Gedächtnis der Nation – Youtube Channel

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 27. April 2012

Der Gedächtnis der Nation – Youtube Channel hat das Ziel, Geschichten von Zeitzeugen öffentlich zugänglich zu machen. Der Gedächtnis der Nation – Youtube Channel eignet sich besonders gut für junge Menschen, da viele von ihnen diese Plattform mehrmals täglich aufsuchen. Der Gedächtnis der Nation – Youtube Channel kommt durch die Zusammenarbeit von ZDF, Stern, Robert-Bosch-Stiftung, Google, Gruner+Jahr, Daimler und Bertelsmann zustande. Alle Zeitzeugeninterviews sind in dem Gedächtnis der Nation – Youtube Channel gesammelt. Um mehr Übersichtlichkeit im Archiv bieten zu können, hat die Mutterseite eine ergänzende Videothek bereitgestellt.

Der Jahrhundertbus sammelt Geschichten für Gedächtnis der Nation – Youtube Channel

Ein Bus in Sonderanfertigung reist einmal im Jahr quer durch Deutschland, um möglichst viele Interviews für den Gedächtnis der Nation – Youtube Channel einfangen zu können. Der Bus hat ein integriertes Aufnahmestudio, wo die Videos direkt abgedreht werden und im Anschluss auf den Gedächtnis der Nation – Youtube Channeln hochgeladen werden. Im April diesen Jahres startet der Bus mit dem Thema “Leben in der neuen Heimat” und will möglichst vielen Migranten die Möglichkeit geben, ihre Geschichte an Andere weitergeben zu können.

Mitmachen beim Gedächtnis der Nation – Youtube Channel                                         Gedächtnis der Nation - Youtube Channel                                            

Jeder, der seine spannenden Erfahrungen aus der deutschen Geschichte mit Anderen teilen möchte, hat die Möglichkeit, den GdN-Bus zu besuchen und sich dort interviewen zu lassen oder er filmt sich selbst und lädt das Video im Anschluss hoch. Die besonders jungen Leute können gerne auch Oma oder Opa interviewen und deren Zeitzeugenberichte mit Anderen teilen, sofern beide dazu einwilligen. Aus Schutz vor Geschichtsfälschungen werden die eingestellten Videos täglich von einer Redaktion überprüft. Durch das Projekt wird eine multiperspektivische Darstellung der Geschichte geschaffen. Um gerade jüngeren Menschen, die immer weniger Bezug zu der deutschen Geschichte haben, an die Vergangenheit heranzuführen, eignet sich der Gedächtnis der Nation – Youtube Channel geradezu perfekt.

 

 

Bild: flickr, Foto´s Frans Peeters

Zeitzeugen Erlebnisse

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 24. April 2012

Zeitzeugen Erlebnisse können für die nachfolgenden Generationen sehr lehrreich sein. Denn Zeitzeugen Erlebnisse berichten vom ganz persönlichen Alltag der Betroffenen. Während in Geschichtsbücher nur Fakten geschildert werden, schildern Zeitzeugen Erlebnisse authentisches Leben. Das Aufzeichnen der Zeitzeugen Erlebnisse hat in den letzten Jahren stark zugenommen, weshalb es schon eine beachtliche Anzahl gibt.

Zeitzeugen Erlebnisse sind lebendige Geschichten

Zeitzeugen Erlebnisse berühren durch ihre hohe Emotionalität. Dank der modernen Medien sind Zeitzeugen Erlebnisse einfach zugänglich und finden so eine weite Verbreitung. Es gibt mittlerweile ganz viele Projekte, die sich der Dokumentation von solchen Erfahrungsberichten verschrieben haben. Es gibt Projekte, die sich auf die Aufzeichnung regionaler Erlebnisgeschichte konzentrieren, aber auch solche, die sich mit bestimmten Themen, wie Gefangenschaft im KZ oder DDR Geschichte, beschäftigen. Zeitzeugen Erlebnisse fungieren als kollektives Gedächtnis und stellen in den Mittelpunkt, was die Geschichte sonst ausblendet: Ganz persönliche Erlebnisse und Sichtweisen. Sie geben der großen Masse eine Möglichkeit, an der Geschichtsschreibung teilzunehmen.

