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	<title>zeitzeugenberlin.de &#187; Berlin</title>
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		<title>Der Mauerfall</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 14:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 9. November jährte sich zum 22. mal der Mauerfall. Die Berliner Mauer wurde im Jahr 1961 errichtet und diente als Grenzbefestigungssystem, das alle drei Westsektoren Berlins umschloss und diese von Ostberlin und der gesamten DDR abriegelte. Der Mauerfall im Jahre 1989 In der Nacht vom Donnerstag den 9. November bis Freitag, den 10. November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><em>Am 9. November jährte sich zum 22. mal der Mauerfall. Die Berliner Mauer wurde im Jahr 1961 errichtet und diente als Grenzbefestigungssystem, das alle drei Westsektoren Berlins umschloss und diese von Ostberlin und der gesamten DDR abriegelte.</em></p>
<p lang="de-DE"><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2012/04/Mauerfall.jpg"><img class="alignright  wp-image-2620" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2012/04/Mauerfall-300x203.jpg" alt="Mauerfall" width="182" height="123" /></a>Der Mauerfall im Jahre 1989</strong></p>
<p lang="de-DE">In der Nacht vom <strong>Donnerstag den 9. November</strong> bis Freitag, den 10. November 1989 fand der Mauerfall statt. Bereits im Oktober fanden die Vorbereitungen zu einer Art kontrolliertem Mauerfall von Seiten der DDR Regierung statt. Es gab am 29. Oktober ein Gespräch zwischen dem damaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin Walter Momper, Ost-Berlins SED-Chef Günter Schabowski und dem Oberbürgermeister von Ost-Berlin, Erhard Krack. Es wurden Vorbereitungen für einen Mauerfall im Dezember 1989 getroffen. Massenkundgebungen in der Wendezeit und die Forderung nach Reisefreiheit in der <a title="DDR-Aufarbeitung mit Zeitzeugen" href="http://zeitzeugenberlin.de/ddr-aufarbeitung-mit-zeitzeugen/">DDR</a> führten zum Mauerfall. Ein weiterer Grund war die anhaltende <strong>Republikflucht</strong> großer Bevölkerungsteile der DDR über das Ausland in die BRD. Dies geschah teils über die Botschaften verschiedener osteuropäischer Hauptstädte, wie Prag und Warschau und teilweise über Ungarn, das seit dem 11. September 1989 seine Grenzen zu Österreich geöffnet hatte.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Vor dem Mauerfall</strong></p>
<p lang="de-DE">Die <a title="Das Mauermuseum" href="http://zeitzeugenberlin.de/das-mauermuseum/">Berliner Mauer</a> ergänzte im Jahr 1961 die 1378 Kilometer lange innerdeutsche Grenze zwischen der DDR und BRD. Die innerdeutsche Grenze wurde bereits mehr als neun Jahre vorher befestigt, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen. Sie wurde als &#8220;antifaschistischer Schutzwalle&#8221; bezeichnet. Dieser Begriff wurde von<strong> Horst Sindermann</strong> geprägt. Bis zum Mauerfall sollte sie die Flucht aus der DDR, die als ungesetzlicher Grenzübertritt unter Strafe stand, verhindern. Die Berliner Mauer stellte außerdem ein Symbol des <strong>Kalten Kriegs</strong> zwischen den Westmächten unter der Leitung der USA und dem Ostblock unter der Leitung der Sowjetunion dar. Sie trennte vom 13. August 1961 bis zum Mauerfall 1989 das Stadtgebiet Groß-Berlin in die zwei Hälften West-Berlin und Ost-Berlin. Vor dem Mauerfall war Ost-Berlin die Hauptstadt der DDR.</p>
<p lang="de-DE">Nach dem Mauerfall durften West-Berliner und Bundesbürger am 24.Dezember 1989 ab 0:00 Uhr zum ersten mal <strong>ohne Visa in die DDR</strong> reisen.</p>
<address>Foto: flickr, zumpe</address>
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		<title>Erich Honecker</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 11:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erich Honecker war ein deutscher Politiker. Er war Kommunist und bis kurz vor dem Zusammenbruch der DDR Staatsratsvorsitzender. Die fr&#252;hen Jahre des Erich Honecker Erich Honecker wurde 1912 in Neunkirchen an der Saar geboren. Er wurde schon im Alter von 10 Jahren Mitglied er Kommunistischen Kindergruppe in Wiebelskirchen. Nach der Schulzeit fand Erich Honecker nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erich Honecker war ein deutscher Politiker. Er war Kommunist und bis kurz vor dem <a title="Chronik der Berliner Mauer &dagger;“ Der Fall" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer-der-fall/">Zusammenbruch</a> der DDR Staatsratsvorsitzender.</p>
<p><strong>Die fr&uuml;hen Jahre des Erich Honecker</strong></p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Erich-Honecker1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-878" style="margin-left: 9px" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Erich-Honecker1-201x300.jpg" alt="Erich Honecker" width="201" height="300" /></a>Erich Honecker wurde 1912 in Neunkirchen an der Saar geboren. Er wurde schon im Alter von 10 Jahren Mitglied er Kommunistischen Kindergruppe in Wiebelskirchen. Nach der Schulzeit fand Erich Honecker nicht sofort einen Ausbildungsplatz und arbeitete zwei Jahre lang bei einem Bauern in Pommern. Seine anschlie&szlig;end begonnene Lehre als Dachdecker brach er aber, als er vom KJVD zum Studium an der Internationalen Lenin-Schule der Kommunistischen Jugendinternationale nach Moskau gerufen wurde.</p>
