Der Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg ruft auch 2011 wieder zum Erinnern auf

Veröffentlicht von dominikus am 14. February 2011

Der Zeitzeugenpresi Berlin-Brandenburg 2011

Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit und des Ministerpräsidenten von Brandenburg Matthias Platzeck wird auch in diesem Jahr wieder der Zeitzeugenpreis unter dem Motto "Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger" ausgelobt.

Die vom Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann gegründete Initiative gibt der öffentlichen Erinnerungskultur mit diesem Wettbewerb seit 2005 jedes Jahr neue Impulse.

Dabei geht es nicht um das beste literarische Werk, sondern um die Verschriftlichung und damit auch die aktuelle Erfahrbarkeit zeitgeschichtlicher Erinnerung in ihrer kulturellen Vielfalt. Jeder, der Zeitgeschichte in Berlin und Brandenburg erlebt hat, kann seinen Beitrag in jeglicher Stilform einreichen. Die Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge übernimmt eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Journalisten, Autoren und Literatur-Experten.

Schreiben Sie Geschichte und machen Sie mit!

Die Region Berlin und Brandenburg ist kultureller Schmelztiegel und Anziehungspunkt für viele Menschen aus allen Gegenden Deutschlands und der Welt. Mit zahlreichen Erwartungen und Bedürfnissen kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft nach Berlin und Brandenburg. Diese Region wird damit zur Heimat vielfältiger Einflüsse, die sich in zahlreichen Erlebnissen und Geschichten widerspiegeln.

Erzählen Sie, aus welchen Gründen Sie nach Berlin und Brandenburg gekommen sind, und lassen Sie andere an Ihrer Geschichte teilhaben. Berichten Sie von Ihren persönlichen Eindrücken und bewegenden Erlebnissen, die Ihre Geschichte einzigartig machen und ein bewegendes Bild der Region zeichnen. Ob Sie heute noch in Berlin und Brandenburg leben oder nur kurze Zeit hier waren, ist für die Teilnahme nicht entscheidend. Schreiben Sie Ihre Geschichte und gestalten Sie damit eine lebendige Erinnerungskultur der Region und des Landes Berlin und Brandenburg.

Weitere Informationen zum Zeitzeugenpreis 2011 und wie sie teilnehmen können, finden Sie hier.

Zukunft braucht Wurzeln!

Zeitzeugen Berlin jetzt auch bei Twitter

Veröffentlicht von dominikus am 26. November 2010

Nachdem mir auffiel, wie viele Echtzeitnachrichten über Zeitzeugen berichten, wurde ich auf Twitter neugierig. Im Gegensatz zum Blog bietet der Nachrichtendienst die Möglichkeit, kurz und zeitnah über themenbezogene Online-Artikel und Zeitzeugen relevante Themen zu berichten.

Daher entschloss ich mich, als Ergänzung zu diesem zugegebenermaßen noch recht kargen Blog, einen Twitter-Account zu betreuen. Unter @zeitzeugeberlin werde ich die Fundstücke zu den Themen Zeitzeugen, Zeitgeschichte und Berlin täglich veröffentlichen und so eine hoffentlich wertvolle Zusammenfassung dieser Themen im Netzalltag veröffentlichen.

Ich freue mich auf viele Follower und produktive Blog-/Twitterbekanntschaften.

Kriegstagebuch Berlin 1945

Veröffentlicht von dominikus am 29. September 2010

Holocaust Denkmal Berlin In einem Kommentar zum Zeitzeugenpreis-Artikel meiner Seite, wurde ich auf ein interessantes Zeitzeugen-Blog aufmerksam gemacht, das ich in diesem Artikel noch einmal deutlicher hervorheben will, damit mehr Leute darauf aufmerksam werden.