Wo gibt es Zeitzeugen Erlebnisse? Zeitzeugen Erlebnisse

Zeitzeugen Erlebnisse kann jeder erzählen, denn jeder ist ein kleiner Teil in der Geschichte. Doch natürlich interessieren nicht die kleinen Widrigkeiten des Alltags von vorgestern, sondern jene Erzählungen von Menschen, die unter den schwierigen Verhältnissen des Krieges oder der DDR leben mussten. Wer also denkt, dass er seine Zeitzeugen Erlebnisse gerne mit anderen teilen möchte, der sollte an einem der vielen Projekte teilnehmen, die es derzeit zum Thema “persönliche Erfahrungsberichte” gibt. Diese Projekte stellen ihre Dokumentationen ins Internet, wo sie jeder Interessierte abrufen kann. Dort sind sie in Textform, als Audiodateien oder als Video abrufbar. Es ist sehr interessant, sich mit diesen Berichten zu beschäftigen, denn auf diese Weise erfährt man persönliche Erfahrungen, Meinungen und Strategien von Menschen, die in ihrem Leben schon einiges hinter sich haben. Wie gingen die Menschen mit den Entbehrungen und Verlusten des Krieges um, wie erlebten sie das Leben in zwei getrennten Ländern? Wer sich für Geschichte interessiert, der sollte sich unbedingt mit Zeitzeugen Erlebnissen beschäftigen.

 

Bildquelle: flickr, Malik_Braun

Jahrhundertbus 2012

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 1. April 2012

Der Jahrhundertbus 2012 des Projektes “Gedächtnis der Nation” steht in den Startlöchern. Im April beginnt die Tour vom Jahrhundertbus 2012 quer durch Deutschland. Nach der erfolgreichen Tour 2011 zum Thema “Leben im geteilten Deutschland”, hat sich der Jahrhundertbus 2012 einem neuen und noch sehr aktuellen Thema angenommen. Der Jahrhundertbus 2012 steht ganz im Zeichen der Migration mit dem Titel “Leben in der Neuen Heimat”.

Jahrhundertbus 2012 – “Leben in der Neuen Heimat”

Das diesjährige Thema des Projektes betrifft eine Vielzahl an Migranten. Der Jahrhundertbus 2012 macht dabei keinen Unterschied zwischen politischen Flüchtlingen aus dem Kosovo oder italienischen Gastarbeitern, die bereits seit über 50 Jahren in Deutschland leben. Jeder von ihnen ist gleichermaßen von der Thematik betroffen und hat dem Jahrhundertbus 2012 eine Geschichte zu erzählen. Doch nur selten kommen diese 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund zu Wort. Der Jahrhundertbus 2012 gibt ihnen nun die Möglichkeit dazu. Ihre Geschichte ist schließlich auch ein Teil unserer Geschichte. Durch den Jahrhundertbus 2012 sollen ihre Erinnerungen und Eindrücke festgehalten werden und dabei helfen zu vermitteln, wie es sich anfühlt, in einem fremden Land positiv empfangen zu werden und sich nach und nach heimisch zu fühlen. Die Zeitzeugen zeigen aber auch die Schattenseiten des Migrantendaseins auf und wie man mit Vorurteilen und Anfeindungen lernen kann umzugehen.

 JahrhuJahrhundertbus 2012ndertbus 2012 – Die Tour

Der Startschuss ist am 16. April 2012 in Mainz. Dann geht es am 23. April für fünf Tage hoch nach Frankfurt am Main. Schließlich geht es am letzten Tag des Monats weiter nach Offenbach am Main. Voraussichtlich ab dem 07. Mai 2012 bewegt sich das mobile Aufnahmestudio nach Wiesbaden. Im Anschluss geht die Tour am 14. Mai runter nach Darmstadt. Die letzte Station, die der Bus anfahren wird, ist die Stadt Gießen am 21. Mai. All diejenigen, die das Projekt “Gedächtnis der Nation” durch ihre Erinnerungen unterstützen möchten, um so der jungen Generation ein Stück Geschichte greifbar zu machen, können sich gerne auf der Webseite von “Gedächtnis der Nation” melden und an der Jahrhundertbus 2012 Tour teilnehmen.

Bildquelle: pragenturhamburg.de

Gedächtnis der Nation Trailer

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 10. March 2012

Gedächtnis der Nation Trailer

Der Gedächtnis der Nation Trailer gibt einen guten Überblick für alle, die sich mit Zeitzeugen und der Vergangenheit der letzten Jahrzehnte näher beschäftigen möchte. Der Gedächtnis der Nation Trailer gibt eine erste Vorstellung, welche Ziele sich das relativ neue Projekt gesetzt hat. Das neue Online-Portal wird im Gedächtnis der Nation Trailer detailliert beschrieben.