<p><strong>Erich Honecker und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus</strong></p>
<p>Als das Saargebiet 1935 dem Deutschen Reich angeschlossen wurde, floh der Anschlussgegner Erich Honecker zun&auml;chst nach Frankreich. Er kam jedoch kurz darauf unter dem Decknamen &#8216;Marten Tjaden&#8217; wieder nach Berlin zur&uuml;ck. Er arbeitete im Widerstand mit dem KPD-Funktion&auml;r Herbert Wehner zusammen. Erich Honecker wurde im Dezember 1935 von der Gestapo verhaftet, im Gef&auml;ngnis Moabit in Untersuchungshaft festgehalten und 1937 zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 6. M&auml;rz 1945 gelang Erich Honecker bei einem Bombenangriff die Flucht.</p>
<p><strong>Nachkriegszeit und Karriere in der DDR</strong></p>
<p>Nach dem Krieg folgte Erich Honecker der Gruppe Ulbricht und wurde im Jahr 1946 nach dem Vereinigungsparteitag von KPD und SPD Mitglied der SED. Nach innerparteilichen Auseinandersetzungen in Verbindung mit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 schlug sich Erich Honecker offen auf die Seite von Walter Ulbricht, den die Mehr heit des Politb&uuml;ros zu st&uuml;rzen versuchte. Er wurde Sicherheitssekret&auml;r und war ma&szlig;geblich am Bau der Berliner Mauer beteiligt. Als <a title="Walter Ulbricht" href="http://zeitzeugenberlin.de/walter-ulbricht/">Walter Ulbricht</a> von Leonid Brechnew zum R&uuml;cktritt gezwungen wurde, trat Erich Honecker am 3. Mai 1971 dessen Nachfolge an. Als die gr&ouml;&szlig;ten au&szlig;enpolitischen und diplomatischen Erfolge Erich Honeckers gelten die Aufnahme der DDR als Vollmitglied in die UNO und der Grundlagenvertrag mit der BRD. Obwohl die DDR in den 80er Jahren mit massiven wirtschaftlichen Problemen zu k&auml;mpfen hatte, genoss Erich Honecker vermehrt internationale Anerkennung, insbesondere durch seinen Besuch in der BRD am 7. September 1987.</p>
<p><strong>Krankheit und R&uuml;cktritt Erich Honeckers</strong></p>
<p>Erich Honecker war mit der Perestroika Politik Gorbatschows und der Ã–ffnung zum Westen hin nicht einverstanden. Au&szlig;erdem plagte ihn ein vermeindliches Krebsleiden. Das Politb&uuml;ro versuchte ihn zum R&uuml;cktritt zu bewegen. Im Oktober 1989 wurde dann &ouml;ffentlich der R&uuml;cktritt Erich Honeckers aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden verk&uuml;ndet.</p>
<p>Erich Honecker starb 1994 im Exil in Chile, wohin er floh, nachdem er mit Haftbefehl wegen des Schie&szlig;befehls an der innerdeutschen Grenze gesucht wurde.</p>
<address>Foto: flickr, Abode of Chaos</address>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Aufstand des 17. Juni 1953</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 16:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den Tagen um den 17. Juni 1953 kam es in der DDR an &#252;ber 400 Orten und ca. 600 Betrieben zu einem Aufstand, an dem sich &#252;ber eine halbe Million Menschen beteiligten. Die Ursachen des Volksaufstands am 17. Juni 1953 Unter der F&#252;hrung des SED-Generalsekret&#228;rs Walter Ulbricht wurde auf der zweiten Parteikonferenz der SED [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In den Tagen um den <a title="Zeitzeugenbericht: 17. Juni 1953" href="http://zeitzeugenberlin.de/zeitzeugenbericht-17-juni-1953-teil-12/">17. Juni 1953</a> kam es in der DDR an &uuml;ber 400 Orten und ca. 600 Betrieben zu einem Aufstand, an dem sich &uuml;ber eine halbe Million Menschen beteiligten.</em></p>
<h3><strong>Die Ursachen des Volksaufstands am 17. Juni 1953</strong></h3>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/17.-Juni-1953.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-738" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/17.-Juni-1953-300x223.jpg" alt="17. Juni 1953" width="281" height="208" /></a>Unter der F&uuml;hrung des SED-Generalsekret&auml;rs Walter Ulbricht wurde auf der zweiten Parteikonferenz der SED im Jahr vor dem 17. Juni 1953 unter gro&szlig;em Applaus der Delegierten der Aufbau des Sozialismus verk&uuml;ndet. Nach sowjetischem Vorbild wurden die Industrie und schlie&szlig;lich die ganze Gesellschaft verstaatlicht. Dies hatte dramatische Folgen, die letztlich zum Aufstand vom 17. Juni 1953 f&uuml;hrten. Dies st&uuml;rzte die DDR in eine schwierige Ern&auml;hrungskrise und die industrielle Produktion ging zur&uuml;ck. Die Bev&ouml;lkerung reagierte mit Protesten und Republikflucht, wie es die SED Regierung betitelte. Einen Monat vor dem 17. Juni 1953 verabschiedete die SED-F&uuml;hrung ein Gesetz zur Erh&ouml;hung der Arbeitsnormen um 10,3 Prozent.</p>
<h3><strong>Moskau und der 17. Juni 1953</strong></h3>
