Christa Wolf war eine Deutsche Schriftstellern, deren Werke unter die Kategorie DDR Literatur gezählt werden. Sie wurde im Jahre 1929 geboren und verstarb am 1. Dezember 2011, im Alter von 82 Jahren.


Christa Wolf /Werdegang

In ihrer Kindheit wächst Christa Wolf zusammen mit ihrem Bruder in Landsberg an der Warthe auf, welches heute zu Polen gehört. Ihre Eltern Otto und Herta waren Eigentümer eines Lebensmittelgeschäftes.

Am Ende des Krieges flieht die Familie nach Mecklenburg. Ihr Abitur macht Christa Wolf 1949 in Thüringen und tritt im selben Jahr in die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) ein. Dort bleibt sie bis 1989 Mitglied.

Von 1949 bis 1953 studierte Christa Wolf Germanistik in Jena und Leipzig. Noch während ihres Studiums heiratet sie den Schriftsteller Gerhard Wolf und bringt ihre erste Tochter zur Welt, vier Jahre später bekommt sie ihre zweite.

Nach ihrem Studium, von 1953 bis 1959 arbeitet Christa Wolf als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Schriftstellerverband. Bereits 1958 wird sie zudem Cheflektorin im ‘Verlag Neues Leben’ und von 1958 bis 1959 ist die außerdem noch Redakteurin der Zeitschrift ‘Neue Deutsche Literatur’. Währenddessen wird sie auch erstmals von Ministerium für Staatssicherheit (MfS) kontaktiert, woraufhin sie bis 1962 als geheime Informantin des Staates beschäftigt ist.

Christa Wolf/ Werke

Im Jahre 1961 veröffentlicht Christa Wolf erstmalig ihr Schriftstück ‘Moskauer Novelle’. Dafür bekommt sie in der DDR die Auszeichnung des Kunstpreises der Stadt Halle, in der BRD jedoch, wird ihr Prosawerk nicht veröffentlicht. Ein Jahr später, im Jahr 1962, zieht Christa Wolf in die Nähe von Berlin (Kleinmachnow) und ein Jahr darauf erscheint ihr erster Roman ‘Der geteilte Himmel’. Auch hierfür wird Wolf ausgezeichnet. Im selben Jahr erhält sie den Heinrich-Mann-Preis und Nationalpreis III. Klasse für Kunst und Literatur. Ein Jahr später wird ihr Buch sogar verfilmt, wodurch sie auch in der BRD bekannt wird.


Christa Wolfs Schicksal

Als später an die Öffentlichkeit kam, dass Chista Wolf bei der Stasi war, wurde sie sehr hart kritisiert. Eine Folge dessen war, dass sie sehr stark erkrankte. Am 1. Dezember 2011 starb Wolf an den Folgen ihrer Krankheit.

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