schwer zu schreiben, weswegen der letzte Band der Jahrestage-Reihe auch erst 1983 erscheint.<br />
Johnson ist ab 1977 f&#252;r zwei Jahre Mitglied Deutschen Akademie f&#252;r Sprache und Dichtung in Darmstadt und arbeitet ab 1979 als Poetik-Dozent an der Universit&#228;t in Frankfurt/Main. Die Vorlesungen ver&#246;ffentlicht er ein Jahr sp&#228;ter unter dem Titel <strong>„Begleitumst&#228;nde“</strong>. 1983 vollendet er die Romanreihe <strong>„Jahrestage“</strong> und wird mit dem Literaturpreis der Stadt K&#246;ln geehrt.<br />
Uwe Johnson stirbt in der Nacht vom 23. zum 24. Februar in seinem Haus an Sheerness an Herzversagen.</p>
<p><strong>Zum Werk:</strong></p>
<p>Uwe Johnson besch&#228;ftigt sich in seinem Werk haupts&#228;chlich mit der Thematik des geteilten Deutschlands. Die Kritiker bezeichnen ihn als „Dichter beider Deutschland“. Das Thema beherrscht nicht nur seinen letzten und gr&#246;&#223;ten Roman mit dem Titel <strong>&#8220;Jahrestage&#8221;</strong>. In seinem Werk &#8220;<strong>Die Geschichte der Gesine Cresspahl&#8221;</strong>wir ihr fiktives Leben mit Johnsons Erinnerungen an seine Zeit in Mecklenburg verwoben. Auch die Werke <strong>„Mutmassungen &#252;ber Jakob“</strong> oder <strong>„Das dritte Buch &#252;ber Achim“</strong> handeln vom Leben in und mit dem geteilten Deutschland und dem Kalten Krieg zwischen den beiden Staaten. Johnson verwendet in seinen Werken eine komplexe Erz&#228;hlstruktur, die er in einer meisterhaften Stilistik umsetzt. Der 1985 posthum ver&#246;ffentlichte Roman <strong>„Ingrid Babendererde. Reifepr&#252;fung 1953“</strong> handelt von der gesellschaftlichen Realit&#228;t in der DDR der 1950er Jahre. In der BRD werden seine Romane von den Kritikern geliebt und gelobt, in der DDR sorgen sie f&#252;r Missfallen.</p>
<p>Weitere Links zu Uwe Johnson:</p>
<p>* <a title="Suhrkamp-Verlag" href="http://www.suhrkamp.de/autoren/uwe_johnson_2260.html">Uwe Johnson bei Suhrkamp</a><br />
* <a title="Literaturhaus Uwe Johnson" href="http://www.literaturhaus-uwe-johnson.de/">Homepage des Uwe Johnson Literaturhauses</a><br />
* <a title="Uwe Johnson Gesellschaft" href="http://www.uwe-johnson-gesellschaft.de/">Homepage der Uwe Johnson-Gesellschaft</a></p>
<p>* Bildnachweis: Berlin, Verleihung des Berliner Kunstpreises: Rudolf Nolte, Uwe Johnson, Erich Schellow (v.l.n.r.), Quelle: Deutsches Bundesarchiv, B 145 Bild-P057015 / CC-BY-SA // Wikipedia</p>
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