Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 19. January 2012

Lange Nacht der Museen Berlin 2012Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 feiert dieses Jahr den 30. Geburtstag. Am Sonnabend, den 28. Januar 2012, findet in der Zeit von 18.00 bis 2.00 Uhr die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 statt. Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 steht ganz im Zeichen des 300. Geburtstag des preußischen Königs Friedrich des Großen.

Programm für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Um die siebzig Häuser nehmen an der 30. Lange Nacht der Museen Berlin 2012 teil. Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 wird an vielen Standorten mit musikalisch-literarischen Programmen oder speziellen Führungen den Geburtstag Friedrich des Großen feiern und an diese historische Persönlichkeit erinnern. Die Lange Nacht der Museen findet nicht nur innerhalb der Standtorte statt. Unter den Linden werden am Reiterstandbild von Friedrich dem Großen Großprojektionen von seinen Aussprachen gezeigt.

Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Auch dieses Jahr berechtigt das Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser. Zur besseren Anbindung zwischen den teilnehmenden Standorten werden Shuttle-Busse eingesetzt. Von 15 Uhr bis 5 Uhr morgens des Folgetages kann der gesamte Nahverkehr genutzt werden.

Der Preis für die Tickets liegt auch dieses Jahr bei 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Für Kinder unter 12 Jahren ist grundsätzlich der Eintritt für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 frei.

Eine Ermäßigung gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises erhalten:

  • SchülerLange Nacht der Museen Berlin 2012 Kulturforum
  • Studenten
  • Auszubildende
  • Arbeitslose
  • Hartz IV-Empfänger
  • Zivil- und Wehrdienstleistende
  • Rentner
  • Schwerbehinderte.

Die Ermäßigungen sind leider nicht an den S-Bahn- und BVG- Automaten oder im Internet erhältlich.

Der Vorverkauf hat bereits am 23. Dezember 2011 begonnen. Die Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 sind weiterhin in allen teilnehmenden Museen, in den Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und den Fahrscheinautomaten der S-Bahn und allen BVG-Verkaufsstellen, Reisemärkten und stationären Automaten erhältlich. Zusätzlich bieten das Kundencenter der Berliner Zeitung, alle “BERLIN infostores”, die Theaterkassen und museumsportal-berlin.de Tickets an. Eine Abendkasse befindet sich am 28. Januar ab 17.00 Uhr am logistischen Zentrum und in den teilnehmenden Häusern.

Der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen ist sicher ein guter Anlass, die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 zu besuchen.Wir freuen uns schon auf die Lange Nacht der Museen Berlin 2012.

Foto 1, 3: Pressefoto von kulturprojekte-berlin.de
Foto 2: Sergej Horovitz von kulturprojekte-berlin.de

Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Tag der Deutschen Einheit

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 3. October 2011

Der Tag der Deutschen Einheit und seine Entstehung

Der Tag der Deutschen Einheit ist ein Nationalfeiertag und wurde als solcher per Gesetz für den dritten Oktober festgelegt. Er wurde bundesweit beschlossen und ist der einzige Feiertag dieser Art, denn normalerweise unterliegt der Beschluss zu Feiertagen dem jeweiligen Bundesland.
Dem Tag der Deutschen Einheit liegt die Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten DDR und BRD am 3. Oktober 1990 zugrunde.
Bis zum 3. Oktober 1990 galt der 17. Juni als Tag der Deutschen Einheit. Dies wurde zum Gedenken an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 beschlossen. Im Jahr 1990 gab es den Tag der Deutschen Einheit zweimal, danach beschloss man den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober zu feiern.

Der Tag der Deutschen Einheit und die Debatte der Verlegung

Die damalige schlechte Wirtschaftsstabilität veranlasste den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder 2004, den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober abzuschaffen und ihn stattdessen auf den ersten Sonntag im Oktober zu verlegen. Dies stieß auf heftigen Widerstand und dem Kanzler wurde mangelnde Ernsthaftigkeit an der Ehre dieses besonderen Tages nachgesagt.
Nach einer kurzen, aber heftigen Debatte wurde die Idee fallen gelassen und bis heute ist der 3. Oktober der Tag der Deutschen Einheit.

