Berliner Mauer besichtigen

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 20. June 2013

Auch wenn es keines unserer erfreulichen Denkmäler ist, so wollen doch zehntausende Menschen jährlich die Überreste der Berliner Mauer besichtigen. Heute wirkt der Gedanke eines geteilten Berlins für den Besucher geradezu surreal, aber auch heute noch lässt sich an manchen Orten das Ausmaß dieses Eingriffs in die Berliner Gesellschaft erahnen. Wer die Berliner Mauer besichtigen möchte sollte sich dafür entweder einen vollständigen Tag Zeit nehmen oder besser noch die einzelnen Ziele mit anderen Aktivitäten kombinieren, denn sie erstrecken sich selbstverständlich einmal quer durch Berlin.

Berliner Mauer besichtigen; Die wichtigsten Denkmäler

Ein fast schon standardisierter und wohl auch der bekannteste Anlaufpunkt für Mauerinteressenten ist der Checkpoint Charlie. Bereits 1963 direkt vor der Grenze eröffnet bietet es einen Überblick über das Grenzsicherungssystem und eine große Fülle an dokumentierten Fluchtversuchen. Allerdings gibt es hier kein wirkliches Stück Berliner Mauer zu besichtigen. Der nächste Abstecher könnte also in die Bernauerstraße führen. Hier wurde ein original erhaltenes Stück der Grenze zum Teil gestalterisch erweitert. An diesem Punkt lassen sich die Ausmaße des Mauerbaus und seine drastischen Auswirkungen zumindest erahnen und auch hier gibt es viele Informationen sowie Bilder und Geschichten im Gedenken an die Betroffenen. Wer im Anschluss ein wenig freundlichere Stimmung benötigt, der sollte sich auf den Weg zur East Side Gallery machen. Auf einem original erhaltenen Stück Mauer stellt diese die weltweit längste Open-Air Ausstellung dar. Nachdem Sie bereits mehrfach restauriert und erneuert werden musste, fällt sie nun erneuert Bauprojekten zum Opfer und einige Abschnitte werden umgesetzt. Trotzdem ist sie weiterhin ein lohnenswertes Ziel.

Der Berliner Mauerweg

Es gibt noch viele weitere Denkstätten deren vollständige Aufzählung den Rahmen sprengen würde. Wer allerdings die Berliner Mauer besichtigen und dabei alle Einzelheiten mitnehmen möchte, für den ist der Berliner Mauerweg zu empfehlen. Hierbei handelt es sich um einen fast vollständig asphaltierten Weg welcher sich über rund 160km entlang der ehemaligen Grenzanlagen erstreckt. Eine Fahrt entlang des Mauerwegs durch die Innenstadt Berlins beinhaltet allerdings die interessantesten Sehenswürdigkeiten.

AlliiertenMuseum

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 21. February 2013

In der Spannung zwischen Westmächten und Sowjetunion präsentiert sich das AlliiertenMuseum als interessanter Ort der kulturellen Erinnerung. Das Ende des zweiten Weltkrieges, die Nachkriegszeit (ab 1948/1949 kann die Sowjetunion nicht mehr zu den Allierten gezählt werden) und die Zeit des Kalten Krieges sind hier ständige Themen, die das AlliiertenMuseum mit Veranstaltungen und Ausstellungen würdigt.

Schwerpunkte sind die Zeit der Luftbrücke und das Alltagsleben in den US-amerikanischen, britischen und französischen Garnisonen bis zum Abzug der Alliierten 1994. Zu den spannendsten Ausstellungsstücken gehören ein restauriertes Segment des berühmten Berliner Spionagetunnels, ein „Rosinenbomber“, der während der Luftbrücke eingesetzt wurde und das Original-Kontrollhäuschen vom Checkpoint Charlie.

