Berliner Mauerweg Karte

Veröffentlicht von anja am 14. May 2012

Die Berliner Mauerweg Karte von der Hauptstadt Berlin kennzeichnet den innerstädtischen Berliner Mauerverlauf, der von 2002 bis 2006 realisiert wurde. Auf der Berliner Mauerweg Karte ist die DDR-Grenzanlage zu der Bundesrepublik aufgezeichnet. Auf der Berliner Mauerweg Karte unschwer zu erkennen, umkreisen 160 Kilometer die damalige Halbstadt. Mit Hilfe der Berliner Mauerweg Karte können sie sich auf die Spurensuche nach Überbleibseln und Erinnerungsstätten der Teilung Deutschland machen.

Markierungen in der digitalen Berliner Mauerweg Karte

Berliner Mauerweg KarteIn der digitalen Karte sind Zunächst innere und äußere Mauer, sowie politische Grenzen farblich markiert. Des Weiteren findet man in der Berliner Mauerweg Karte eingezeichnete Grenzstreifen, ehemalige Grenzübergänge, Mauerreste bzw. Mauerspuren, Gedenkstätten, Dokumentationszentren, die Geschichtsmeile bzw. den Mauerweg, künstlerische Markierungen und weitere Objekte.

Die Berliner Mauerweg Karte enthält drei verschiedene interaktiv erstellte Karten zum Berliner Mauerverlauf. In der Übersichtskarte sehen Sie die wichtigsten historischen und aktuellen Mauerorte wie die Grenzübergänge, Gedenkstätten und weitere Orte. Die Karte „Mauerverlauf 1989“ von der Berliner Mauerweg Karte zeigt die ehemalige Mauerstraße im Jahre 1989. Schließlich sieht man auf der Karte „Berliner Mauerweg“ den gesamten Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen.

Die Funktionen der Berliner Mauerweg Karte

Der gewählte Ausschnitt der Karte kann beliebig vergrößert oder verkleinert werden. Im Feld „Navigation“ kann man durch Klicken auf die nebenstehenden blauen Kästchen die Darstellung einzelner Objekte ein- und ausblenden. Beim Überfahren einzelner Objekte mit dem Mauszeiger werden einem die jeweilige Beschreibung angezeigt. Steht daneben ein Feld mit der Aufschrift „mehr anzeigen“, so erwarten einen hier weiter Informationen in Form von Texten und Bildern. Zudem kann zwischen Kartenansicht und Luftbild gewechselt werden. Ein Button zum Ausdrucken des ausgewählten Anschnittes ist ebenfalls integriert. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, zwischen der Flash-Karte und der Non-Flash-Karte zu wählen. Besonders wenn man sich ohne Anmeldung an einer öffentlichen Führung auf Entdeckungsreise begeben möchte, stellt die Berliner Mauerweg Karte das Ideale Hilfsmittel dar.

Bild: Wikipedia, Incnis Mrsi

Berliner Mauer Tour

Veröffentlicht von dominikus am 28. April 2012

Eine Berliner Mauer Tour sollte jeder mal erlebt haben. Zumal einige nicht wissen, wo genau die Berliner Mauer verlaufen ist und ob man sich gerade im West- oder Ostteil Berlins befindet. Viele Spuren der offensichtlichen Mauer sind mittlerweile verwischt, was eine Berliner Mauer Tour zu einer Entdeckungsreise mit großer Spurensuche macht. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Berliner Mauer Tour zu machen. Man kann sich bei einer Berliner Mauer Tour anmelden oder sich auf eigene Faust auf den Weg machen, ob zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad.

Entdeckungsmöglichkeiten auf der Berliner Mauer Tour

Am Nachbau des Checkpoint Charlies gestartet, kann man auf der Berliner Mauer Tour den symbolträchtigsten Denkmälern Berlins begegnen. So entdeckt man während der Berliner Mauer Tour entlang des Mauerverlaufs originale Mauerteile und einem originalen Wachturm zum bekannten Potzdamer Platz. Zu der Berliner Mauer Tour zählt auch das Brandenburger Tor, das Symbol der Teilung Deutschlands. Da es sich genau in der Mitte der Teilung befand, war es sowohl für Ost als auch für West nicht zugänglich. Mit der S-Bahn hat man die Möglichkeit durch die ehemaligen Geisterbahnhöfe zu fahren, um zu der Gedenkstätte in der Bernauer Straße zu gelangen. Hier lässt sich der Mauerverlauf noch am eindrucksvollsten nachvollziehen.