Der Tag der Deutschen Einheit und seine Feierlichkeiten

Zahlreiche Feierlichkeiten im ganzen Land zelebrieren jährlich den Tag der Deutschen Einheit. So auch dieses Jahr.
Die offizielle Feier findet in jener Deutschen Landeshauptstadt statt, dessen Land den Vorsitz im Bundesrat inne hat. Nur in Nordrhein-Westfalen werden die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in der Bundesstadt Bonn anstatt der Landeshauptstadt Düsseldorf abgehalten. Traditionell wird am Tag der Deutschen Einheit ein Bürgerfest mit Ländermeile organisiert. Auf Letzterer stellen sich die Länder und die Regierung vor.

Im Jahr 2011 jährt sich der Tag der Deutschen Einheit zum 20. mal und die offiziellen Feierlichkeiten werden in Bonn, der ehemaligen Bundeshauptstadt, stattfinden.

 

Aufnahmen der Berliner Mauer

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 24. August 2011

Die Berliner Mauer aus DDR-Sicht

Nach der Errichtung der Berliner Mauer machten DDR-Soldaten Bilder, um ihren Bau und Verlauf festzuhalten und damit fotografische Zeitzeugnisse zu schaffen. Einziges Motiv dieser Fotos waren die Berliner Mauer und die auseinandergerissene Stadt: Beton, zugemauerte Häuser, aufgeschichtete Steine und Stacheldraht.
Trotzdem war es die Aufgabe der Grenztruppen, den Zustand, in dem sich die Berliner Mauer Mitte der 1960er befand, aufzunehmen und für das Regime zu dokumentieren. So entstanden die faszinierenden Bilder, welche die gesamten 43,7 km des Mauerverlaufs auf Ost-Berliner Seite festhielten.

Wiederentdeckte Berliner Mauer

Es entstanden ungefähr 1200 Einzelnegative, auf denen jeder Meter der Berliner Mauer zu sehen ist. Doch als wäre das nicht genug, handelt es sich dabei nicht nur um normale Fotoaufnahmen, sondern um Panoramen, die weite Landstriche einfangen. Noch nie gab es solche Mengen an Aufnahmen der Berliner Mauer von der Ost-Seite her.
Im Laufe der Jahre sind diese jedoch in Vergessenheit geraten. Nun, wo die Mauer schon in den Geschichtsbüchern steht, haben der Fotograph Arwed Messmer und die Autorin Annett Grönschner die vielen Aufnahmen und Zeitzeugnisse wiedergefunden, als sie Anfang der 90er bei der Recherche waren. In einem Pappkarton des militärischen Zwischenarchivs Potsdam waren die Berliner Mauer Bilder, welche bis zur Wende unter Geheimhaltung standen, nachlässig beiseite gestellt worden.

Berliner Mauer Ausstellung

Der unglaubliche Fund des Fotographen und der Autorin wird nun in Berlin in der Ausstellung ”Aus anderer Sicht. Die frühe Berliner Mauer” (zur Ausstellung: www.aus-anderer-sicht.de) gezeigt. Noch bis zum 3. Oktober diesen Jahres können die eindrucksvollen Bilder betrachtet werden. Zusätzlich zur Ausstellung ist auch ein Buch entstanden.
Einige Panoramen der Berliner Mauer sind auch schon auf der Internetpräsenz der Ausstellung zu entdecken:
Bilder der Mauer auf www.aus-anderer-sicht.de/panoramen.html

Auch jetzt, 50 Jahre nach dem Mauerbau, tauchen noch immer neue, interessante Objekte aus den Zeiten der Berliner Mauer auf und präsentieren die Werke von Zeitzeugen, die Anderes im Sinn hatten.

 

Zeitzeugen blicken zurück

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 19. August 2011

Deutschlands Zeitzeugen

Viele Zeitzeugen haben anläßlich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer in die damalige Zeit zurückgeblickt. Nicht nur in Berlin gab es Veranstaltungen, auf denen Zeitzeugen von ihren Erlebnissen im geteilten Deutschland berichtet haben. Überall in Deutschland wollten Zeitzeugen ihre Erfahrungen teilen.