Gedächtnis der Nation Trailer bei Youtube

Der Gedächtnis der Nation Trailer lässt sich beispielsweise bei Youtube finden. Der Gedächtnis der Nation Trailer umfasst etwas über sieben Minuten und erläutert die genaueren Ziele des Projektes. Zudem erläutert er die Relevanz, die Erinnerungen an die deutsche Geschichte zu sichern. Den Gedächtnis der Nation Trailer finden Sie am Ende des Artikels.

Bei Youtube befindet sich ebenfalls ein ganzes Zeitzeugenportal zum Projekt. Die Nutzer haben dadurch die Möglichkeit, nicht nur den Gedächtnis der Nation Trailer sich anzuschauen, sondern aus einem großen Angebot von Zeitzeugeninterviews auszuwählen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Nutzer selbst eigene Videos erstellen und diese auf der Youtube-Plattform hochladen.

Gedächtnis der Nation Trailer “Jahrhundertbus”

Der Gedächtnis der Nation Trailer zeigt den Jahrhundertbus, wie er sich auf die Reise durch Deutschland begibt und Zeitzeugen zu ihren Erfahrungen und persönlichen Geschichten befragt. Wie der Gedächtnis der Nation Trailer zeigt, kann jeder den Mitarbeitern im Bus für ein Interview zur Verfügung stehen und sich von einer Kamera filmen lassen. Im Jahr 2011 hat der Bus bereits eine Tour durch eine Vielzahl an deutschen Städten zum Thema “Unterschiede im Leben von Ost und West” gemacht. Hierzu haben Menschen Alltagsgeschichten aus ihrer Zeit während der Teilung berichtet. Die Route für 2012 steht zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht fest. Nach noch nicht bestätigten Angaben soll in diesem Jahr 2012 die erlebte Migration in Deutschland im Vordergrund der Aufnahmen und Interviews stehen.

Wer nicht nur den Gedächtnis der Nation Trailer anschauen möchte, kann selbst aktiv werden und einen Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit leisten.

Bildquelle: www.pragenturhamburg.de

Gedächtnis der Nation für Schulen

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 18. February 2012

Gedächtnis der Nation für Schulen

“Was geht mich die Vergangenheit an? Damit habe ich nichts zu tun.”

Eine Aussage, die öfter von Jugendlichen zu vernehmen ist. Gedächtnis der Nation für Schulen – nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für den Unterricht  – bietet ein wunderbares Angebot, die Abneigung der Jugendlichen gegenüber den historischen Themen zu überwinden und ihre Neugierde zu wecken. Gedächtnis der Nation für Schulen wird vom Verband der Geschichtslehrer Deutschlands unterstützt, damit Gedächtnis der Nation für Schulen ein optimales Angebot für den Unterricht bieten kann.

Gedächtnis der Nation für Schulen – Möglichkeiten

Gedächtnis der Nation für Schulen bietet den Lehrern die Möglichkeit, Videoausschnitte von Befragungen in den Schulalltag einzubinden und analysieren zu lassen. Die Interviews lassen sich besonders gut als Einstieg in das Thema und zu kontroversen Diskussionen verwenden. Für Gedächtnis der Nation für Schulen hat der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands zusätzlich einen speziellen Fragebogen entwickelt. Zudem können die Schüler selbst aktiv werden und Erfahrungsberichte ihres privaten Umfeldes visuell festhalten, ins Netz stellen und so Gedächtnis der Nation für Schulen unterstützen.

Gedächtnis der Nation für Schulen – Fragebogen

Es wurde ein dreiseitiger Fragebogen von Gedächtnis der Nation für Schulen erstellt. Er enthält Impulsfragen zur Auswertung von Zeitzeugen-Interviews innerhalb der Oral History. Die vorgestellten Fragen lassen sich nicht für alle Befragungen gleich anwenden. Sie sollen von dem Lehrer der dargestellten Situation entsprechend ausgewählt werden. Die Unterscheidung erfolgt nach:

  • Art und Ablauf des Interviews
  • Erschwernis durch Vielzahl an Aspekten
  • Aufteilung der Aspekte innerhalb einer Gruppenarbeit
  • Besondere Bedeutung einzelner Aspekte
  • Beantwortung bestimmter Fragestellungen