<p>In Moskau nahm man die Krise in der <a title="Chronik der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer/">DDR</a> vor dem 17. Juni 1953 mit Besorgnis wahr und reagierte damit, das Politb&uuml;ro der SED zu einem neuen Kurs zu zwingen. Noch eine Woche vor dem 17. Juni 1953 versprach die SED Regierung enteignete Betriebe zur&uuml;ckzugeben und die Versorgung zu verbessern. Die Erh&ouml;hung der Arbeitsnormen wurde jedoch beibehalten.</p>
<h3><strong>Die Tage um den 17. Juni 1953</strong></h3>
<p>Die Arbeiterschaft war erbost und f&uuml;hlte sich bestraft. Zwei Tage vor dem 17. Juni 1953 kam es auf Ostberliner Gro&szlig;baustellen zu Protesten. Abgesehen von der R&uuml;cknahme der Normenerh&ouml;hung ging es bald auch um eine Wiedervereinigung Deutschlands, die Absetzung Ulbrichts und freie Wahlen. Die Proteste griffen bis zum 17. Juni 1953 auf die gesamte DDR &uuml;ber. Die Erhebung wurde vom sowjetischen Milit&auml;r und der Volkspolizei blutig niedergeschlagen. Genauer Zahlen &uuml;ber die Opfer sind nicht bekannt. Im Westen wurde der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 als Freiheitswillen der DDR Bev&ouml;lkerung angesehen und am 4. August 1953 wurde der 17. Juni per Gesetz in der BRD als &#8216;<a title="Tag der Deutschen Einheit" href="http://zeitzeugenberlin.de/tag-der-deutschen-einheit/">Tag der Deutschen Einheit</a>&#8216; zum nationalen Gedenktag erhoben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>Bild: flickr, swarve</pre>
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		<title>Die Erinnerungskultur</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 15:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Erinnerungskultur bezeichnet man die Umgangsformen einer Gesellschaft oder Gruppe damit, Teile der Vergangenheit im Bewusstsein zu halten.. Es wird zwischen einer privaten und &#246;ffentlichen Erinnerungskultur unterschieden. Wie dr&#252;ckt sich eine Erinnerungskultur aus? Die Erinnerungskultur dr&#252;ckt sich weniger in der Darstellung objektiven historischen Wissens, als vielmehr durch kollektive und subjektive Wahrnehmungen historischer Zusammenh&#228;nge aus. Gesellschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Als Erinnerungskultur bezeichnet man die Umgangsformen einer Gesellschaft oder Gruppe damit, Teile der Vergangenheit im Bewusstsein zu halten.. Es wird zwischen einer privaten und &ouml;ffentlichen Erinnerungskultur unterschieden.</em></p>
<h3><strong><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Erinnerungskultur1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-750" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/10/Erinnerungskultur1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wie dr&uuml;ckt sich eine Erinnerungskultur aus?</strong></h3>
<p>Die Erinnerungskultur dr&uuml;ckt sich weniger in der Darstellung objektiven historischen Wissens, als vielmehr durch kollektive und subjektive Wahrnehmungen <a title="Chronik der Berliner Mauer" href="http://zeitzeugenberlin.de/chronik-der-berliner-mauer/">historischer Zusammenh&auml;nge</a> aus. Gesellschaftliche Zusammenh&auml;nge und Probleme haben einen Einfluss auf die Erinnerungskultur. Familienalben und Ahnenforschung sind ein Beispiel f&uuml;r eine private Erinnerungskultur. Von der Politik wir sie oft instrumentalisiert. Hier wird zum Beispiel bei einem Regimewechsel die Deutung historischer Ereignisse ver&auml;ndert.<br />
Eine weiterer Bereich sind die Rekonstruktion, Konservierung und Restaurierung von Geb&auml;uden und historischen Objekten. Internationale F&ouml;rderung wird hier vom Welterbe der UNESCO betrieben.</p>
<h3><strong>Beispiele der Erinnerungskultur</strong></h3>
<p>In vielen L&auml;ndern, wie Ã–sterreich und Deutschland stellen V&ouml;lkermorde einen zentralen Aspekt der Erinnerungskultur dar.<br />
Die Erinnerungen an die Kulturrevolution, der Sino-Japanische Krieg und die Neuerfindung des Konfuzianismus sind drei Beispiele Chinesischer Erinnerungskultur. Die Revolution 1789 in Frankreich ist ein weiteres Beispiel.<br />
F&uuml;r Deutschland ist die Zeit der Deutschen Teilung sehr wichtig, weshalb an diese Zeit auch immer wieder erinnert werden soll.</p>
<h3><strong>Zusammenhang zwischen Zeitzeugen und Erinnerungskultur</strong></h3>
<p>Zur Formung eines kollektiven Ged&auml;chtnisses und zur Identit&auml;tsbildung kommt den Zeitzeugen in der Erinnerungskultur eine gro&szlig;e Bedeutung zu. Die Frage ist, wie werden Bildungseinrichtungen vorgehen, wenn die <a title="Was ist ein Zeitzeuge?" href="http://zeitzeugenberlin.de/was-ist-ein-zeitzeuge/">Zeitzeugen</a> nicht mehr zur Verf&uuml;gung stehen. Wie wird man der dritten Generation von Nachgeborenen eine angemessene Erinnerungskultur bieten? Die Aufzeichnung von Zeitzeugeninterviews hilft hier. Auch das Internet und die fortschreitende Digitalisierung kann Geschichte in neuer Form begreifbar machen. Zeitzeugen wurde in den letzten Jahren ein beachtliches mediales Interesse entgegengebracht.</p>