Zeitzeugen im Haus auf der Grenze

Auch in Thüringen haben Zeitzeugen über ihr Leben berichtet. Direkt am Point Alpha, dem ehemaligen Standort der US-Armee, steht das “Haus auf der Grenze”. Heute ist dort, inmitten der gut erhaltenen Grenzanlage, ein Museum, welches an die deutsch-deutsche Grenze erinnert. An diesem Ort haben sich Zeitzeugen zusammengefunden.

Zeitzeugen, die Haftstrafen riskierten

Die Direktorin der Point Alpha Stiftung, Uta Thofern, eröffnete die Gesprächsrunde der Zeitzeugen mit dem vielsagenden Satz, “Wer Mauern baut, hat es nötig.”
Danach folgte ein bewegender Rückblick der Zeitzeugen Rosie Skibka, Erhard Göhl, Michael Klug, Steffanie Barthel und Jutta Fleck auf ihre Flucht aus der ehemaligen DDR. Unter anderem berichtete Jutta Fleck von ihrer Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Republikflucht und Rosie Skibka erzählte davon, wie sie allein durch ihren Fluchtgedanken in eine neunmonatige Untersuchungshaft geriet.

Egal wo Veranstaltungen zum Jahrestag der Mauer stattgefunden haben und egal ob von Menschen aus dem früheren Ost- oder Westteil berichtet wurde, überall in Deutschland erzählten unzählige Zeitzeugen ihre ganz persönliche Geschichte.

50 Jahre Mauerbau

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 13. August 2011

50. Jahrestag des Mauerbaus
Heute, vor genau 50 Jahren, am 13. August 1961, begann der offizielle Mauerbau. Die Teilung Deutschlands wurde mit dem Mauerbau endgültig besiegelt.
Die Mauer spaltete die Stadt mit ihren über 160 Kilometern. Der militärisch gesicherte Todesstreifen erlaubte keinen Durchlass mehr. Es wurden Straßen beendet, Wasserläufe abgeschnitten und Familien getrennt. Anfangs noch niedrige Stacheldrahtzäune wurden mit dem Mauerbau zu einer so gut wie unüberwindbaren Grenze.
Die Berliner Mauer zerriss die Stadt für 28 Jahre. Jetzt, ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Berliner Mauer, wirkt der Mauerbau schon beinahe unrealistisch.

Zum Jahrestag des Mauerbaus gibt es rund um den 13. August verschiedene Veranstaltungen, die sich mit den Hoffnungen, Wünschen und Vorstellungen der Bewohner beider Seiten befassen. Die Aufarbeitung der Zeit des getrennten Deutschlands steht in diesen Tagen im Mittelpunkt. Wer sich auch darüber hinaus mit dem Thema auseinander setzen möchte, kann sich z.B. mit dem Buch “Mauerjahre, Leben im geteilten Berlin” von J.-A. Bösenberg und J.-F. Huffmann als guter Lektüre, bezüglich des Mauerbaus und den Jahren danach, beschäftigen. Es ist mit zahlreichen Fotos illustriert.

Veranstaltungen zur Berliner Mauer am 13. August

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 11. August 2011

Berliner-Mauer

Anlässlich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer finden in den Tagen vom 11. bis zum 13. August viele Veranstaltungen statt, in welchen an die Zeit der Berliner Mauer erinnert werden soll.
Unter www.50jahremauerbau.de kann man den Programmplan der Rahmenveranstaltungen rund um den Jahrestag der Berliner Mauer finden und sich für einige Veranstaltungen anmelden.

Die wohl größte Veranstaltung ist die Gedenkfeier am 13. August, dem Tag des Baus der Berliner Mauer. Ab 10 Uhr beginnt das Programm an der Gedenkstätte, welches allen Opfern der Mauer und  der Teilung gewidmet ist. Im Zuge der Gedenkfeier findet eine ökumenische Andacht statt und es werden am Denkmal der Berliner Mauer Kränze niedergelegt. Das umfangreiche Programm schließt auch die Eröffnung des zweiten Teils der Mauerausstellung und ein Open-Air-Kino auf dem Gelände der Gedenkstätte der Berliner Mauer ein.