Das AlliiertenMuseum zeigt außerdem wechselnde Sonderausstellungen. Noch bis zum 8. April 2013 ist „Fair Play. Die Alliierten und der Sport“ zusehen. Darin wird die Rolle des Sports in den alliierten Garnisonen, aber auch als Bindeglied zur Berliner Bevölkerung beleuchtet. Am 14. März 2013 eröffnet die Foyer-Ausstellung „Sieger, Befreier, Besatzer: Deutsche Juden im Dienst der Alliierten“, ein Beitrag zum Berliner Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“. Die Schau stellt Biographien jüdischer Emigranten in den Mittelpunkt, die auf der Seite der Anti-Hitler-Koalition gegen das nationalsozialistische Deutschland kämpften.

Im ehemaligen US-Soldatenkino Outpost Theater finden regelmäßig Lesungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen mit interessanten Zeitzeugen statt. Der Eintritt ins Museum und zu den Veranstaltungen ist frei. Nähere Informationen auf www.alliiertenmuseum.deAlliiertenMuseum Outpost
Copyright des Bildes: AlliiertenMuseum/Chodan

Die Berliner Mauer heute

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 14. September 2012

Die Berliner Mauer heute als Relikt

Was von der Berliner Mauer heute übrig geblieben ist, umfasst nur einen Bruchteil des „Antifaschistischen Schutzwalles“, der auf einer Länge von 44 km Berlin in Ost und West teilte. So umfasst der längste erhaltene Abschnitt der Berliner Mauer heute gerade einmal 1,3 km und befindet sich im Bezirk Friedrichshain an der Spree. Vergessen sind die trostlosen Jahrzehnte, in denen der heute so belebte Potsdamerplatz ein riesiges, als Todesstreifen bekanntes, Brachland war. Nur noch einige kleine Stücke der Berliner Mauer stehen heute vor dem Eingang zur S-Bahnstation. In der Bernauer Straße wurde dagegen nicht nur ein Teilabschnitt der Mauer, sondern auch die dazugehörige Grenzanlage inklusive Wachturm erhalten, um die Erinnerung an die grausame Teilung durch die Berliner Mauer bis heute zu bewahren. Ähnliches wird durch dauerhafte Ausstellungen, wie die „Topografie des Terrors“ angestrebt. Auch wenn am bekanntesten Grenzübergang, dem Checkpoint Charlie, die Berliner Mauer heute nicht mehr steht, ist das dazugehörige Museum eine gute Anlaufstelle ,um sich den Verlauf der Mauer und ihre Auswirkungen bildlich vor Augen zu führen. An bedeutenden Orten, wie dem Brandenburger Tor, ist anstelle der Berliner Mauer heute eine doppelte Reihe von Pflastersteinen im Boden eingelassen, die den Verlauf der Mauer sichtbar macht.

Die Berliner Mauer heute als Touristenattraktion

Die Berliner Mauer ist heute ein wichtiger Teilaspekt für die Tourismusindustrie der Stadt. So haben nicht nur die Museen Hochkonjunktur bei Touristen aus dem In- und Ausland, sondern vor allem die Überbleibsel der Mauer sind Touristenmagnete. An ihnen werden Führungen zu Fuß oder Fahrrad angeboten. Außerdem dienen die Reste der Berliner Mauer heute auch als beliebte Fotomotive und Standorte für Händler die Relikte und Souvenirs der DDR veräußern. Vor allem das Spreeufer in Friedrichshain bietet mit seinen Strandbars hinter der Mauer tolle Möglichkeiten und erfreut sich größter Beliebtheit, da die Berliner Mauer heute an diesem Platz als East Side Gallery aufgrund ihrer farbenfrohen Bemalung unter Denkmalschutz steht. Bei Touristen weniger bekannt, aber dennoch sehr informativ, ist eine Funktion des Internetportals Berlin.de, das Luftaufnahmen des Verlaufs der Grenze anbietet, womit ein Vergleich bestimmter Orte zu Zeiten der Berliner Mauer und heute möglich ist.