Öffentliche Angebote zur Berliner Mauer Tour

Es gibt einige Möglichkeiten, an historischen Touren in Berlin teilzunehmen. Außerdem bietet die Stadt Berlin eine digitale Berliner Mauerweg Karte, die genau zeigt, wo die Berliner Mauer entlang verlief. Zudem sind Mauerreste, Gedenkstätten und -orte eingezeichnet, sodass man genau weiß, wo man aufmerksam hinsehen sollte. Auf dem Weg kommt man auch an ehemaligen Grenzübergängen vorbei, begegnet im Boden befestigte Bronzetafeln mit der Aufschrift “Berliner Mauer 1961-1989″ im ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer. Man hat auch die Möglichkeit Dokumentationszentren und Museen zu besichtigen, da einige von ihnen sich auf dem Weg der Berliner Mauer Tour befinden.

Oral History Methode

Veröffentlicht von dominikus am 12. April 2012

Die Oral History Methode stellt eine Wissenschaft dar, die auf Befragung von Zeitzeugen beruht. Bei der Methode geht es letztlich darum, Menschen dazu aufzufordern, ihre Geschichte systematisch an bestimmte Personen weiterzugeben. Mit der Oral History Methode Geschichte zu erforschen besteht im Grunde aus einem Dialog der Zeitzeugen und ihrem Interviewer. Die Oral History Methode wird seit 1960 praktiziert und von Historikern, Ethologen, Soziologen und anderen Fachleuten genutzt.

 

Die Oral History Methode in der Praxis

Die Voraussetzungen der Oral History Methode:

  • möglichst genaue Festlegung des Oberthemas
  • Umfangreiches Vorwissen
  • Klarheit über den Zweck des Interviews

 

Die Oral History Methode und die Kontaktgestaltung:Aufrufe in lokaler Presse

  • Anfragen bei Vereinen, politischen Organisationen u. anderen Institutionen
  • Anfragen bei Zeitzeugenbörsen
  • Kontakt durch Mittler oder direkt per Brief/Telefon
  • eventuelle Vorgespräche, um Vertrauen und erste Informationen zu gewinnen

 

Hilfsmittel und Medien der Oral History Methode:

  • Professionelles Aufnahmegerät
  • Fotoapparat oder Videokamera
  • vorab notiere Leitfragen
  • evtl. Werkstatt-Tagebuch, um unmittelbar nach Gespräch Eindrücke festzuhalten

 

Durchführung des Interviews in der Oral History Methode:

  • Rücksicht auf Alltagsgewohnheiten nehmen
  • Auf Aufnahmegerät hinweisen und über Zweck informieren
  • mit Eisbrecherfragen bzw. möglichst unkomplizierteren Fragen anfangen
  • Leitfaden als Erinnerungsstütze aber Fragen spontan einfließen lassen
  • bei emotionalen Themen Anteilnahme selbstverständlich
  • Fotos und andere Materialien als Erinnerungshilfen
  • eigene Meinung zurücknehmen

 

Auswertung bei der Oral History Methode:

  • Text sichern und Transkribieren
  • Abgleichen der strittigen Fakten aus dem Gespäch mit anderen Quellen
  • evtl. Mehrfachinterview, da Fragen beim Transkribieren aufkommen können
  • erhobenes Material für Forschung nutzen und gegebenenfalls publizieren
  • Rückmeldung an Zeitzeugen über Stand des Projektes

 

Kritik an der Oral History Methode

Der Methode wird nachgesagt, dass sie eine linke Forschungsmethode sei, die dafür stände, Partei für die “kleinen Leute” zu ergreifen und aus keinen echten Quellen bestände. Es seinen viel mehr Rekonstruktionen aus heutiger Sicht und weniger Erinnerungen aus der damaligen Zeit. So werden die Kommunikationsprodukte durch beide Kommunikationspartner geformt. Daher ist es besonders wichtig, dass der Interviewer bei der Oral History Methode sehr aufmerksam vorgeht und das gesprochene Wort kritische überprüft.