Der Jahrestag der Berliner Mauer erinnert an ein Ereignis, das keinesfalls vergessen werden sollte und bei welchem es sich lohnt, es als Anlass zum Denken zu nehmen.

 

Bildquelle: KarleHorn, Wikipedia

Lange Nacht der Museen Berlin

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 26. July 2011

Informationen zur Langen Nacht der Museen 2011 in Berlin

Tickets der Langen Nacht der Museen Berlin

Mit dem Ticket zur Langen Nacht der Musseen Berlin hat man Eintritt in alle teilnehmenden Häuser, welche  zwischen 18.00 und 2.00 Uhr geöffnet sind. Weiterhin gilt das Ticket zur Langen Nacht der Museen auch als Fahrausweis im Bus-Shuttle und im öffentlichen Nahverkehr (Bus, U-Bahn, Tram, S-Bahn) von 15.00 Uhr bis zum nächsten Morgen 5.00 Uhr.

Preise der Langen Nacht der Museen Berlin 2011: 15 €/ ermäßigt 10€ / Kinder bis 12 Jahre: Eintritt frei

Ermäßigung erhalten Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger, Zivil- und Wehrdienstleistende, Rentner und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Ermäßigte Tickets sind nicht an S-Bahn- und BVG- Automaten, sowie im Internet erhältlich.

Der Vorverkauf für die Lange Nacht der Museen in Berlin beginnt ab Anfang August.

Tickets zur Langen Nacht der Museen in Berlin sind erhältlich  in allen teilnehmenden Museen (siehe weiter unten: Liste der Museen mit langer Nacht), außerdem in den Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und den Fahrscheinautomaten der S-Bahn Berlin GmbH und an allen Theaterkassen (zzgl. VVG) und online unter www.museumsportal-berlin.de (u.a.).

Eine Abendkasse zur Langen Nacht der Museen Berlin ist ebenfalls eingerichtet  (27. August 2011) ab 17.00 Uhr am logistischen Zentrum und  in den teilnehmenden Häusern.

Bei dieser Langen Nacht ist die Musik – die europäische wie die außereuropäische – im Museum vertreten. Zum Einen in den Sammlungen, wo Musikinstrumente, Skulpturen und Bilder einen lebendigen Eindruck vom Musikleben der unterschiedlichen Epochen und Kulturen vermitteln, andererseits mit einer Vielzahl von Musikerinnen und Musikern, die die Lange Nacht der Museen bereichern. Mehr als 35 Chöre Lange Nacht Museen 11wollen sich beteiligen, etliche Instrumental-Ensembles, sowie Führungen und Lesungen zu vielfältigen musikalischen Themen gibt es bei der Langen Nacht der Museen zu bestaunen. Das mitternächtliche Singen wird am Kulturforum stattfinden (mit der Berliner Dirigentin Kerstin Behnke), wo tausende Lange-Nacht-Besucher zu einem stimmgewaltigen Chor zusammengeführt werden sollen. Aber selbst bei so viel Musik steht die Lange Nacht der Museen im Mittelpunkt.

 

 