Stiftung Berliner Mauer

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 24. July 2012

Stiftung Berliner MauerDie Stiftung Berliner Mauer wurde 2008 per Gesetz zu einer Stiftung des öffentlichen Rechts ernannt. Die Stiftung Berliner Mauer umfasst die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, sowie die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Die Stiftung wurde gegründet, um die Geschichte der Mauer und der Fluchtversuche aus der DDR im Kontext der Teilung Deutschlands und des Kalten Krieges festzuhalten und weiterzugeben. Die Stiftung Berliner Mauer will zudem die Originalschauplätze und -spuren erhalten, um so angemessen den Opfern des kommunistischen Regimes zu gedenken. Sowohl die Stiftung Berliner Mauer als auch die Gedenkstättenvergrößerung sind wichtiger Teil der Umsetzung des bundesweiten Planes für Gedenkstätten.

Die Stiftung Berliner Mauer kümmert sich zum einen um die Gedenkstätte Berliner Mauer. Diese Stätte im Zentrum Berlins stellt den Hauptort da, der an die deutsche Teilung erinnert. In der Bernauer Straße nimmt diese in Zukunft 1,4 Kilometer des früheren Grenzstreifens ein. Das von der Stiftung Berliner Mauer unterhaltene Areal schließt zudem das letzte Mauerstück mit ein, welches noch die übliche „Tiefenstaffelung“ aufweist und somit einen Einblick gibt, wie die Grenzvorrichtungen vor Fall der Mauer aufgebaut waren. Die ebenfalls zur Stiftung Berliner Mauer gehörenden Überreste der Grenzeinrichtungen und die Geschehnisse dort vermitteln einen Eindruck über die Auswirkungen der Teilung.

Die Stiftung Berliner Mauer umfasst auch die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Etwa vier Millionen Menschen emigrierten aus der DDR in die BRD von 1949 bis 1990. 1,35 Millionen davon fanden sich im 1953 erbauten Notaufnahmelager in Berlin-Marienfelde wieder. Dort gewährte man ihnen Unterkunft und gab ihnen Essen. Zudem konnte hier der Prozess für eine Aufenthaltsgenehmigung in der Bundesrepublik oder West-Berlin durchlaufen werden. Heutzutage findet sich direkt am Ort des Geschehens eine Ausstellung zu Gründen, Art und Nachwirkungen der Fluchtbewegung. Ebenso gibt es dort auch Sonderausstellungen wie „Freigekauft – Wege aus DDR Haft“. Jene Ausstellung behandelt beispielsweise das Thema des Freikaufens. Bei dieser Praxis wurde politischen Gefangenen der DDR durch Geldzahlung von der BRD zur Freiheit verholfen. Diese, in der Ausstellung der Stiftung Berliner Mauer dokumentierte, Praxis steht bis zum heutigen Tage in der Kritik, da sie sowohl menschlicher Hilfe, als auch dem Menschenhandel zugeordnet werden kann.

Bildquelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F005835-0004 / Müller, Simon / CC-BY-SA, Wikipedia

Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 17. July 2012

Das Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ist vielfältig. Die Bernauer Straße stellte zwischen den Jahren 1961 und 1989 einen Brennpunkt im Rahmen der Ereignisse der deutschen Teilung dar. Das Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer setzt darauf, dass Schüler und nicht-schulische Gruppen die Geschichte der Berliner Mauer und der Teilung Deutschlands beispielhaft vor Ort erfahren können. Dies ist im Rahmen des Bildungsangebotes der Gedenkstätte Berliner Mauer zum Beispiel in Seminaren durch Analyse oder auch kreativ möglich.

Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer für Kinder

Das Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer bietet zum Einen eine kostenfreie, einstündige Führung für KindeBildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer r an. Diese „Entdeckungstour“ soll den Kindern Antworten geben, wieso die Berliner Mauer mehr ist als nur eine Mauer und was für Auswirkungen ihre Errichtung auf den Alltag der Menschen hatte. Ein weiteres Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer ist der Projekttag für Kinder: Die Gründe des Mauerbaus und der Flucht vieler Ostberliner sowie Fluchtverläufe sind Thema. Auf eigene Faust können die Kinder sich das Wissen durch Filmausschnitte, Fotos und Objekte aneignen. Der kostenlose Projekttag dauert viereinhalb bis fünf Stunden und ist auf mindestens zehn Teilnehmer ausgelegt. Des Weiteren bietet die Gedenkstätte kostenlos einen Audioguide an, der eineinhalb Stunden auf kindgerechte Weise erklärt, was die Mauer ist und die Gründe für ihre Errichtung erläutert. Für Kinder interessante „Mauergeschichten“ bringen ihnen Fluchtversuche näher.

Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer für Jugendliche und Erwachsene

Das Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer richtet sich auch an Jugendliche und Erwachsene. Für jenes Publikum werden Führungen, Seminare und Fahrradtouren entlang der Mauer angeboten. Die Teilnehmerzahl beträgt zwischen zehn und dreißig Teilnehmern; Schulgruppen zahlen keinen Eintritt. Schüler können außerdem Hilfe für das Erstellen der schulischen Präsentationsprüfung oder Vorbereitung auf die Abiturprüfung in Anspruch nehmen. Auch gibt es Workshops zu Fotos und Dokumentarfilmen, sowie zur Quellenarbeit und Zeitzeugengesprächen. Für Erwachsene werden diverse Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen für einen Beitrag von 5€ offeriert.

Bildungsangebot der Gedenkstätte Berliner Mauer zur Individualbildung

Neben Fortbildungen und Schülerarbeitsblättern gibt es auch ein Informationspaket für Lehrkräfte. Für Schüler und Studenten dagegen gibt es eine ausführliche Literaturliste zur Weiterbildung und Recherche.

Bildquelle: N-Lange.de, Wikipedia

Berliner Mauerradweg im Sommer

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 8. June 2012

Den Berliner Mauerradweg im Sommer zu nutzen ist eine wunderbare Sache, um sich das historische Denkmal der Berliner Mauer mal genauer anzusehen. Der Berliner Mauerradweg im Sommer ist besonders schön, weil sich Berlin von seiner grünsten Seite zeigt. Die Strecken vom Berliner Mauerradweg im Sommer sind wesentlich angenehmer zu befahren, als im Winter. Heute ist der Berliner Mauerradweg im Sommer ein noch schönerer Genuss, weil sich seit 2001, nach dem Beschluss von Senat und Abgeordnetenhaus, eine Menge getan hat. Besonders auffallend ist der ökonomische Effekt des Fahrradtourismus durch den Berliner Mauerradweg im Sommer.

Die Tour auf dem Berliner Mauerradweg im Sommer

Der Mauerweg ist insgesamt 160 km lang, genau so lang, wie die ehemalige Grenze innerhalb Berlins. Die Tour vom Berliner Mauerradweg im Sommer startet man am besten in der Mitte Berlins – vom Potsdamer Platz aus. Dann geht es weiter durch die Innenstadt in südöstlicher Richtung nach Schönefeld. Anschließend führt der Weg auf der ehemaligen Grenze in westliche Richtung bis nach Potsdam. Von hier aus geht der Berliner Mauerradweg im Sommer weiter über Spandau bis in den hohen Nordens Berlins nach Frohnau. Wenn man sich Richtung Pankow und Wedding begibt, kommt man wieder zurück nach Berlin-Mitte. Die 18 Kilometer mitten durch die City stellen den wohl interessantesten Teil der Strecke des Mauerradweges dar.