 

Leider nutzen nur wenige Zeitzeugen die Möglichkeiten, die das Internet für zeitgeschichtliche Themen bietet. Dabei wäre doch die Form des Weblog der perfekte Ort, alte Tagebücher mit zeitgeschichtlichen Themen kostenlos zu veröffentlichen und somit Zeitgeschichte haltbar zu machen. (hier sei nochmals auf meinen Aufruf hingewiesen, der leider nur sehr schleppend vorankommt, da noch interessierte Autoren gesucht werden)

 

Sebastian Mach entdeckte ein kurzes, aber interessantes Tagebuch seiner verstorbenen Oma und setzte ihr mit seinem Blog ein virtuelles Denkmal.
Das Blog Kriegstagebuch-Berlin veröffentlicht das Tagebuch einer Berlinerin, die Ihre Erlebnisse im Berliner Stadtteil Charlottenburg kurz vor Kriegsende niederschrieb. Der Stil dieses Tagebuchs liest sich sehr angenehm und gewährt interessante Einblicke in das bewegende Leben einer Berlinerin kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs.

 

Eine ausdrückliche Leseempfehlung für dieses Stück gelebter Berliner Zeitgeschichte.
Hier geht es zum Kriegstagebuch Berlin 1945.

Zeitzeugen-Ausstellung der Charité in Berlin

Veröffentlicht von dominikus am 7. September 2010

Die Ausstellung "Die charité zwischen Ost und West (1945-1992) – Zeitzeugen erinnern sich" widmet sich der Geschichte des Berliner Universitätsklinikums in der DDR.
Mit Hilfe von Zeitzeugen-Berichten, persönlichen Fotos, Ton-Collagen und Dokumenten versucht die Ausstellung den Arbeitsalltag der ForscherInnen, sowie der ärztlichen, pflegerischen und technischen MitarbeiterInnen des Klinikums darzustellen. Auch ehemalige Studenten aus dieser Zeit berichten über Ihre Erlebnisse. Besonders interessant dürfte sein, wie die Politik der Partei die Forschung und die Arbeit in der Charité beeinflusste und zuweilen auch an der Entwicklung hinderte.

Weitere Themen sind die geografische Lage der Charité an der Berliner Mauer und das Überwachungsinteresse durch das Ministerium für Staatssicherheit. In Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Medizin, dem Berliner Medizinhistorischen Museum, der Universität der Künste und dem Abgeordnetenhaus von Berlin konnte eine Ausstellung entstehen, die zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beiträgt. Medienvertreter sind herzlich zum Presserundgang am Dienstag, den 31. August um 11 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin in der Wandelhalle, Niederkirchnerstraße 3-5, 10111 Berlin, eingeladen. Um Anmeldung unter der E-Mail info@achimklapp.de wird gebeten. Die Ausstellung läuft vom 2. September bis zum 31. Oktober 2010.

Quelle: Pressemitteilung der Charité

Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg 2010

Veröffentlicht von dominikus am 4. November 2009

zeitzeugenpreisDer Zeitzeugenpreis Berlin/Brandenburg, initiiert vom Frieling Verlag, geht in die nächste Runde und schreibt für 2010 das nächste Thema aus:

 

Beim Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg stehen Erinnerungen an das gesellschaftliche Engagement im Mittelpunkt

Schreibwettbewerb über das Ehrenamt

 

Zukunft braucht Wurzeln – unter diesem Motto startet der Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg seinen Schreibwettbewerb der Saison 2009/2010. Diesmal ist das Thema weit gefasst: Es geht um soziale und ehrenamtliche Aktivitäten – um Erinnerungen an das vielseitige gesellschaftliche Engagement.

 

Aufgerufen sind erneut Menschen aus Berlin und Brandenburg. Sie können zum Beispiel darüber berichten, wie sie sich in der Jugendarbeit oder für alte Menschen eingesetzt haben, wie sie für Verständigung zwischen Bevölkerungsgruppen gesorgt oder nachbarschaftliche Hilfe organisiert haben. Es können Berichte über die gemeinnützige Arbeit eines Einzelnen eingereicht werden oder Beiträge über Aktivitäten in caritativen Gruppen. Und auch wer selbst nicht ehrenamtlich tätig war, aber vielleicht die Hilfe anderer erfahren hat, kann darüber berichten.