<h3><strong>Erinnerungskultur auf internationaler Ebene</strong></h3>
<p>Der Politisierung kann durch den Aufbau einer gemeinsamen internationalen Erinnerungskultur entgegengewirkt werden. Die Zusammenarbeit von Frankreich und Deutschland stellt hier ein gutes Beispiel dar. In beiden L&auml;ndern muss eine schmerzhafte gemeinsame Vergangenheit aufgearbeitet werden, um die heutigen Beziehungen zu festigen.</p>
<p>Foto: flickr ShemuelLevi</p>
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		<title>Zeitzeugenpreis 2011 &#8224;“ Preisverleihung am Mittwoch, den 22. Juni</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In zwei Tagen ist es soweit! Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Dann werden die Gewinner des Zeitzeugenpreises 2011 bekannt gegeben. Im Jahr 2005 vom Verleger des Frieling Verlags Berlin, Dr. Johann-Friedrich Huffmann, initiiert und in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft Klaus Wowereits und Matthias Platzecks stehend, gab es auch in diesem Jahr wieder eine bunte F&#252;lle von Einsendungen. An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In zwei Tagen ist es soweit! Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â  Dann werden die <span style="text-decoration: underline">Gewinner des Zeitzeugenpreises 2011</span> bekannt gegeben.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.zeitzeugenpreis.de/bilder/Platzeck-Wowereit.jpg" alt="" width="271" height="135" /></p>
<p>Im Jahr 2005 vom Verleger des <span style="text-decoration: underline">Frieling Verlags Berlin</span>, Dr. Johann-Friedrich Huffmann, initiiert und in diesem Jahr unter der <span style="text-decoration: underline">Schirmherrschaft Klaus Wowereits und Matthias Platzecks</span> stehend, gab es auch in diesem Jahr wieder eine bunte F&uuml;lle von Einsendungen.</p>
<p>An dem Schreibwettbewerb Â zum Thema <span style="text-decoration: underline">&quot;Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger&quot;</span> haben sich mehr als 100 Autoren beteiligt, von denen die besten am kommenden Mittwoch zu Preistr&auml;gern gek&uuml;rt werden sollen.</p>
<p>Die Intention des Frieling Verlages ist es, mit dem Zeitzeugenpreis der Erinnerungskultur in Berlin und Brandenburg zu neuen Impulsen zu verhelfen und so die kulturelle Vielfalt der Region zu bewahren und aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Dabei wurden die Autoren nicht in ein enges Kost&uuml;m von Vorgaben gezw&auml;ngt, sondern konnten in jeglicher Stilform von eigenen Eindr&uuml;cken und Erfahrungen berichten, die sie in Berlin und Brandenburg erlebt haben und denen sie Ausdruck verleihen mochten. Die eingesandten Beitr&auml;ge k&ouml;nnen<span style="text-decoration: underline"> als Ged&auml;chtnisst&uuml;tze und als Zeugnis vom Leben in Berlin und Brandenburg gelten.</span></p>
<p>Im letzten Jahr hatte der Beitrag von Monika Restetzki aus Berlin: &quot;Mein Freitagsverh&auml;ltnis (&uuml;ber die Begegnungen mit einer alten Dame im Seniorenheim)&quot; die meiste Zustimmung bei der Jury gefunden, im Jahr zuvor war es Kira von Moers, die ebenfalls in Berlin beheimatet ist. Ihr Beitrag zum Zeitzeugenpreis 2009 tr&auml;gt den Titel: &quot;50 Meter vor und 49 zur&uuml;ck (Behutsame Ann&auml;herung einer Frau aus Berlin-West an die Menschen aus Berlin-Ost)&quot;.</p>
<p>Man darf gespannt sein, welches Werk in diesem Jahr mit dem Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet werden wird. Neben den Preistr&auml;gern werden noch weitere Beitr&auml;ge in einer Anthologie des Frieling Verlags ver&ouml;ffentlicht werden.</p>
<p>Die Preisverleihung wird um 19:30h im gro&szlig;en Saal des Berliner Rathauses stattfinden.</p>
<p>Die Festveranstaltung des Zeitzeugenpreises Berlin-Brandenburg 2011 mit einer Ansprache Â von AndrÃ© Schmitz, Staatssekret&auml;r f&uuml;r Kultur beim Senat von Berlin, und den Lesungen der Autoren der Siegerbeitr&auml;ge ist &ouml;ffentlich und der Eintritt kostenlos.</p>
<p>Bildquelle: <span style="text-decoration: underline;color: #0000ff"><a href="http://www.zeitzeugenpreis.de">www.zeitzeugenpreis.de</a></span></p>
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		<title>Zeitzeugen f&#252;hren durch Berliner Ausstellung &#252;ber die Nachkriegszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 12:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das International Forum For Visual Dialogues, C/O Berlin, zeigt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek Dresden vom 7. Mai bis 26. Juni 2011 eine beeindruckende Fotoausstellung mit 120 Fotos aus dem Gesamtwerk von Fritz Eschen. Die Ausstellung &#8220;Berlin unterm Notdach&#8221; zeigt detailliert, wie der Fotograf Fritz Eschen das zerst&#246;rte Berlin der Nachkriegszeit dokumentierte. Entr&#252;mmerung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>International Forum For Visual Dialogues</strong>, <strong>C/O