Teilnehmende Museen der 29. Langen Nacht der Museen

Abguss-Sammlung Antiker Plastik // Altes Museum // Anne Frank Zentrum // Anti-Kriegs-Museum // Archenhold-Sternwarte // Aus anderer Sicht. Die frühe Berliner Mauer // Automobilforum Unter den Linden // Bauhaus Archiv Museum für Gestaltung Berlin // 1. Berliner DDR Motorrad-Museum // Berliner Dom // Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité // Berliner Planetarium mit Sternwarte Wilhelm Foerster // Berliner Rathaus // Berliner S-Bahn Museum // Berliner U-Bahn Museum // Berliner Waldmuseum mit Waldschule Grunewald // Berlinische Galerie // Bildungszentrum des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen // Brücke-Museum // Café Sibylle // Computerspiele Museum // DDR Museum // Denkmal für die ermordeten Juden Europas // Deutsche Guggenheim Berlin // Deutscher Dom // Deutsches Blinden-Museum // Deutsches Currywurst Museum // Deutsches Historisches Museum // Deutsches Technikmuseum // Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit // Dokumentationszentrum Topographie des Terrors // Energie-Museum Berlin //Ephraim-Palais // Feuerwehrmuseum // Forum Willy Brandt Berlin // Friedhof der Märzgefallenen // Galerie Parterre // Galerie Son // Gaslicht-Kultur // Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen // Gerichtshöfe Wedding // Große Landesloge der Freimaurer // Hanf Museum // Haus am Lützowplatz // Heimatmuseum Reinickendorf // Humboldt-Box // Ibero-Amerikanisches Institut // Jüdisches Museum Berlin // Jugendmuseum im Schöneberg Museum // Keramik-Museum Berlin // KLAX-Kinderkunstgalerie // Knoblauchhaus // KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin // Kreuzberg Museum // Kulturforum Potsdamer Platz – Gemäldegalerie // Kulturforum Potsdamer Platz - Kunstbibliothek // Kulturforum Potsdamer Platz - Kunstgewerbemuseum // Kulturforum Potsdamer Platz - Kupferstichkabinett // Kulturraum Zwinglikirche // Kunstgewerbemuseum Köpenick // Labyrinth-Kindermuseum Berlin // Liebermann-Villa am Wannsee // LOXX am Alex – Miniatur Welten Berlin // MACHmit! Museum für Kinder // Märkisches Museum // Martin-Gropius-Bau // Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie // Mies van der Rohe Haus // Mitte Museum // MocTA – Museum of contemporary TrashArt // Mori-Ogai-Gedenkstätte //Museum Berggruen // Museen Dahlem – Ethnologisches Museum // Museen Dahlem – Museum für Asiatische Kunst // Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt Gedenkstätte Stille Helden // Museum der Unerhörten Dinge // Museum für Film und Fernsehen – Deutsche Kinemathek // Museum für Fotografie Helmut Newton Stiftung // Museum für Kommunikation Berlin // Museum für Naturkunde // Museum Kesselhaus Herzberge // Museum Neukölln // Museum Pankow //Museum Treptow// Musikinstrumenten-Museum // Mutter-Kind-Bunker // Nikolaikirche // Puppentheater-Museum Berlin // Rixdorfer Schmiede // Sammlung Scharf-Gerstenberg // Schloss Britz // Schloss Charlottenburg // Schwules Museum // Science Center Medizintechnik // Science Center Spectrum // SEZ // St. Marienkirche // St. Matthäuskirche // Stadtgeschichtliches Museum Spandau // Verein Berliner Künstler // Vivantes Klinikum // Werkbundarchiv – Museum der Dinge // Willy-Brandt-Haus // Zille-Museum // Zucker-Museum

Bild: Jüdisches Museum Berlin (Quelle: IM Thayer, Wikipedia)

Lange Nacht der Museen 2011

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 25. July 2011


Lange Nacht Museen 11Die Sommer-Lange-Nacht-der-Museen

Die Lange-Nacht-der-Museen findet in diesem Jahr am 27. August 2011, von 18.00 bis 2.00 Uhr statt. Sie wird sich in diesem Jahr besonders dem Thema Musik widmen. Damit wird auch an die Ausstellung “Musik im Leben der Völker” erinnert, welche im Jahre 1927 stattfand. Viele der Berliner Chöre (von ca. 2000 Berliner Chören) werden daher in den Museen präsent sein und die Lange Nacht der Museen musikalisch begleiten. Um Mitternacht soll  unter freiem Himmel ein Lange-Nacht-Chor zum Mitsingen einladen.