 

Entscheidend ist auch bei dieser nunmehr bereits fünften Auflage des Zeitzeugenpreises Berlin-Brandenburg, dass nur über Erlebnisse aus dem eigenen Leben berichtet wird. Authentizität ist daher wieder oberstes Gebot beim Schreibwettbewerb.

 

Am 15. Januar 2010 ist Einsendeschluss. Die Preisverleihung findet im kommenden Frühjahr im Roten Rathaus von Berlin statt.

 

Initiator des Zeitzeugenpreises Berlin-Brandenburg ist der Verleger vom Frieling-Verlag, Dr. Johann-Friedrich Huffmann. Er will „der öffentlichen Erinnerungskultur neue Impulse geben“. „Dabei geht es uns nicht um das beste literarische Werk“, betont Dr. Huffmann. „Wir wollen die Erkenntnis von immer mehr Menschen unterstützen, dass die Erinnerung an unsere Wurzeln die Basis ist für ein verantwortungsvolles Leben in der Zukunft.“

Quelle: Presseinfo

 

Schicken Sie Ihren Beitrag postalisch an:

Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg 2010
c/o Frieling-Verlag
Rheinstraße 46
12161 Berlin

Mehr Infos unter: www.zeitzeugenpreis.de

Lange Nacht der Museen

Veröffentlicht von dominikus am 31. July 2009

 

Quelle:Bundesarchiv

Quelle: Bundesarchiv

Das Thema "20 Jahre Mauerfall" beherrscht die ehemalige "Stadt mit der Mauer" natürlich auf jeder Traditionsveranstaltung über das ganze Jahr. So auch die 25. "Lange Nacht der Museen".

Anlässlich des Mauerfall-Jubiläums wurden ehemals getrennte Sammlungen wieder zusammengeführt, Museumsstiftungen wurden neu gegründet und neue Museumsbauten errichtet. Die Kunst, die Jahrzehnte voneinander getrennt verbracht hatte, steht nun erstmals wieder gemeinsam in den Museumsräumen.

Museumslandschaft im Wandel

Zur 25. Langen Nacht der Museen zeigen rund 100 Häuser, was sich 20 Jahre nach dem Fall der Mauer verändert hat: Sammlungen wurden wieder zusammengeführt, neue Museumsbauten errichtet und etliche kleinere und größere Museen, ja ganze Museumsstiftungen neu gegründet. Das reichhaltige Programm spürt diesen Entwicklungen in den Museen besonders nach. Führungen, Performances sowie musikalisch-literarische Darbietungen ergänzen dabei die Dauerausstellungen. Sieben Museen und Ausstellungen sind erstmals dabei: das Deutsche Fußballmuseum Berlin, das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Temporäre Kunsthalle Berlin, die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, das Haus der Demokratie und Menschenrechte, die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) sowie die Ausstellungen „Totgeschwiegen“ im Klinikum Krankenhaus Wittenau sowie die Open-Air-Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ auf dem Alexanderplatz.  

 

Eröffnet wird die Lange Nacht der Museen am Sonnabend, dem 29. August um 18.00 Uhr auf den Stufen des Alten Museums am Lustgarten – hier ist auch der zentrale Umsteigeplatz für die Shuttle-Busse, hier können Spätentschlossene Tickets kaufen. Auf der zum Jubiläum neu gestalteten Webseite www.lange-nacht-der-museen.de finden sich das komplette Programm und alle Routen der Shuttle-Busse.

 

Quelle: Pressemitteilung "Kulturprojekte Berlin"

Im Vorverkauf kostet das Ticket, inklusive Shuttle-Service, nur 12 € (ermäßigt 10 €) und die Spontanbesucher zahlen am Veranstaltungstag 15 € (ermäßigt 12 €).

Für so wenig Geld so viel Kultur, das sollte man sich nicht entgehen lassen!

einestages Mauerfall

Veröffentlicht von dominikus am 20. July 2009


Anlässlich des Jubiläums "20 Jahre Mauerfall" bietet die Zeitzeugenseite vom Spiegel "einestages" eine Rubrik zu Geschichten rund um die Zeit des Mauerfalls.