Berlin</strong>, zeigt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek Dresden vom 7. Mai bis 26. Juni 2011 eine beeindruckende Fotoausstellung mit 120 Fotos aus dem <strong>Gesamtwerk von Fritz Eschen</strong>. Die Ausstellung &#8220;Berlin unterm Notdach&#8221; zeigt detailliert, wie der Fotograf Fritz Eschen das zerst&ouml;rte Berlin der Nachkriegszeit dokumentierte. Entr&uuml;mmerung und Wiederaufbau, Kriegsversehrte und Arbeitende geh&ouml;ren ebenso zu seinen Motiven wie spielende Kinder &#8211; die eigentlichen Herren der Stadt. Ohne Pathos und Dogmatismus zeigt Fritz Eschen mit unspektakul&auml;ren aber eindr&uuml;cklichen Motiven ein Berlin, das wie Ph&ouml;nix aus der Asche wiederaufersteht. Seine Fotografien stellen als zeithistorische Dokumente ein Berlin dar, wie es heute fast vergessen ist. Er erkundet das &ouml;ffentliche Berlin ohne einen Bereich auszulassen. Abgeholzter Tiergarten, zerbombte Ged&auml;chtniskirche und die Ruinenlandschaft des Nicolai-Viertels z&auml;hlen zu seinen Motiven.</p>
<p>Eschen zeigt ein Nachkriegsberlin der Gegens&auml;tze &#8211; zwischen Arbeitslosigkeit und sozialem Elend, Handel und Schwarzmarkt, Besatzern und Besiegten, aber auch das Aufbl&uuml;hen des kulturellen Lebens mit seinen Flaneuren, K&uuml;nstlern und Liebenden.</p>
<p>Die beeindruckende Fotoausstellung von Fritz Eschen ist im Postfuhramt, Oranienburger Stra&szlig;e 35/36 in Berlin-Mitte zu sehen. Zur Ausstellung gibt es einen Katalog im Lehmstedt Verlag. Als weitere Besonderheit wird es in Zusammenarbeit mit CultureTouch eine App geben, die den heutigen Zustand der Orte mit weiteren historischen Hintergrundinformationen zeigen wird.</p>
<p>Die Ausstellung wird an bestimmten Tagen durch eine <strong>spezielle F&uuml;hrung durch Zeitzeugen</strong> begleitet, die Ihre ganz pers&ouml;nlichen Einblicke in das Berlin der Nachkriegsjahre geben k&ouml;nnen. Dabei sind z.B. der Regisseur und Publizist Wolfgang Kohlhaase, der Anwalt und<strong> Sohn von Fritz Eschen Klaus Eschen</strong> und der ehemalige <strong>Intendant von DeutschlandRadio</strong> Ernst Elitz. Die Termine der F&uuml;hrungen finden Sie auf der <a title="Fotoausstellung von Fritz Eschen in Berlin" href="http://www.co-berlin.info/index.php">Homepage von C/O Berlin</a>.</p>
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		<title>Rege Beteiligung beim Zeitzeugenpreis 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 12:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Frieling-Verlag vermeldet als Initiator des Zeitzeugenpreises 2011 auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung. Unter dem Motto &#8220;Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger &#8211; Geschichten vom Leben und Ankommen&#8221; rief der Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann die Berliner und Brandenburger wiederholt zum Schreibwettbewerb auf. Der Berliner Verlag freut sich &#252;ber den gro&#223;en Zuspruch und die zahlreichen Einsendungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Frieling-Verlag</strong> vermeldet als Initiator des <a title="Zeitzeugenpreis 2011" href="http://www.zeitzeugenpreis.de"><strong>Zeitzeugenpreises 2011</strong></a> auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung. Unter dem Motto &#8220;<em>Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger<strong> &#8211; </strong>Geschichten vom Leben und Ankommen&#8221;</em> rief der Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann die Berliner und Brandenburger wiederholt zum Schreibwettbewerb auf. Der Berliner Verlag freut sich &uuml;ber den gro&szlig;en Zuspruch und die zahlreichen Einsendungen. Circa 100 Beitr&auml;ge ganz unterschiedlicher Menschen und Geschichten erreichten die Redaktion des Frieling-Verlags und zeigen die vielseitigen Schicksale der Einwohner Berlins und Brandenburgs. Die Zahl der eingegangenen Wettbewerbsbeitr&auml;gen zeigt nicht nur die lebendige Kultur in der Region, sondern auch das Bed&uuml;rfnis der Menschen Geschichte zu schreiben und ihre Erinnerungen schriftlich zu &uuml;berliefern. So stellen die Einsendungen eindr&uuml;ckliche Dokumente der Lebensqualit&auml;t sowie den Wandel in der Region dar.</p>
<p><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/04/Frieling-Eule_web.