Die Sommer-Lange-Nacht-der-Museen (im Winter gibt es auch eine Lange Nacht der Museen, i.d.R. im Januar) in Berlin ist zu einer bekannten Marke der Stadt rangiert. Die Lange Nacht der Museen ist eine Berliner Idee, die sich inzwischen weltweit etabliert hat und bei vielen Menschen auf Interesse stößt und Neugierde weckt.

Sammlungen, Archive, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser bis weit nach Mitternacht (bis 2:00 Uhr) zu besuchen, trifft auf großen Zuspruch bei Berlinern, ebenso wie bei Touristen. Zu ungewöhnlicher Stunde präsentiert sich so die Museumslandschaft der Hauptstadt in ihrer beeindruckenden Vielfalt. Die Lange Nacht der Museen des Sommers bietet eine Fläche von fast 400 km² mit bis zu 120 Häusern, welche komfortabel verbunden sind durch eigens eingerichtete Bus-Shuttle-Routen.

Lange Nacht der Museen – Bus-Shuttle-Service

Der umfangreiche Bus-Shuttle-Service der Langen Nacht der Museen, unabhängig von dem gut ausgestatteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel, bietet bis zu 60 Sonderbusse auf einem ausgeklügelten Routensystem durch die Stadt – manchmal in kürzeren Abständen als im täglichen Berufsverkehr. Die Lange Nacht der Museen des Winters bevorzugt verständlicherweise kürzere Wege zwischen den Museen und beschränkt sich weitgehend auf den Innenstadtbereich. In allen Shuttle-Bussen und an den zentralen Plätzen geben kompetente Mitarbeiter Auskunft und beraten die Besucher auf ihrem Weg durch die Lange Nacht.

Lange Nacht der Museen – Programm 2011

Im Programmheft werden alle teilnehmenden Institutionen mit ihren Ausstellungen und Veranstaltungen in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt. Die Nummer in der Kopfzeile verweist auf die Shuttle-Bus-Route, auf der das jeweilige Haus direkt zu erreichen ist. Angaben zu den Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln finden sich im Adressverzeichnis.

Das Programmheft der Langen Nacht der Museen erhalten Sie unter kulturprojekte-berlin.de bzw. unter diesem Link: Download des Programmhefts (6MB)

Die Programmhefte sind kostenlos und sind in allen (Vor-)Verkaufsstellen ab Anfang August erhältlich.

Das komplette Programm, sowie eine detaillierte Karte sind außerdem unter www.lange-nacht-der-museen.de verfügbar. Hier kann man sein ganz individuelles Programm zusammenstellen und seine bevorzugten Veranstaltungen speichern.

Weitere Informationen:  www.kulturprojekte-berlin.de.

Bild: Jüdisches Museum Berlin (Quelle: IM Thayer, Wikipedia)

Die Berliner Mauer – Erinnerungskultur in Deutschland

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 4. July 2011

Es geschah vor 50 Jahren, dass Berlin durch die ErrichtungErrichtung der Berliner Mauer einer Mauer mitten in der Stadt und um sie herum (ca.160km) für lange Zeit geteilt wurde.

Mit den Worten: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten”Walter Ulbricht - Pressekonferenz vom 15. Juni 1961 hatte Walter Ulbricht in einer Pressekonferenz am 15.06.1961 diesen Schock für die Menschen vorbereitet. Zwei Monate später wurde dieses Menschenwerk -zu Beginn noch provisorische Stacheldrahtsperren- , dann ein tief gestaffeltes Sperrsystem aus Mauern, Streckmetallzäunen, Todesstreifen mit Wachtürmen und Panzersperren errichtet, welches Berlin nicht nur auf symbolhafte Weise zur Frontstadt des Kalten Krieges machte.

Schießbefehl an der Berliner Mauer

Am 13. August 2011 wird zu diesem Anlass eine Gedenkfeier stattfinden, die ab 10 Uhr in der Gedenkstätte Berliner Mauer beginnt. In der Kapelle der Versöhnung findet eine ökumenische Andacht statt, anschließend werden am Denkmal Kränze niedergelegt. Am Nachmittag des 13. August wird ein umfangreiches Programm auf dem gesamten Gelände der Gedenkstätte angeboten. Auf einer “Infomeile der Zeitgeschichte” können sich Besucher über die Arbeit von Opferverbänden, Grenzlandmuseen, Gedenk- und Erinnerungsstätten, sowie zahlreicher weiterer Initiativen und Einrichtungen informieren. Vom 11. bis 13. August findet ein Open-Air-Kino auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer statt.

