Es war nicht immer leicht sich durch die DDR zu bewegen. Denn Mobil sein in der DDR war mit ständigen Reparaturen des geliebten Fahrzeugs verbunden. Zu den beliebtesten Autos gehörte der Trabant oder kurz gesagt der Trabi. Schon allein deshalb bereitete das Mobil sein in der DDR oftmals Probleme und versprach keine angenehme Reise. Die Assoziation vom Mobil sein in der DDR ist also die eines Kampfes, den man zusammen mit dem geliebten Auto durchsteht, und der die häufige Kontaktaufnahme zum Kfz Hilfsdienst voraussetze.

 Mobil sein in der DDR erste Hilfe Koffer

Mobil sein in der DDR war vor allem ein entbehrungsreiches Abenteuer. Bevor man sich endgültig zu einem Hilferuf entschieden hatte, versuche man die nötigsten Sachen am Auto erst einmal selber zu reparieren. Wenn man also eine längere Fahrt vor sich hatte, durften in dem erste Hilfe Koffer folgende Elemente nicht fehlen: Zündkerzen, Keilriemen, Lampen, Sicherungen und Zündspulen. Sie waren es vor allem, die das Mobil sein in der DDR, durch die ständigen Ausfallerscheinungen, erschwert haben. Zusätzlich waren es auch Motorschäden, die den Fahrer dazu animierten die unverständlichen Kfz-Monteure letztendlich aus der Notrufsäule anzurufen. Dabei war der Motorschaden nichts ungewöhnliches und stellte eher Routine auf der Autobahn dar.

 Die Geschichte von mobil sein in der DDR

Mobil sein in der DDR erzählt also eine lange Geschichte von Leiden, sowohl von Mensch als auch Maschine, die über vier Jahrzehnte andauerte. Die damalige Produktion der Autos hat meistens weniger Zeit in Anspruch genommen, als die eigentlich am Auto durchgeführten Reparaturen. Die meisten Autos, wie z.B. der Ifa wurden in Zwickau hergestellt, einem traditionsreichen Unternehmen, dass seine Produktion nach 1945 wieder aufgenommen hat. Eine weitere Fabrik befand sich in Eisenach und trug den Namen Automobilwerk Eisenach (AWE), in der nach 1940 erste Autos konstruiert wurden. Mitunter war es der EMW 327/3, ein Coupe von BMW(EMW), von dem es in der damaligen Zeit insgesamt ca. 500 Modelle gab, von denen letztendlich nur 16 übriggeblieben sind. Die EMW 327 wurden sowohl von Bertolt Brecht, vom dänischen Königshaus und als Dienstwagen gefahren.

 Mobil sein in der DDR im Film und in der Wirklichkeit

Einen anderen und vor allem früheren Einblick in die Geschichte der Mobilität der DDR zeigt der Film „Kabit und Saueramper“. Es waren hier vor allem Mobile mit einer Pferdestärke, für die man keine Genehmigung brauchte. Und trotz der wenigen Möglichkeiten, waren die Deutschen in der DDR so mobil wie nur möglich. Mitunter war die Fahrt vor allem durch die Alliierten in Berlin erschwert. Denn das, was durch den Krieg noch nicht zerstört wurde, wurde danach von den Alliierten auseinander genommen und die Fahrzeuge wurdenin Beschlag genommen, weshalb dem Mobil sein in der DDR auch ein besonderer Wert gebührt.

Bildquelle: Unabhängiger Wikipedianer; Wikimedia Commons