Gedächtnis der Nation für Schulen gibt einige Fragestellungen vor, die dabei helfen sollen, den Befragten zu beurteilen. Sie umfassen u.a.:

  • Darstellungsweise, Sprachgewandtheit, Sprechtempo, Wortwahl, innere Anteilnahme, beabsichtigte Wirkung und Glaubwürdigkeit
  • Körperhaltung, Mimik und Gestik
  • Seriosität
  • Repräsentativität der Aussagen
  • Sichtweise des Zeitzeugen
  • Wertungen bei bestimmten Themen und Sachverhalten
  • Sachlichkeit /Emotionalität

Gedächtnis der Nation für Schulen stellt eine wunderbare Chance dar, Videos in den Unterricht zu integrieren und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Damit Gedächtnis der Nation für Schulen zum Erfolg wird, ist es notwendig, dass die Möglichkeiten des Portals den Lehrern entsprechend vermittelt werden.

Bildquelle: www.pragenturhamburg.de

Gedächtnis der Nation – Partner

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 7. February 2012

Die Partner des Projekts “Gedächtnis der Nation” kommen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen. Als Partner von Gedächtnis der Nation unterstützen sie das Projekt auf sehr unterschiedliche Weise über finanzielle Mittel bis hin zu technischem Know-How. Im Folgenden sollen die verschiedenen “Gedächtnis der Nation”-Partner und ihr Beitrag vorgestellt werden.

Gedächtnis der Nation PartnerGedächtnis der Nation – Partner Bertelsmann
Das Projekt wird von Bertelsmann sowohl finanziell, als auch durch Medien- und Dienstleistungskompetenz unterstützt.

Gedächtnis der Nation – Partner Daimler
Daimler unterstützt Gedächtnis der Nation zum Teil durch Spenden. Außerdem stellen sie den Lkw für den Jahrhundertbus zur Verfügung. Dieser wurde zu einem mobilen und modernen Aufnahmestudio umfunktioniert. Er kombiniert Arbeitsort für die Redakteure und Erinnerungsort für die Zeitzeugen deutschlandweit.

Gedächtnis der Nation- Partner Google
Google Deutschland gibt als Partner für Gedächtnis der Nation den Besuchern der Webseite eine besondere Benutzeroberfläche. Gedaechtnis-der-nation.de kann auf einer Zeitachse nach Themen, Ereignissen und Zeitzeugen durchsucht werden. Zudem übernimmt YouTube als Tochterunternehmen das Hosting für die vielen tausend Videos und stellt den YouTube-Channel “Unsere Geschichte” kostenlos zur Verfügung.

Gedächtnis der Nation – Partner Gruner + Jahr
Als Tochter der Bertelsmann AG unterstützt Gruner + Jahr ebenfalls als Partner finanziell Gedächtnis der Nation.

Gedächtnis der Nation Partner BusGedächtnis der Nation – Partner Robert Bosch Stiftung
Die Robert Bosch Stiftung unterstützt das Projekt konzeptionell.

Gedächtnis der Nation – Partner Stern
Der Stern ist ein Tochterunternehmen der Bertelsmann AG. Als Medienpartner unterstützt der Stern das Gedächtnis der Nation auf vielen Wegen, u.a. mit seiner publizistischer Arbeit.

Gedächtnis der Nation – Partner ZDF
Das ZDF hat als Medienpartner von Gedächtnis der Nation zum Beginn tausende, zum Teil noch unveröffentlichte Interviews zur Aufbereitung aus seinem Archiv zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird es neben dem Stern das Projekt publizistisch begleiten.

Gedächtnis der Nation- zukünftige Partner
Zur langfristigen Sicherung des Projektes werden weiterhin Förderer und Spender als Partner für Gedächtnis der Nation gesucht. Beispielsweise soll der bisherige Jahrhundertbus durch weitere Fahrzeuge zukünftig ergänzt werden.

Wir freuen uns über ein solches Zeitzeugen-Projekt, welches insbesondere den nachfolgenden Generationen dient.