Mit der 30-teiligen Reihe “Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin” Berliner Mauer in den 1980er Jahrenberichtet der RBB über das denkwürdige Ereignis und seine Folgen.
Die Reihe läuft noch bis 11. August immer werktags, montags bis donnerstags um 22:15 Uhr (à  15 Minuten). In der Nacht vor dem 50. Jahrestag, am 12. August 2011, werden ab 23.00 Uhr alle Folgen wiederholt.

25 Jahre Berliner Mauer - Die Diktatur feiert sich

Am 07. Juli 2011 wird zu diesem Anlass im Edel Verlag das Buch “Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin”  (ISBN: 9783841901040) der Herausgeber Dr. Jost-Arend Bösenberg und Dr. Johann-Friedrich Huffmann erscheinen. Das 256 Seiten starke Buch mit 300 Bildern ist dann für 24,95€ im Buchhandel erhältlich. Gefördert wurde das Projekt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.Karte - Berliner Mauer

 

 

 

Die Bildrechte liegen bei Wikimedia Commons.

Zeitzeugen führen durch Berliner Ausstellung über die Nachkriegszeit

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 17. May 2011

Zeitzeugen führen durch AusstellungDas International Forum For Visual Dialogues, C/O Berlin, zeigt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek Dresden vom 7. Mai bis 26. Juni 2011 eine beeindruckende Fotoausstellung mit 120 Fotos aus dem Gesamtwerk von Fritz Eschen. Die Ausstellung “Berlin unterm Notdach” zeigt detailliert, wie der Fotograf Fritz Eschen das zerstörte Berlin der Nachkriegszeit dokumentierte. Enttrümmerung und Wiederaufbau, Kriegsversehrte und Arbeitende gehören ebenso zu seinen Motiven wie spielende Kinder – die eigentlichen Herren der Stadt. Ohne Pathos und Dogmatismus zeigt Fritz Eschen mit unspektakulären aber eindrücklichen Motiven ein Berlin, das wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht. Seine Fotografien stellen als zeithistorische Dokumente ein Berlin dar, wie es heute fast vergessen ist. Er erkundet das öffentliche Berlin ohne einen Bereich auszulassen. Abgeholzter Tiergarten, zerbombte Gedächtniskirche und die Ruinenlandschaft des Nicolai-Viertels zählen zu seinen Motiven.

Eschen zeigt ein Nachkriegsberlin der Gegensätze – zwischen Arbeitslosigkeit und sozialem Elend, Handel und Schwarzmarkt, Besatzern und Besiegten, aber auch das Aufblühen des kulturellen Lebens mit seinen Flaneuren, Künstlern und Liebenden.

Die beeindruckende Fotoausstellung von Fritz Eschen ist im Postfuhramt, Oranienburger Straße 35/36 in Berlin-Mitte zu sehen. Zur Ausstellung gibt es einen Katalog im Lehmstedt Verlag. Als weitere Besonderheit wird es in Zusammenarbeit mit CultureTouch eine App geben, die den heutigen Zustand der Orte mit weiteren historischen Hintergrundinformationen zeigen wird.

Die Ausstellung wird an bestimmten Tagen von einer speziellen Führung durch Zeitzeugen begleitet, die ihre ganz persönlichen Einblicke in das Berlin der Nachkriegsjahre geben können. Dabei sind z.B. der Regisseur und Publizist Wolfgang Kohlhaase, der Anwalt und Sohn von Fritz Eschen, Klaus Eschen, und der ehemalige Intendant von DeutschlandRadio, Ernst Elitz. Die Termine der Führungen finden Sie auf der Homepage von C/O Berlin.

 

Foto: Nikolaiviertel Berlin (Quelle: Norro, Wikipedia)


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