Spektakuläre Verbesserungen für den Berliner Mauerradweg im Sommer

Berliner Mauerradweg im Sommer - KarteSeit 2001 wurden unter anderem die Heinrich-Heine-Straße, die Treptower Straße in Neukölln, der Radweg an der Oranienburger Chaussee und der Bernauer Sraße saniert. Auf der früheren „Schiebestrecke im Neuen Garten”, am Ufer vom Jungfernsee am Schloß Cecilienhof, ist das Radfahren nun erlaubt. Des Weiteren wurden Ausschilderungen für den gesamten Mauerweg realisiert, sowie Übersichtstafeln mit Luftbildern und Erinnerungsstellen integriert. Viele weitere Strecken wurden saniert und in den Mauerradweg integriert, sodass der Mauerradweg im Sommer angenehm, erlebnisreich und, je nach Belieben, weit genug zu befahren ist. Diese und andere wesentliche Verbesserungen der letzten Jahre haben den Berliner Mauerradweg im Sommer in vielen Facetten noch attraktiver gemacht.

Bild 1: flickr, Naalsogehtdoch
Bild 2: Wikipedia, Incnis Mrsi

Berliner Mauerweg Karte

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 14. May 2012

Die Berliner Mauerweg Karte von der Hauptstadt Berlin kennzeichnet den innerstädtischen Berliner Mauerverlauf, der von 2002 bis 2006 realisiert wurde. Auf der Berliner Mauerweg Karte ist die DDR-Grenzanlage zu der Bundesrepublik aufgezeichnet. Auf der Berliner Mauerweg Karte unschwer zu erkennen, umkreisten 160 Kilometer die damalige Halbstadt. Mit Hilfe der Berliner Mauerweg Karte können Sie sich auf die Spurensuche nach Überbleibseln und Erinnerungsstätten der Teilung Deutschlands machen.

Markierungen in der digitalen Berliner Mauerweg Karte

Berliner Mauerweg KarteIn der digitalen Karte sind zunächst innere und äußere Mauer, sowie politische Grenzen farblich markiert. Des Weiteren findet man in der Berliner Mauerweg Karte eingezeichnete Grenzstreifen, ehemalige Grenzübergänge, Mauerreste bzw. Mauerspuren, Gedenkstätten, Dokumentationszentren, die Geschichtsmeile bzw. den Mauerweg, künstlerische Markierungen und weitere Objekte.

Die Berliner Mauerweg Karte enthält drei verschiedene, interaktiv erstellte Karten zum Berliner Mauerverlauf. In der Übersichtskarte sehen Sie die wichtigsten historischen und aktuellen Mauerorte wie die Grenzübergänge, Gedenkstätten und weitere Orte. Die Karte „Mauerverlauf 1989“ von der Berliner Mauerweg Karte zeigt die ehemalige Mauerstraße im Jahre 1989. Schließlich sieht man auf der Karte „Berliner Mauerweg“ den gesamten Verlauf der ehemaligen DDR-Grenzanlagen.

Die Funktionen der Berliner Mauerweg Karte

Der gewählte Ausschnitt der Karte kann beliebig vergrößert oder verkleinert werden. Im Feld „Navigation“ kann man durch Klicken auf die nebenstehenden blauen Kästchen die Darstellung einzelner Objekte ein- und ausblenden. Beim Überfahren einzelner Objekte mit dem Mauszeiger wird einem die jeweilige Beschreibung angezeigt. Steht daneben ein Feld mit der Aufschrift „mehr anzeigen“, so erwarten einen hier weitere Informationen in Form von Texten und Bildern. Zudem kann zwischen Kartenansicht und Luftbild gewechselt werden. Ein Button zum Ausdrucken des ausgewählten Anschnittes ist ebenfalls integriert. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, zwischen der Flash-Karte und der Non-Flash-Karte zu wählen. Besonders wenn man sich ohne Anmeldung an einer öffentlichen Führung auf Entdeckungsreise begeben möchte, stellt die Berliner Mauerweg Karte das ideale Hilfsmittel dar.