Zeitzeugencafé zum online Nachhören

Veröffentlicht von dominikus am 28. March 2012

Die Gedenkstätte der Berliner Mauer bietet derzeit die Möglichkeit auf der Internetseite ab sofort die Mitschnitte aus dem jeweiligen Treffen des Zeitzeugencafés nachzuhören. Dieses bietet sich vor allem für Menschen an, die selbst nicht an dem Treffen teilnehmen konnten. Aber auch das Hören der Mitschnitte im Unterricht scheint eine interessante Möglichkeit darzustellen. Die Veranstaltung findet regelmäßig in Berlin statt und wird teils von Geschichtsinteressierten, Familienmitgliedern der Zeitzeugen vom Mauerfall und auch Touristen besucht.

Zeitzeugencafé vom 26.02.2012

Regina Cécilie Albrecht und Eckard Albrecht sind zwei Zeitzeugen, deren Liebe Grenzen überschreiten konnte. Auf einem Ost-West-Klassentreffen verliebten sich die beiden ineinander. Von nun an schrieben sie sich regelmäßig Liebesbriefe, die jedoch von der Stasi entdeckt wurden. 1968 versuchen sie sich in Prag zu treffen, Regina Vonsien wird jedoch in Haft genommen. 1971, nach einem dritten Anlauf, gelingt Regina Vonsien die Flucht aus der DDR in dem Tank eines Fluchtautos.

Zeitzeugen vom 18.03.2012

Klaus Abraham und Dietrich Webner berichten von ihrer Zeit als Feuerwehrmänner. Mit dem Beginn des Baus der Berliner Mauer am 13.08.1961 helfen Sie mit Sprungtüchern Flüchtenden bei ihrem Fluchtversuch aus ihrer Wohnung in der Bernauer Straße zu springen. Die Geschichten der beiden könnten so online nachgehört werden.

Wer also nicht die Chance hat das Zeitzeugencafé zu besuchen, hat so eine angenehme Möglichkeit im Internet.

Foto: moonboot von flickr

Opferverbände wollen mehr Mitsprache beim KGB-Gefängnis

Veröffentlicht von dominikus am 22. March 2012

Am 18. April eröffnet die Ausstellung im KGB-Gefängnis in Potsdam. Bis in die 1980er Jahre diente das Gebäude in der DDR als Internierungsstätte anfänglich für Deutsche, denen Spionage unterstellt wurde und ab 1955 zur Inhaftierung sowjetischer Soldaten. Viele Insassen wurden in dem KGB-Gefängnis verhört und zu Aussagen gewaltsam gezwungen.

Zeitzeugen fühlen sich ausgeschlossen

Momentan stehen die letzten Vorbereitungen zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung an. Jedoch herrscht derzeit eine Auseinandersetzung zwischen den Opferverbänden und der Leitung der Gedenkstätte. Besonders der Zeitzeuge und wichtige DDR-Oppositionelle Bob Bahra, mittlerweile 70 Jahre alt, setzt sich für das Gedenken an die Opfer in dem KGB-Gefängnis ein. Nach der Wende hatten Bahra und seine Mitstreiter des Gedenkstätten Vereins für die Erhaltung des Gebäudes gekämpft und Führungen und Ausstellungen organisiert. Seit 2009 bemängeln sie, fühlen sie sich von der neuen Gedenkstättenleitung angegrenzt.

Kritik an dem Konzept der Ausstellung

Schon mehrfach ist die Eröffnung der Ausstellung verschoben worden, da auch Fachleute das bisherige Konzept kritisiert haben. Die Kritik richtetet sich vor allem dahingehen, dass die Opfer zu wenig in der Ausstellung behandelt werden und vorrangig die Arbeit des KGB-Gefängnis in den Vordergrund gerückt wird. Der Verein hingegen stellt fest, dass sie stets mit den Zeitzeugen zusammenarbeiten wollten.

