Das Brecht Haus steht in der Nähe des Berliner Ensembles in der Chausseestraße 125 in Berlin. Dort lebte einst Bertolt Brecht mit seiner zweiten Ehefrau Helene Weigel. Am 14. August 1956 starb Brecht in diesem Haus an den folgen seines Herzfehlers, unter dem er seit seiner Kindheit litt. Heute ist das Brecht Haus eine Erinnerungsstätte des künstlerischen Erbes Bertolt Brechts und seiner Frau.

Neben dem Brecht Haus befindet sich der Dorotheenstädtische Friedhof auf dem Bertolt Brecht auf eigenen Wunsch begraben wurde. Auch seine Frau, die einige Jahre später verstarb liegt neben ihm auf diesem Friedhof direkt neben dem Haus, indem sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachten.

 Was gibt es im Brecht Haus ?

Im Erdgeschoss des Vorderhauses im Brecht Haus befindet sich der Veranstaltungssaal des Literaturforums. Dieser kann bei Bedarf für literarische, kulturelle und sonstige Veranstaltungen angemietet werden. In der ersten Etage des Brecht Hauses befindet sich das Büro des Literaturforums.

Im Keller des Hauses kann man das schöne Kellerrestaurant besuchen, indem man die Lieblingsgerichte Bertolt Brechts und Helene Weigel genießen kann.

In der ersten Etage des Hinterhauses im Brecht Haus, befindet sich im Seitenflügel die Gedenkstätte des Lyrikers und Dramatikers und seiner Frau. Dort haben die beiden zuletzt gewohnt. Heute gehört dieser Teil des Hauses zu der Akademie der Künste. Die großen Räume nutzte Brecht für seine Arbeitstische und für Gespräche mit seinen Schülern. In dem Haus befindet sich heute auch noch die Bibliothek Bertolt Brechts, die ungefähr 4000 Bände umfasst.

Ebenfalls eine Einrichtung der Akademie der Künste ist die zweite Etage des Hinterhauses im Brecht Haus. Hier befindet sich das Bertolt Brecht Archiv, dass am 1. Dezember 1956 von Helene Weigel gegründet wurde. Der Gesamtbestand umfasst mehr als eine Million Dokumente zum Nachlass des Dichters und Regisseurs. Seit 1974, nach dem Tod Helene Weigels, gibt es im Brecht Haus auch das Brecht-Weigel-Archiv.

Bildquellen: Bundesarchiv, Bild 183-T0411-347 / Link, Hubert / CC-BY-SA; Regani, Wikipedia