Bild: Wikipedia, Incnis Mrsi

Berliner Mauer Denkmal

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 9. May 2012

Berliner Mauer DenkmalDas Berliner Mauer Denkmal, das wohl am meisten an die Zeit des geteilten Deutschlands erinnert, ist die Grenzmauer selbst. Dieses Berliner Mauer Denkmal verlief mehr als 28 Jahre durch das Land und teilte so Ost und West voneinander. Das Berliner Mauer Denkmal ist nur noch in wenigen Einzelteilen vorhanden. Die Berliner Denkmalpflege setzt sich seit 1990 dafür ein, möglichst viele Teile vom Berliner Mauer Denkmal zu erhalten, um an die für sehr viele Menschen schreckliche Zeit und an die friedliche Wiedervereinigung zu erinnern.

Berliner Mauer Denkmal – große Herausforderung für Berliner Denkmalpflege

Berliner Mauer Denkmal - Reste der Berliner Mauer an der NiederkrichenstraßeDie Berliner Denkmalpflege konnte in den letzten Jahren einige hundert Meter Mauerabschnitte und drei Wachtürme als Berliner Mauer Denkmal unter Denkmalschutz stellen. Dennoch stellte der Erhalt der Mauer eine große Herausforderung dar. Stimmen der Öffentlichkeit und des politischen Raums kritisierten die ersten Unterschutzstellungen vom Berliner Mauer Denkmal 1990/91. Schließlich war die innerstädtische Grenze mit leidvollen Erinnerungen belastet und wurde besonders wegen ihres geringen Alterswertes und dem schlechten Zustand abgelehnt. Man war froh über die Wiedervereinigung, sodass man das Berliner Mauer Denkmal so schnell wie möglich aus der Sicht haben wollte. Schließlich führten der spontane Wunsch, die Berliner Mauer verschwinden zu lassen und das steigende Verwertungsinteresse des ehemaligen Mauergrundstücks zu der weitestgehenden Demontage der Mauer. Dennoch bedauern heute viele Menschen, dass die Mauer nicht erhalten wurde, so möchte man das Berliner Mauer Denkmal mit Markierungen des ehemaligen Grenzverlaufs symbolisch stärken. Einige Markierungen sind bereits bei genauerem Hinsehen zu finden. Das sind Bronzeplatten mit der Inschrift „Berliner Mauer 1961-1989“.

Letztlich erinnern die erhaltenden Teile der Mauer am besten und authentischsten an die 28 Jahre Teilung Deutschlands und das damit verbundene unmenschliche System der DDR. Genau so erinnert das Berliner Mauer Denkmal mit seinen erhaltenden Wachtürmen und Mauerresten an die Freude über das Ende der Teilung und der neu erhaltenen Freiheit der Ost-Deutschen.

Bild 1:  Wikipedia, Noir

Berliner Mauer Tour

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 28. April 2012

Eine Berliner Mauer Tour sollte jeder mal erlebt haben. Zumal einige nicht wissen, wo genau die Berliner Mauer verlief und ob man sich gerade im West- oder Ostteil Berlins befindet. Viele Spuren der offensichtlichen Mauer sind mittlerweile verwischt, was eine Berliner Mauer Tour zu einer Entdeckungsreise mit großer Spurensuche macht. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eine Berliner Mauer Tour zu machen. Man kann sich bei einer Berliner Mauer Tour anmelden oder sich auf eigene Faust auf den Weg machen, ob zu Fuß, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad.

Entdeckungsmöglichkeiten auf der Berliner Mauer Tour

Am Nachbau des Checkpoint Charlies gestartet, kann man auf der Berliner Mauer Tour den symbolträchtigsten Denkmälern Berlins begegnen. So entdeckt man während der Berliner Mauer Tour entlang des Mauerverlaufs originale Mauerteile und einen originalen Wachturm und den bekannten Potsdamer Platz. Zu der Berliner Mauer Tour zählt auch das Brandenburger Tor, das Symbol der Teilung Deutschlands. Da es sich genau in der Mitte der Teilung befand, war es sowohl für Ost als auch für West nicht zugänglich. Mit der S-Bahn hat man die Möglichkeit, durch die ehemaligen Geisterbahnhöfe zu fahren, um zu der Gedenkstätte in der Bernauer Straße zu gelangen. Hier lässt sich der Mauerverlauf noch am eindrucksvollsten nachvollziehen.