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-220" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/04/Frieling-Eule_web.gif" alt="Frieling-Verlag" width="100" height="200" /></a>Wie der <a title="Frieling-Verlag" href="http://www.frieling.de/presse/aktuelles/geschichten-vom-leben-in-berlin-und-brandenburg">Verlag auf der Homepage</a> vermeldet, geht es in vielen Beitr&auml;gen um Lebensgeschichten, die einen ganz pers&ouml;nlichen Einblick in das Leben der Berliner und Brandenburger geben. Von der Kindheit im Berlin der Kriegs- und Nachkriegszeit oder kleinen brandenburgischen D&ouml;rfern, geh&ouml;ren Familiengeschichten und Schicksale zwischen Ost und West zu den Themen. Aber auch allt&auml;gliche Eindr&uuml;cke gaben den Autoren und Autorinnen Anlass zur Reflektion, wie die Erlebnisse auf einer S-Bahn-Fahrt auf der Transitstrecke zwischen Ost- und West-Berlin oder ein Umzug von J&uuml;terbog in den Ostteil der jetztigen Hauptstadt. Wie das Motto des Zeitzeugenpreises verlautete, berichten die Menschen von der Vielfalt im Leben und Ankommen in der Region Berlin und Brandenburg. Sie erz&auml;hlen aus ihrer pers&ouml;nlichen Sicht im Kontext mit geschichtlichen Ereignissen, was das Besondere am Leben in dieser Region ausmacht. Ob Zugezogene, Berliner Urgestein oder Weggezogene, die aus der Distanz berichten &#8211; sie alle tragen mit ihrem Bericht unter verschiedenen historischen Aspekten zur Vielfalt der Zeitgeschichte bei und liefern wertvolle Zeitdokumente.</p>
<p>Wer den Zeitzeugenpreis 2011 erhalten wird, bleibt unter der Vielzahl an Einsendungen spannend und wird am 22. Juni bei der Preisverleihung im Roten Rathaus verk&uuml;ndet werden. Nach einem Festakt werden die besten Beitr&auml;ge mit weiteren Arbeiten in einer Anthologie ver&ouml;ffentlicht, die im Frieling-Verlag erscheinen wird.</p>
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		<title>Paar-Biografie als wertvolles Zeitzeugnis beim Frieling-Verlag erschienen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 12:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der traditionsreiche Frieling-Verlag in Berlin erm&#246;glicht Autoren in seiner Reihe Zeitzeugen beim Frieling-Verlag die eigene Autobiografie als wichtiges Zeitdokument und wertvolle Erinnerung in einem Buch festzuhalten. Die M&#246;glichkeit haben auch Hans und Helga Storck ergriffen, die auf ein langes ereignisreiches Leben als Zeitzeugen des geteilten Deutschlands zur&#252;ckblicken k&#246;nnen. Ihre Biografie &#34;Die Stra&#223;e unseres Lebens &#8224;“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der traditionsreiche <strong>Frieling-Verlag</strong> in Berlin erm&ouml;glicht Autoren in seiner Reihe Zeitzeugen beim Frieling-Verlag die eigene Autobiografie als wichtiges Zeitdokument und wertvolle Erinnerung in einem Buch festzuhalten.</p>
<p>Die M&ouml;glichkeit haben auch <strong>Hans und Helga Storck</strong> ergriffen, die auf ein langes ereignisreiches Leben als Zeitzeugen des geteilten Deutschlands zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen. Ihre Biografie <strong>&quot;Die Stra&szlig;e unseres Lebens &dagger;“ Augenblicke und Chancen zwischen Industriegesellschaft, Kirche und Familie&quot;</strong> ist jetzt im Frieling-Verlag erschienen. Darin schildern beide aus der jeweils eigenen Sicht in einer wechselseitigen R&uuml;ckschau auf ihr Leben die Erinnerungen eines engagierten Pfarrers und seiner vielseitig aktiven Ehefrau.</p>
<p>Hans Storck setzte sich an der Sozialakademie Friedewald, als Landessozialpfarrer in Kurhessen-Waldeck und als Leiter der evangelischen Akademie Loccum f&uuml;r die Mitbestimmung der Fabrikarbeiter sowie angemessene Arbeitsbedingungen in Industrie und Wirtschaft ein. Seine Frau Helga Storck unterst&uuml;tze ihn dabei mit wachem Geist und hielt die Familie zusammen.<br />
Besonders durch die wilden Erlebnisse als Superintendent im geteilten Berlin gewinnt diese Biografie ihre Bedeutung als einzigartiges Zeitzeugnis und spannende Lebensr&uuml;ckschau eines Paares im geteilten Deutschland.</p>
<p>Weitere Informationen &uuml;ber die Zeitzeugen-Reihe finden Sie auf der Homepage vom <a title="&quot;Die Stra&szlig;e unseres Lebens&quot; beim Frieling-Verlag " href="http://www.frieling.de/katalog/archive/die-strasse-unseres-lebens/?searchterm=Storck*">Frieling-Verlag Berlin</a>. Dort k&ouml;nnen Sie die Biografie sowie weitere Zeitzeugen-Literatur bestellen.</p>
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		<title>Kurt Tucholsky: Kritischer Beobachter des faschistischen Deutschlands</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 14:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!&#8221; Kurt Tucholsky (09.01.1890, Berlin-Moabit &#8224;“ 21. 12. 1935, Hindas) Zum Leben: Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 als &#228;ltester Sohn des j&#252;dischen Kaufmanns Alex Tucholsky und Doris Tucholsky in Berlin-Moabit geboren. Da der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em>&#8220;Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!&#8221;</em></h3>
<p style="text-align: center"><br class="spacer_" /><br />
<img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fe/TucholskyParis1928.jpg/100px-TucholskyParis1928.jpg" alt="Kurt Tucholsky in Paris, 1928 (Bildquelle: Sonja Thomassen via Wikimedia Commons)" width="100" height="169" /></p>
<h3 style="text-align: center"><strong>Kurt Tucholsky</strong></h3>
<p style="text-align: center">(09.01.1890, Berlin-Moabit &dagger;“ 21. 12. 1935, Hindas)</p>
<p><em><strong>Zum Leben:</strong></em></p>