Foto 1 und 2: Pressebilder von pragenturhamburg.de

Gedächtnis der Nation – Verein

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 10. January 2012

Gedächtnis der Nation - Verein

Die Idee vom Verein Gedächtnis der Nation lässt sich bis ins Jahr 1998 zurückverfolgen. Schon zu diesem Zeitpunkt begab sich ein ZDF-Jahrhundertbus, wie heute der Jahrhundertbus für den Verein Gedächtnis der Nation, auf die Reise und Suche nach Zeitzeugen als Informationsquelle für ZDF-Dokumentationen. 6000 Interviews sind das Ergebnis dieser ersten Fahrt durch ganz Deutschland gewesen. Ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis, das die Idee zum Gründen des Vereins Gedächtnis der Nation ins Leben rief.

Gedächtnis der Nation – Initiatoren des Vereins

Bereits vor über vier Jahren, 2006, haben Guido Knopp und Hans-Ulrich Jürges sich die Realisierung des Projektes vorgenommen und die Gründung des Vereins “Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation” vorangetrieben. Im Dezember 2010 ist der gemeinnützige Verein schließlich gegründet worden. Der Vereinssitz liegt in Mainz.

Gedächtnis der Nation – Vereinsstruktur

Guido Knopp ist der Vorsitzende des Vereins Gedächtnis der Nation. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Er produzierte Fernsehserien wie “Hitlers Helfer” und die Reihe “100 Jahre”, eine Darstellung über das 20. Jahrhundert. Neben verschiedenen Auszeichnungen schaffte er es mit seinen Buchdokumentationen auf die Bestsellerliste.
Neben Guido Knopp ist Hans-Ulrich Jürgens der Vorsitzende im Verein. Seit 2007 ist Hans-Ulrich Jürgens Chefredakteur des Stern und Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner + Jahr.
Der Vorstand wird durch die zwei stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Brauburger und Thomas Lindner ergänzt. Seit 1998 ist Stefan Brauburger stellvertretender Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Thomas Lindner ist seit 2009 Verlagsgeschaftsführer des Stern.

Die Vereinsredaktion

Der Historiker und Journalist Jörg von Bilavsky ist der Geschäftsführer vom Verein Gedächtnis der Nation. Zur Zeit leitet er zudem die Redaktion, die sich beim ZDF in Mainz befindet.

Als Redakteure sind Simone Gebel, Arnold Gralinski, Sonja Lüning und Dr. Jochen Voit tätig. Sie ordnen die Zeitzeugenberichte historisch ein und nutzen das Archivmaterial des ZDF und anderen Produktionsfirmen. Sie treten in Kontakt mit möglichen Zeitzeugen und überprüfen deren Glaubhaftigkeit. In Zeitzeugeninterviews werden diese Zeitzeugen dann  im Jahrhundertbus befragt.

Gedächtnis der Nation als Verein kann einen großen Beitrag zur Bewahrung der Geschichte und persönlicher Erinnerungen leisten. Durch die Einbindung von YouTube und die Internetpräsenz können sich auch junge Menschen angesprochen fühlen und es kann die Erhaltung dieser Arbeiten geleistet werden.

Bildquelle: www.pragenturhamburg.de

Jahrhundertbus 2011

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 9. January 2012

Gedaechtnis der Nation JahrhundertbusDer Jahrhundertbus 2011 hat für das Projekt “Gedächtnis der Nation” eine weite Reise durch Deutschland zum Ende des Jahres 2011 gemacht. Als mobiles Aufnahmestudio ist der Jahrhundertbus 2011 für “Gedächtnis der Nation” durch deutsche Städte gefahren. Im Jahrhundertbus 2011 wurden die Menschen vor Ort nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Zeitzeugen befragt. Wir suchen nach Menschen, die über den Alltag in der Bundesrepublik und der DDR, aber auch über Teilung und Wiedervereinigung erzählen.

Gedächtnis der Nation: Jahrhundertbus 2011 – Leben in Ost und West

Das Thema des Projekts “Gedächtnis der Nation” und des Jahrhundertbusses 2011 lag auf den Unterschieden des Lebens in Ost und West. Dazu standen Menschen, die über das alltägliche Geschehen in der Bundesrepublik und der DDR als Zeitzeugen berichten wollten, vor der Kamera. Aber auch von der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung konnte im Jahrhundertbus 2011 dem “Gedächtnis der Nation” berichtet werden. Das Ziel des Projekts 2011: “Wir suchen nach Menschen, die über den Alltag in der Bundesrepublik und der DDR, aber auch über Teilung und Wiedervereinigung erzählen.