Öffentliche Angebote zur Berliner Mauer Tour

Es gibt einige Möglichkeiten, an historischen Touren in Berlin teilzunehmen. Außerdem bietet die Stadt Berlin eine digitale Berliner Mauerweg Karte, die genau zeigt, wo die Berliner Mauer verlief. Zudem sind Mauerreste, Gedenkstätten und -orte eingezeichnet, sodass man genau weiß, wo man aufmerksam hinsehen sollte. Auf dem Weg kommt man auch an ehemaligen Grenzübergängen vorbei und begegnet im Boden befestigten Bronzetafeln mit der Aufschrift “Berliner Mauer 1961-1989″ am ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer. Man hat auch die Möglichkeit, Dokumentationszentren und Museen zu besichtigen, da einige von ihnen sich auf dem Weg der Berliner Mauer Tour befinden.

Berliner Mauerradweg

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 25. March 2012

Berliner Mauerradweg

Der Berliner Mauerradweg bietet sich für alle an, die sich nicht nur sportlich betätigen, sondern sich gleichzeitig auf die Spuren der Deutschen Teilung begeben wollen. Der Berliner Mauerradweg verläuft entlang der Route der ehemaligen Grenze. Er ist insgesamt 160 km lang. Der Berliner Mauerradweg startet beim Potsdamer Platz in Berlin und führt in südöstlicher Richtung bis nach Potsdam. Von dort geht es über Pankow und Wedding wieder zurück in das Zentrum der Hauptstadt. Jedoch kann der Berliner Mauerradweg auch an jeder anderen Position an der Strecke begonnen werden.

Tipps zum Berliner Mauerradweg

Der Berliner Mauerradweg ist bis auf wenige unbefestigte Wege durchgehend asphaltiert und dadurch angenehm zu befahren. Auch sind keine größeren Steigungen zu überwinden, sodass das Radeln sehr leicht fällt und auch für ältere Fahrradfahrer sehr gut geeignet ist. Für kleine Kinder ist der Berliner Mauerradweg eher weniger geeignet, da vor allem in der Innenstadt mir sehr dichten Verkehr zu rechnen ist. Der Berliner Mauerradweg ist jedoch nicht nur zum Fahrradfahren geeignet, sondern auch zum Inline Skaten oder Joggen. Niemand muss alleine fahren, denn die breiten Wege bieten sich für ein gemeinsames Erlebnis in der Gruppe besonders gut an.

Im Internet finden sich einige Übersichtskarten zum Streckenverlauf. Am besten ist es wohl, eine einfache amtliche Landkarte oder ein gutes GPS-System für den Berliner Mauerradweg zu verwenden. Besonders im Frühling bei angenehmen milden Temperaturen bietet sich eine Rundfahrt an. Insbesondere Eltern mit älteren Kindern können sich auf die Spuren der Vergangenheit begeben und so ihren Kindern Geschichtsbewusstsein vermitteln. Je nach Belieben lässt sich die Rundfahrt auch verkürzen oder sich die Strecke an mehreren Tagen abfahren.

Die Highlights vom Berliner Mauerradweg

Die Highlights der Strecke sind u.a.:

  • Potsdamer Platz
  • Filmpark Babelsberg
  • Berliner Sehenswürdigkeiten (Brandenburger Tor, Gedenkstätte Topographie des Terrors, der Checkpoint Charlie, Regierungsviertel mit Reichstag und Kanzleramt, Straße Unter den Linden, Mauerpark)
  • Verlauf der ehemaligen Teilungslinie

Der Berliner Mauerradweg stellt eine ungewöhnliche Stadtrundfahrt dar, die sich auf Spuren der jüngeren deutschen Geschichte begibt. Warum also nicht einmal auf dem Berliner Mauerradweg Fahrrad fahren?


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