<p>Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 als &auml;ltester Sohn des j&uuml;dischen Kaufmanns Alex Tucholsky und Doris Tucholsky in Berlin-Moabit geboren. Da der Vater 1905 fr&uuml;h stirbt, hinterlie&szlig; er der Familie ein betr&auml;chliches Erbe. Das erm&ouml;glichte Tucholsky eine gute Schulausbildung ohne finanzielle Sorgen. Sch&ouml;n fr&uuml;h ver&ouml;ffentlichte er satirische Texte in der Satirezeitschrift Ulk. Nach dem Abitur begann er ein Jura-Studium in Berlin und vertiefte sein Interesse an der Schriftstellerei.</p>
<p>1912 ver&ouml;ffentlichte Kurt Tucholsky seine erste Erz&auml;hlung <strong>&quot;Rheinsberg &dagger;“ ein Bilderbuch f&uuml;r Verliebte&quot;</strong>, die er zusammen mit einem Freund auf dem Berliner Kudamm verkaufte. Zum Buch reichte er einen Schaps &dagger;“ das zeigte schon fr&uuml;h seinen besonderen Humor. Im Jahr 1913 brach er seine juristische Ausbildung ab, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sein Engagement bei der Theaterzeitschrift <strong>&quot;Die Schaub&uuml;hne&quot;</strong> (sp&auml;ter <strong>&quot;Die Weltb&uuml;hne&quot;</strong>) sollte ab diesem Zeitpunkt sein ganzes Leben andauern, obwohl er die Promotion sp&auml;ter noch nachholte.</p>
<p>Seine Erfahrungen als Alarmierungsoldat an der Ostfront im Ersten Weltkrieg pr&auml;gten sein journalistisches Engagement und machten ihn zum &uuml;berzeugten Pazifisten und Militarismus-Gegner. In dieser Zeit trat er zum protestantischen Glauben &uuml;ber, nachdem er vorher aus der j&uuml;dischen Gemeinde ausgetreten war.</p>
<p>Als politischer Autor ver&ouml;ffentlichte er nach der R&uuml;ckkehr aus dem Krieg unter mehreren ber&uuml;hmten Pseudonymen zahlreiche Beitr&auml;ge zu verschiedensten Themen als Chefredakteur der Satirezeitschrift &#8220;Ulk&#8221; sowie in der &#8220;Weltb&uuml;hne&#8221;. In dieser Zeit heiratet er seine erste Ehefrau, die Ã„rztin Else Weil, von der er 1924 wieder geschieden wurde. Nach schwerer Depression und aus finanziellen Gr&uuml;nden wendete er sich von der Schriftstellerei ab und ging in die Wirtschaft. Wenige Monate nach seiner Scheidung heiratet er seine Kriegbekanntschaft Mary Gerold, mit der er einige Jahre im franz&ouml;sischen Ausland lebt. Als kritischer Autor und Journalist bem&uuml;ht er sich um das Verh&auml;ltnis von Deutschland und Frankreichm w&auml;hrend er besorgt von au&szlig;en die Entwicklungen in seiner deutschen Heimat beobachtet und kommentiert.</p>
<p>1928 trennt er sich nach vielen Belastungen von seiner zweiten Frau und geht mit Lisa Matthias, die er vorher schon kennenlernte, nach Schweden. Hier verbringt er die letzten Jahre seines Lebens im Exil auf Gripsholm und wendet sich mehr und mehr von der Schriftstellerei ab. Er hatte versucht gegen das Hitler-Deutschland anzuschreiben, mit dem Ergebnis, dass 1933 seine B&uuml;cher in Deutschland verboten wurden und ihm die deutsche Staatsb&uuml;rgerschaft entzogen wurde. Daher bem&uuml;hte er sich am Ende seines Lebens um die schwedische Staatsb&uuml;rgerschaft, die er nicht mehr erlangen sollte: Im Winter 1935 starb er an einer Ãœberdosis Schlaftabletten in Hindas (Schweden).</p>
<p><em><strong>Zum Werk:</strong></em></p>
<p>Kurt Tucholsky widmete sich als politischer Schriftsteller und Zeitzeuge der Weimarer Republik folgenden Hauptthemen: einem wilhelminischen Ungeist und der Kriegsverherrlichung der meisten Offiziere, den politischen Morden an linken und linksliberalen Politikern und Publizisten wie Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Walther Rathenau sowie einer Unf&auml;higkeit mancher demokratischer Politiker, die Weimarer Republik gegen ihre Feinde zu verteidigen. Er ver&ouml;ffentlichte unter den Pseudonymen Ignaz Wrobel, Peter Panter, Theobald Tiger und Kaspar Hauser zahlreiche regelm&auml;&szlig;ige Beitr&auml;ge in der &quot;Schaub&uuml;hne&quot; und dem &quot;Ulk&quot;.</p>
<p>Neben diesen journalistischen und essayistischen Texten verfasste er <strong>Kabarett-</strong>, <strong>Liedtexte</strong> und 1919 die Gedichtesammlung <strong>&quot;Fromme Ges&auml;nge&quot;</strong>.W&auml;hrend seiner Auslandsaufenthalte entstanden Reisebeschreibungen wie <strong>&quot;Ein Pyren&auml;enbuch&quot;</strong> und die Textesammlung <strong>&quot;Mit 5 PS&quot;</strong> sowie <strong>&quot;Das L&auml;cheln der Mona Lisa&quot;</strong>. Seine heiteren Erfahrungen w&auml;hrend des Sommers 1929 auf Schloss Gripsholm spiegeln sich im gleichnamigen bekannten Kurzroman <strong>&quot;Schloss Gripsholm&quot;</strong> wieder. Im gleichen Jahr ver&ouml;ffentlichte er jedoch sein gesellschaftskritisches Werk <strong>&quot;Deutschland, Deutschland &uuml;ber alles&quot;</strong>, worin er mit scharfer Zunge der Wut auf seine Heimat freien Lauf l&auml;sst.</p>
<p>Nach diesen beiden Ver&ouml;ffentlichungen zog sich Kurt Tucholsky resigniert und entt&auml;uscht &uuml;ber die politischen Entwicklungen in Deutschland bis zu seinem Tode aus der Schriftstellerei zur&uuml;ck.</p>
<p>Weitere Links zu Kurt Tucholsky:</p>