Ein Besuch der Ausstellung in Potsdam scheint im Hinblick auf die Forderungen der Zeitzeugen recht interessant zu sein, inwieweit diese doch noch umgesetzt worden sind.

Foto 1: Haplochromis von WikiCommons
Foto 2: kilima8 von WikiCommons

DRR-Drama "Barbara" im Kino

Veröffentlicht von dominikus am 15. March 2012

Seit dem 8. März ist der Kinofilm von Christian Petzold im Kino. In dem preisgekrönten DDR-Drama “Barbara” spielt u.a. Nina Hoss als Ärztin in der Hauptrolle. Bei der Berlinale erhielt das Drama für die Regie einen Silbernen Bären. Der Film war “der” Lieblingsfilm des Festivals.

Inhalt des DRR-Drama “Barbara”

Der Film spielt im Jahr 1980. Eine junge Ärztin wird erst inhaftiert und dann von der Berliner Charité ein die Provinz strafversetzt. Der Grund: Sie hatte einen Ausreiseantrag gestellt. Doch sie möchte nicht aufgeben und bereitet unter den Augen der Stasi ihre Republikflucht aus der DDR vor. Heimlich trifft sie einen Bekannten aus dem Westen, wenn dieser auf Geschäftsreise ist. Doch dann begegnet sie dem neuen Chef-Arzt André, der ihre gesamten Pläne durcheinander bringt.

Sie reagiert stolz und verschließt sich gegenüber anderen Menschen. Nur ein Mädchen, das seine Kindheit in mehreren Kinderheimen verbringen musste, ist sie die einzige Rettung und holt Barbara aus der Starre zurück. Doch Barbara kann niemanden Vertrauen. Wer könnte der nächste Spitzel sein? Wer arbeitet mit der Stasi zusammen und versucht sie zu bespitzeln?

Der Film “Barbara” ist authentisch und spiegelt persönliche Erfahrungen wieder. Er ermöglicht einen offenen Blick auf die Geschichte und vermeidet einen zu eng Ausrichtung.

Regie und Buch: Christian Petzold.
Kamera: Hans Fromm
Schnitt: Bettina Böhler
Szenenbild: K. D. Gruber.
U.a. mit: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Rainer Bock
Länge: 105 Minuten.

Foto 1 und 2:  VivaoPictures von flickr

Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu DDR Comics

Veröffentlicht von dominikus am 25. February 2012

Ausstellung-im-Zeitgeschichtlichen-Forum-Leipzig-zu-DDR-Comics

Das “Mosaik” ist das Älteste und bis heute erscheinende Comic und erfreut sich als Zeitzeugnis auch im Jahr 2012 noch großer Beliebtheit. Derzeit befindet sich in Leipzig eine Sonderausstellung zum Thema “Dig, Dag, Digedag DDR-Comic Mosaik”. Bis 1975 erschienen die Digedags unter der Verantwortung von Hannes Hegel. Es kam zum Streit mit dem Verlag. Von da an sollten die Abrafaxe die Abenteuer erleben. Doch erst nach dem Ende der SED-Dikatatur konnten die Leser die Wahrheit über die Ursache der Veränderungen erfahren.

Sonderausstellung in Leipzig

Die Ausstellung veranschaulicht die Geschichte des”Mosaik” mit rund 750 Objekten. Darunter befinden sich ebenfalls 250 bisher unveröffentlichte Originalzeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle. Diese stammen von Hannes Hegen, der sie 2009 der Stiftung Haus der Geschichte Übergeben hat. Zur Ausstellungseröffnung ist Hannes Hegen nach Leipzig aus gesundheitlichen Gründen nicht angereist. Jedoch lässt sich auf der Ausstellung ein zweites Interview mit Hegen abrufen.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein nachgebautes DDR-Kinderzimmer. Doch nicht nur die Comics an sich stehen im Zentrum der Ausstellung, sondern auch andere Zeitzeugnisse des Kindheitserleben in der DDR werden präsentiert. Von den Ernst-Thälmann-Pionieren bis zu den Regeln vom Ritter Runkel aus dem Mosaik lässt sich alles in dieser Ausstellung finden.

