Der Berliner Mauerfall 1989 war für die Menschen in DDR und BRD gleichermaßen ein großes Ereignis. Der Berliner Mauerfall 1989 stellte den ersten Schritt zur Wiedervereinigung von DDR und BRD dar. Mit dem Berliner Mauerfall 1989 konnten DDR-Bürger erstmals nach über 28 Jahren wieder ohne Ausreisegenehmigung und lange Kontrollen in den Westen reisen. Im Folgenden stehen die Ursachen vom Berliner Mauerfall 1989 im Vordergrund der Ausführungen.

Berliner Mauerfall 1989: Ursachen

Der Berliner Mauerfall 1989 zeichnete sich bereits zu Beginn des Jahres langsam ab. Die DDR hatte zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten. Ihr großer Bruder, die Sowjetunion, steckte bereits wirtschaftlich und gesellschaftlich in der Krise. Die hier eingeleiteten Reformen beeinflussten die Entwicklungen in der DDR, welche letztendlich zum Berliner Mauerfall 1989 führten. Glasnost, Perestroika und schließlich die Unterzeichnung des Wiener KSZE-Abkommens im Januar 1989 sollten der Sowjetunion und ihren Verbündeten wieder wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität bringen. Im Wiener KSZE-Abkommen verpflichtete sich auch die DDR, ihren Bürgern eine Ausreise und anschließend auch eine Wiedereinreise zu erlauben. Im Sommer des Jahres vom Berliner Mauerfall 1989 versuchten tausende DDR-Bürger über die Botschaften der Bundesrepublik in Ostberlin und osteuropäischen Hauptstädten, wie Prag und Warschau, in die BRD auszureisen. Die Öffnungen der Grenzen von Ungarn und der Tschechoslowakei zu Österreich zogen ebenso einen großen Strom an Ausreisewilligen an. Die Bürger stimmten über die DDR mit ihren Füßen ab. Der Berliner Mauerfall 1989 war eine Konsequenz dieser anhaltenden Fluchtbewegung.

Der Druck der Bevölkerung auf die DDR-Regierung wuchs durch Massenkundgebungen und Proteste beständig. Längst ging es ihr nicht mehr nur um Reisefreiheit, sondern auch um freie Wahlen und die Zulassung einer Opposition. Am 6. November vor dem Berliner Mauerfall 1989 wurde ein Entwurf über das Reisegesetz vorgelegt, der allerdings nur wenig Anklang fand. Am 9. November erfolgte daher der Entwurf eines neuen Reisegesetzes, welches noch am gleichen Abend veröffentlicht werden sollte.

Berliner Mauerfall 1989: Ereignisse

Am Abend des 9. November 1989 verkündete Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz, dass alle Grenzübergänge der DDR zur BRD zur ständigen Ausreise geöffnet seien. Ein Journalist fragte nach, ab wann diese Regelung in Kraft treten würde. Schabowski antwortete daraufhin, dass die Regelung ab sofort gültig sei. Da die Pressekonferenz im Fernsehen und Radio übertragen wurde, verbreitete sich die Nachricht von der offenen Grenze sehr schnell. Tausende Menschen strömten kurz darauf an die Mauer und forderten eine unverzügliche Öffnung der Übergänge. Der Grenzübergang Bornholmer Straße wurde um 21:20 Uhr als Erstes geöffnet. Bereits um Mitternacht waren alle Grenzübergänge in Berlin zum freien Passieren freigegeben. Die Öffnung aller Grenzübergänge wurde symbolisch zum Berliner Mauerfall 1989.