<p>&#8211;&gt; die <a title="Kurt Tucholsky-Gesellschaft" href="http://www.tucholsky-gesellschaft.de/">Kurt-Tucholsky-Gesellschaft</a></p>
<p>&#8211;&gt; der <a title="Weblog zu Kurt Tucholsky" href="http://www.sudelblog.de">Kurt-Tucholsky-Blog</a></p>
<p>&#8211;&gt; das <a title="Kurt Tucholsky Museum" href="http://www.tucholsky-museum.de">Kurt-Tucholsky-Museum</a></p>
<p>*Bild: Kurt Tucholsky in Paris, 1928 (Bildquelle: Sonja Thomassen via Wikimedia Commons)</p>
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		<item>
		<title>Brigitte Marquardt &#8211; Vom Leben in einer gro&#223;b&#252;rgerlichen Familie</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 12:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominikus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Besondere Zeitzeugen]]></category>
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		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wer nicht unter einem Terrorregime gelebt hat, kann sich kaum vorstellen, was meine Familie und ich in dieser Zeit an Ã„ngsten ausstanden.&#8221; &#160; Brigitte Marquardt (* 15.03. 1927 Berlin-Dahlem) Zum Leben: Brigitte Marquardt w&#228;chst 1927 in einer gro&#223;b&#252;rgerlichen Familie im vornehmen Berliner Bezirk Dahlem auf. In der ereignisreichen Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erlebt Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em>&#8220;Wer nicht unter einem Terrorregime gelebt hat, kann sich kaum vorstellen, was meine Familie und ich in dieser Zeit an Ã„ngsten ausstanden.&#8221;</em></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/03/u1_marquardt-2814_150px.jpg"><img class="size-full wp-image-197 aligncenter" src="http://zeitzeugenberlin.de/files/2011/03/u1_marquardt-2814_150px.jpg" alt="" width="135" height="193" /></a></p>
<h3 style="text-align: center"><strong>Brigitte Marquardt</strong></h3>
<p style="text-align: center">(* 15.03. 1927 Berlin-Dahlem)</p>
<p><em><strong>Zum Leben:</strong></em></p>
<p>Brigitte Marquardt w&auml;chst 1927 in einer gro&szlig;b&uuml;rgerlichen Familie im vornehmen Berliner Bezirk Dahlem auf. In der ereignisreichen Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erlebt Sie in ihrem beg&uuml;terten Elternhaus zun&auml;chst eine gl&uuml;ckliche Kindheit. In den turbulenten Jahren w&auml;hrend der Macht&uuml;bernahme des Hitler-Regimes reift Brigitte Marquardt zu einer verantwortungsvollen jungen Frau heran, die mit ihrer Familie die Schrecken der Kriegsjahre &uuml;bersteht.</p>
<p>Ihre Jugend gipfelt in einem Hochverratsverfahren, das aufgrund einer Denunziation gegen die junge Studentin angestrengt wird. Brigitte Marquardt traute sich, &ouml;ffentlich ihr Bedauern &uuml;ber das gescheiterte Hitler-Attentat im Juli 1944 zu &auml;u&szlig;ern. Aus diesem Ereignis entkam sie mit einem blauen Auge. Sie erlebt 1945 unmittelbar die Schlacht um Berlin sowie die Besatzungszeit aus n&auml;chster N&auml;he. Nach den Wirren des Krieges wird die Familienvilla zun&auml;chst durch die russische und danach durch die amerikanische Milit&auml;rverwaltung beschlagnahmt. So lebt ihre Familie in der Nachkriegszeit jahrelang zusammen mit amerikanischen Besatzungsoffizieren auf engstem Raum.</p>
<p>Brigitte Marquardt lebt heute als promovierte Historikerin und Diplom-Wirtschaftsingenieurin in Bochum. Sie ist seit 1952 verheiratet und hat drei T&ouml;chter. Ihr Ehemann fing nach dem Krieg klein an und avancierte sp&auml;ter zum Vorstandsvorsitzenden der Aral AG.</p>
<p><em><strong>Zum Werk:</strong></em></p>
<p>In ihrem bewegenden Zeitdokument &quot;Berlin-Dahlem, Meisenstra&szlig;e &dagger;“ Vom Leben in einer grossb&uuml;rgerlichen Familie&quot;, erschienen im Frieling-Verlag Berlin, schildert Brigitte Marquardt freim&uuml;tig ihr Leben als Entwicklungsgeschichte einer starken und jungen Berlinerin. Sie verkn&uuml;pft in ihrer lebendigen Erz&auml;hlung eine spannende und pers&ouml;nliche Familiengeschichte mit zeitgeschichtlichen Ereignissen und dem Schicksal der eigenen Eltern und Gro&szlig;eltern. Weiterhin ver&ouml;ffentlichte sie als Historikerin zwei Standard-Werke zur Geschichte des deutschen Schmucks &#8211; &quot;Schmuck. Klassizismus und Biedermeier 1780-1850&quot; und &quot;Schmuck. Realismus und Historismus 1850-1895&quot; erschienen im Deutschen Kunstverlag. Zu diesem Thema organisierte sie mehrere Ausstellungen im Schmuckmuseum Pforzheim.</p>
<p><em><strong>Weitere Links zu Brigitte Marquardt:</strong></em></p>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->- Ihre Memoiren im Frieling-Verlag Berlin: <strong><a title="Berlin-Dahlem, Meisenstra&szlig;e beim Frieling-Verlag" href="http://www.frieling.de/katalog/archive/berlin-dahlem-meisenstrasse">&quot;Berlin-Dahlem, Meisenstra&szlig;e&#8221;</a></strong></p>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->- Ihre Schmuck-B&uuml;cher bei <strong><a title="Amazon" href="http://www.amazon.de/Schmuck-Brigitte-Marquardt/dp/3422062165">Amazon</a></strong></p>
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