Themen der Ausstellung zum “Mosaik”

Ausstellung-im-Zeitgeschichtlichen-Forum-Leipzig-zu-DDR-Comics-MosaikDie Sonderausstellung widmet sich unterschiedlichen Themen:

  • Entstehungsgeschichte der Digedags
  • Ende der Digedags
  • Einbettung der Comics in den politischen Rahmen der DDR
  • Arbeiten der Grafiker, Zeichner und Texter von Hannes Hegen
  • Produktion und Herstellung des “Mosaik”
  • anhaltende Fangemeinde
  • audiovisuelle Medien als vertiefende Information
  • Einbezug interaktiver Elemente

Die Ausstellung ist weiterhin bis zum 13.05.2012 im Haus der Geschichte in Leipzig zu sehen:

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Grimmaische Str. 6
04109 Leipzig

Di bis Fr 9.00-19.00 Uhr
Sa und So 10.00-18.00 Uhr
freier Eintritt

Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich!

Foto 1: Pressefoto, © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Foto 2: Pressefoto, © Tessloff-Verlag, Nürnberg

Neue Dauerausstellung im ehemaligen KGB-Gefängnis

Veröffentlicht von dominikus am 20. February 2012

neue Dauerausstellung im KGB GefängnisAb dem 18. April ist eine neue Dauerausstellung im ehemaligen KGB-Gefängnis in Potsdam in der Leistikowstraße zu sehen. Zur Eröffnungsfeier sind Zeitzeuge Heinz Schwollius, Kultusminister Bern Neumann und der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck geladen. Seit 1994 ist das ehemalige Gefängnis vor allem durch die ehrenamlichte Tätigkeit von amnesty international, MEMORIAL Deutschland e. V., dem Verein Gedenk- und Begegnungsstätte Ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam e. V. und dem Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein auch der Öffentlichkeit zugänglich.

Umfunktionierung des ehemaligen Pfarrhauses

Ab 1945 wurden in de, früheren Pfarrhaus Untersuchungshäftlinge unter menschenverachtenden Bedingungen festgehalten. Bis 1955 war das Gebäude zur Internierung von Deutschen verwendet, die unter dem Verdacht der Spionage für die Alliierten in den Westsektoren Berlins gestanden haben. Bis 1980 diente das Gebäude zur Inhaftierung sowjetischer Bürger. Den Soldaten wurde teilweise Fahnenflucht oder Bevölkerungskontakt unterstellt. Sehr viele der Insassen wurden zum Tode verurteilt oder in Arbeitslager wie Workuta gebracht. Ab Ende der 1980er diente das Gebäude als Lager. Heute ist das Gebäude das einzig erhaltene sowjetische Untersuchungsgefängnis in ganz Deutschland.

Ausstellung im ehemaligen KGB-Gefängnis in Potsdam

Im Zentrum der neuen Ausstellung steht sowohl die Aufklärung der stalinistischen Verbrechen als auch die Schaffung einer Gedenkstätte für die ehemaligen Gefangenen und deren Familien.

neue Dauerausstellung im KGB Gefängnis ZellenansichtDer Verein bietet regelmäßig Zeitzeugen-Gespräche mit ehemaligen Häftlingen an, wie in diesem Monat am vergangen 11. Februar mit Christina Schmidt-Kensche, die nach 1947 in das KGB-Gefängnis gebracht und zu 15 Jahren GULAG verurteilt worden ist. 1953 wurde sie entlassen und floh anschließend über West-Berlin nach Bonn.

Für alle Geschichtsinteressierten bietet diese einmalige Ausstellung interessante Einblicke in die DDR-Vergangenheit. Das ehemalige KGB-Gefängnis in Potsdam ist für alle Berliner leicht zu erreichen und einen Besuch wert.