Route des Jahrhundertbus 2011

Gedaechtnis der Nation 2011Der Jahrhundertbus 2011 startete in Berlin am 06.10. beim Haus der Bundespressekonferenz. Vom 06.10. bis 10.10. stand der Jahrhundertbus 2011 am Alexanderplatz vor dem Fernsehturm und am 11.10. das letzte Mal für dieses Jahr in Berlin am Breitscheidplatz.

Danach fuhr der Jahrhundertbus 2011 über Magdeburg (12.10. bis 14.10. ) am Alten Markt nach Hannover zum Platz der Weltausstellung, wo er sich im Zeitraum vom 17.10. – 19.10. aufhielt. Anschließend machte sich der Jahrhundertbus 2011 auf die Reise nach Eisenach. Hier stand er vom 20.10. bis 25.10. am Eisenacher Stadtschloss.

Die nächste Station auf der Route war Jena (26.10. bis 28.10. ) am Marktplatz. Vom 31.10. bis 01.11. wurden am Willy-Brandt-Platz Leipziger Zeitzeugen für “Gedächtnis der Nation” interviewt. In Halle stand der Jahrhundertbus 2011 für “Gedächtnis der Nation” am 02.11. und 03.11. für einen Besuch bereit. Die Dresdner Zeitzeugen konnten in der Zeit vom 07.11. bis 09.11. in der Schlossstraße von ihren Erfahrungen zur DDR berichten.

Interview im JahrhundertbusDie nächste Stadt war Bayreuth mit dem La Spezia-Platz am 10.11. und 11.11. Drei Tage später befand sich der Jahrhundertbus 2011 schon in Nürnberg auf dem Rathausplatz. München wurde zwischen dem 16.11. und 18.11. für Interviews besucht. Fulda wurde am Buttermarkt am 21.11. und 22.11. vom Jahrhundertbus 2011 angesteuert, Geisa am 23.11. an der Gedenkstätte Point Alpha.

Die letzten Zeitzeugen fanden sich in Frankfurt am Roßmarkt am 24.11. und 25.11. und in Mainz am Schillerplatz vom 28.11. bis 02.12.

Jahrhundertbus Brandenburger TorDas Thema des Jahrhundertbusses 2011 für “Gedächtnis der Nation” war das Leben in Ost und West. 2012 wird der Jahrhundertbus wieder durch viele Städte reisen und Menschen zu einem anderem Thema befragen. Alle Interessierten können für ein Interview auf der Webseite www.gedaechtnis-der-nation.de in Kontakt treten. Wir hoffen, dass der Jahrhundertbus 2011 für “Gedächtnis der Nation” interessante Erzählungen von Zeitzeugen aufgenommen hat und 2012 seine Route fortsetzt.

Bildquellen: www.pragenturhamburg.de

Neues Zeitzeugen-Projekt geht online

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 1. November 2011

Das Gedächtnis der Nation” ist ein neues Zeitzeugen-Projekt. Darin werden Erzählungen von Zeitzeugen zu wichtigen Momenten der deutschen Geschichte und Alltagserfahrungen aufgezeichnet. Junge und alte Zeitzeugen berichten vor der Kamera über ihre individuellen Erfahrungen und Erinnerungen an historische Ereignisse und Entwicklungen.

Ein Jahrhundert-Projekt, bei dem Zeitzeugen erzählen

Im Jahr 1942 flatterten die Flugblätter der “Weißen Rose” in den Hof der Münchener Universität. Wie war das? In Zukunft kann man viele solcher Geschichten frei zugänglich im Internet sehen. Das neue Zeitzeugen-Portal widmet sich der Aufgabe, Interviews mit Zeitzeugen zu sammeln und zu ordnen. 1800 Archiv-Videos wurden bereits vom ZDF zur Verfügung gestellt. Es kommen prominente und weniger prominente Bürger zu Wort. Das Projekt “Gedächtnis der Nation” wurde vom ZDF-Journalist Guido Knopp und Stern-Chef Hans-Ulrich Jörges initiiert. Es wird ein, mit Videotechnik ausgestatteter, Interview-Bus quer durchs Land geschickt, in Berlin beginnend. Zeitzeugen werden darin ihre Anekdoten aus der wechselvollen jüngeren Vergangenheit Deutschlands erzählen.