Übersichtlich in einer Europa-Karte dargestellt kann man sich durch die Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und Europas klicken.

Mit Videos(blaue Markierung) und Zeitzeugenberichten (rote Markierung) liefert die Seite einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse in ganz Europa.

Die orangen Markierungen weisen auf wichtige Ereignisse hin, für die noch Zeitzeugenberichte gesucht werden.

Ein gelungener Beitrag zum Jubiläumsjahr.

Die Nacht, in der die Mauer fiel

Veröffentlicht von dominikus am 10. July 2009

 

In der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag fiel der sogenannte antifaschistische Schutzwall. 28 Jahre lang trennte dieser Betonklotz Berlin in Ost und West und wurde schließlich in jener Nacht eingerissen.

Diese unbeschreibliche Nacht versucht Renatus Decker mit seiner Anthologie zu beschreiben. Genauer gesagt versuchen dies 25 Autoren aus Ost und West. Für dieses Buch schrieben sie ihre persönlichen Erlebnisse und Eindrücke dieser Nacht auf und schufen ein beeindruckendes Zeitzeugnis. Zu den Autoren gehören beispielsweise Durs Grünbein, Volker Braun, Katja Lange-Müller, Michael Lentz und Uwe Tellkamp.

Am. 14. Juli sprechen drei Autoren im Plenarsaal am Pariser Platz über ihre Erlebnisse.

Thomas Rosenlöcher, der in Dresden auf die Straße ging und die Vorgänge in einem Tagebuch protokollierte, Katja Lange-Müller, die 1984 aus der DDR ausgereist war und von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wurde, und Marcel Beyer, der bis zur Wende nie in der DDR gewesen war und 1996 von Köln nach Dresden zog.

aus: Veranstaltungskalender der AdK

 

Historiale Berlin

Veröffentlicht von dominikus am 3. July 2009

 

Ein kleiner Hinweis für alle Geschichtsinteressierten.

Zum vierten Mal findet in Berlin die Historiale statt. Zwar erst im August, aber man kann ja nicht früh genug planen:

Vom 24. bis 30. August 2009 widmet sich die Historiale dem umfangreichen Thema der Kaiserzeit. Anlass der Themenwahl ist der 150. Geburtstag Kaiser Wilhelms II., dem letzten deutschen Kaiser. Wie bereits in den Vorjahren wird Geschichte anschaulich und erlebbar gemacht. Vorträge, Stadtführungen, Diskussionen, Interviews, historische Talkshows und spektakuläre Inszenierungen werden die Festivalwoche schmücken, Abschluss bildet der Historiale-Markt im Nikolaiviertel.

aus: Veranstaltungshinweise auf berlin.de

Das komplette Programm mit allen Veranstaltungen wird demnächst noch veröffentlicht.

Empfehlungen zur Berliner Geschichte

Veröffentlicht von dominikus am 12. June 2009


Bisher meldete leider noch niemand Interesse an meinem Aufruf an. Aber ich verliere trotzdem nicht die Hoffnung, dass sich früher oder später noch jemand meldet.

Ich möchte noch auf zwei interessante Seiten zum Thema Geschichte und Zeitzeugen Berlins hinweisen:

Eine sehr informative Seite zum Thema Geschichte Berlins findet sich hier.
Es gibt ein umfassendes Stichwortverzeichnis zu Plätzen und Persönlichkeiten in Berlin.
Außerdem noch Datenbanken über die Architektur, Friedhöfe und dem Freilichtmuseum Berlin.

In der Kategorie "Bücher" findet man eine ausführliche Literaturliste nach Themen unterteilt.

Und für den Austausch und ungeklärte Fragen kann man das Forum aufsuchen.

Die zweite Seite ist die Homepage einer meiner liebsten Buchhandlungen in Berlin:

Berlin Story – Berlin-Bücher und mehr – Alles über Berlin

Die Buchhandlung führt nur Bücher über Berlin und Preußen und das sind nicht wenige. Die Seite und der Laden (Unter den Linden 26) sind auf jeden Fall einen Besuch wert.


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