Eröffnung der Dauerausstellung:

18.04.2012
14.00 Uhr
Leistikowstraße 1
14469 Potsdam

Foto 1: Haplochromis von WikiCommons
Foto 2: kilima8 von WikiCommons

Zeitzeugencafé in Berlin

Veröffentlicht von dominikus am 15. February 2012

Zeitzeugencafé in BerlinWer gerne ein Zeitzeugencafé besuchen möchte, der hat sechs Mal im Jahr in Berlin die Chance dazu. Die Gedenkstätte Berliner Mauer hat das Zeitzeugencafé in sein Veranstaltungsprogramm aufgenommen. Im Zeitzeugencafé erzählen Menschen aus Ost und West von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Mauer.

Die nächsten Veranstaltungstermine sind:
Sonntag, den 26.02.2012 von 16.00 Uhr – 17.30 Uhr
Sonntag, den 18.03.2012 von 16.00 Uhr – 17.30 Uhr

Die Veranstaltungsreihe mit findet mit den Zeitzeugen im Restaurant Hotel Grenzfall statt.

Die Adresse lautet Ackerstraße 135, 13355 Berlin. Das Restaurant liegt direkt hinter dem Dokumentationszentrum.

Foto: moonboot von flickr

 

 

Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Veröffentlicht von dominikus am 19. January 2012

Lange Nacht der Museen Berlin 2012Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 feiert dieses Jahr den 30. Geburtstag. Am Sonnabend, den 28. Januar 2012, findet in der Zeit von 18.00 bis 2.00 Uhr die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 statt. Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 steht ganz im Zeichen des 300. Geburtstag des preußischen Königs Friedrich des Großen.

Programm für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Um die siebzig Häuser nehmen an der 30. Lange Nacht der Museen Berlin 2012 teil. Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 wird an vielen Standorten mit musikalisch-literarischen Programmen oder speziellen Führungen den Geburtstag von Friedrich den Großen feiern und an diese historische Persönlichkeit erinnern. Die Lange Nacht der Museen findet nicht nur innerhalb der Standtorte statt. Unter den Linden werden am Reiterstandbild von Friedrich dem Großen Großprojektionen von seinen Aussprachen gezeigt.

Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Auch dieses Jahr berechtigt das Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser. Zur besseren Anbindung zwischen den teilnehmenden Standorten werden Shuttle-Busse eingesetzt. Von 15 Uhr bis 5 Uhr morgens des Folgetages kann der gesamte Nahverkehr genutzt werden.

Der Preis für die Tickets liegt auch dieses Jahr bei 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist grundsätzlich der Eintritt für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 frei.

Eine Ermäßigung gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises erhalten:

  • SchülerLange Nacht der Museen Berlin 2012 Kulturforum
  • Studenten
  • Auszubildende
  • Arbeitslose
  • Hartz IV-Empfänger
  • Zivil- und Wehrdienstleistende
  • Rentner
  • Schwerbeschädigte.

Die Ermäßigungen sind leider nicht an den S-Bahn- und BVG- Automaten oder im Internet erhältlich.

Der Vorverkauf hat bereits am 23. Dezember 2011 begonnen. Die Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 sind weiterhin in allen teilnehmenden Museen, in den Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und den Fahrscheinautomaten der S-Bahn und allen BVG-Verkaufsstellen, Reisemärkten und stationären Automaten erhältlich. Zusätzlich bieten das Kundencenter der Berliner Zeitung, alle “BERLIN infostores”, die Theaterkassen und museumsportal-berlin.de Tickets an. Eine Abendkasse befindet sich am 28. Januar ab 17.00 Uhr am logistischen Zentrum und in den teilnehmenden Häusern.

Der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen ist sicher ein guter Anlass die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 zu besuchen.Wir freuen uns schon auf die Lange Nacht der Museen Berlin 2012.

Foto 1, 3: Pressefoto von kulturprojekte-berlin.de
Foto 2: Sergej Horovitz von kulturprojekte-berlin.de

Lange Nacht der Museen Berlin 2012


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