Der Berliner Mauer Todesstreifen bestand aus einem 155 Kilometer langen Ring, der West-Berlin umgab. Mitten in der Stadt befand sich dieses 70 Meter umfassende Beton-Bauwerk aus Zäunen, Wachtürmen und Hundelaufanlagen. 12.000 Grenzsoldaten fanden am Berliner Mauer Todesstreifen Arbeit und überwachten die Grenze.

Aufbau des Berliner Mauer Todesstreifens

Der Berliner Mauer Todesstreifen maß je nach Ort von dem halben Durchmesser einer Straße bis zu 70 Metern oder mehr. An der Ostseite besaß das Bauwerk eine Mauer von drei Metern Höhe . Im Anschluss daran folgte ein Zaun mit einer Auswahl an Alarmsystemen. Im Anschluss fanden sich geräumige Hundezwinger mit mehr als 1000 angeleinten Wachhunden, abgesehen von Gebieten mit einer hohen Populationsdichte. Der Berliner Mauer Todesstreifen besaß zudem einen geteerten Weg für motorisierte Patrouillen und eine glatte Sandfläche, um Fußspuren einfacher zu verfolgen. Hohe Laternen, 302 Wachtürme mit Scheinwerfern und 20 Bunker ergänzten den Todesstreifen. Im Gegensatz zu den Mauerteilen in ganz Deutschland waren im Todesstreifen weder Minen noch Selbstschussanlagen im Einsatz. Auf den Berliner Mauer Todesstreifen folgte das „Unterbaugebiet“, welches einige wenige Meter umfasste.

Fluchtversuche durch den Berliner Mauer Todesstreifen

Oft genug versuchten Menschen, den Todesstreifen zu durchdringen und zu fliehen; häufig kamen sie jedoch dabei um. Die Schätzung der Opferzahlen variiert zwischen 136 und 245. Jeden Tag arbeiteten rund 2300 Leute im Todesstreifen, um dies zu verhindern.

Überlegungen zum Umbau des Berliner Mauer Todesstreifen

Trotz aller Bemühungen der DDR-Führung gab es Fluchtversuche, teilweise auch von Erfolg gekrönt. Zudem war die Mauer mit Todesstreifen dem Ansehen der DDR nicht zuträglich. Kurz vor dem Mauerfall gab es daher Pläne, die Grenzanlagen zu modifizieren. Man wollte Schutzmechanismen, die hohe Sicherheit boten, aber gleichzeitig auch der negativen Kritik durch die Westmächte keine Nahrung boten. Die SED-Führung plante, elektronische Überwachung statt der bisherigen Techniken einzusetzen. Einen solchen Umbau des Berliner Mauer Todesstreifens hätte die DDR-Wirtschaft allerdings finanziell nicht stemmen können.