Zeitzeugen Youtube-Kanal für die Jüngeren

Schirmherr des Vereins ist Christian Wulff, der in einer Videobotschaft auf der Website gedaechtnis-der-nation.de zum Ausdruck bringt, dass nichts Geschichte für nachfolgende Generationen so lebendig macht, wie die Erinnerungen von Zeitzeugen. Das Projekt will diese Erinnerungen für alle Zeit konservieren. Zunächst sollen die thematischen Schwerpunkte auf dem Holocaust und der Teilung Deutschlands liegen. Später sollen auch aktuellere Themen, wie die Finanzkrise, hinzukommen. Im Mittelpunkt des Internetauftritts steht eine interaktive Zeitleiste, die verschiedene Kurzfilme zu den einzelnen Geschehnissen anbietet. Wer aber etwas Interessantes zur deutschen Geschichte zu berichten hat, muss nicht auf den Interview-Bus warten. Es gibt einen Youtube-Mitmachkanal, auf dem vor allem jüngere Zuschauer Zeitzeugen-Videos hoch laden können. Die Filme werden nach einer Prüfung durch die Redaktion auf der Website youtube.com/unseregeschichte online gestellt.

Zeitzeugen-Projekt nach Spielberg-Vorbild

Das Projekt ist von der “Shoah Foundation” des US-Regisseurs Steven Spielberg inspiriert. Spielberg zeichnete die Erinnerungen von Holocaust Zeitzeugen auf. Das Projekt “Das Gedächtnis der Nation” soll zunächst mit einem Etat von zwei Millionen Euro für vier Jahre laufen.

 

Zeitzeugen als das Gedächtnis der Nation

Veröffentlicht von zeitzeugenberlin am 18. October 2011

Zeitzeugen berichten von der deutschen Teilung

Im August jährte sich der Mauerbau bereits zum 50. Mal. Um die Geschehnisse zwischen den Jahren 1945 und 1989 nicht zu vergessen und die Stimmen der Zeitzeugen nicht verstummen zu lassen, initiierten der ZDF-Historiker Prof. Guido Knopp, sowie der Stern-Journalist Hans Ulrich Jörges das Projekt “Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation”. Darin werden Zeitzeugen von ihrem damaligen Alltag in Ost und West berichten. Idee des Projektes ist die Dokumentation von Zeitzeugenberichten in einem Online-Archiv. Die Berichte von Zeitzeugen zu großen historischen Ereignissen sind unverzichtbar. Nur durch eine detaillierte Dokumentation können auch nachfolgende Generationen von den Geschehnissen erfahren. Denn schließlich dürfen die Autobiographien unserer Zeitzeugen nie in Vergessenheit geraten.

Der “Jahrhundertbus” auf dem Weg zu Zeitzeugen

Auf dem Weg zu ausgewählten Zeitzeugen und deren Autobiographien ist der “Jahrhundertbus” in den nächsten Wochen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze unterwegs. Ebenfalls mit an Bord sind zwei Redakteure, sowie ein mobiles Fernsehstudio. In jeweils halbstündigen Interviews berichten Zeitzeugen von ihrem Leben auf der jeweils anderen Seite. Die eingefangenen Zeitzeugenberichte werden anschließend für jedermann auf der Online-Plattform des Projektes veröffentlicht. Ziel ist, bald schon mehrere Interview-Busse durch Deutschland fahren zu lassen. Interessierte Zeitzeugen können zudem auch eigene Berichte online einstellen lassen. Im bildungspolitischen Kontext soll sich das Online-Archiv vor allem einen Weg in die Schulen und Universitäten ebnen und dabei Schüler und Studenten bei der Nachbereitung deutscher Geschichte unterstützen.

Zeitzeugen und ihre Unterstützer

Mit insgesamt vier Redakteuren ist das Team zur Auswertung der Zeitzeugeninterviews noch ein recht überschaubares. Noch ungewiss ist dabei, nach welchem Schema und mit welchem Objektivitätsgrad die Inhalte der Zeitzeugenberichte veröffentlicht werden und wie die Bürger dieses Angebot wahr- bzw. aufnehmen werden. Auch wenn der finanzielle Rahmen des Projektes mit zunächst zwei Millionen Euro eher gering scheint, kann bereits vor dem Startschuss auf eine beachtliche Sponsorenliste verwiesen werden. So stellt der Internetriese Google Deutschland die Technologie der Internetplattform. Zahlreiche weitere Sponsoren unterstützen das Projekt. Schirmherr des Zeitzeugen-Projekts “Gedächtnis der Nation” ist kein Geringerer als Bundespräsident Christian Wulff.

 

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