Die Berliner Mauer mit Todesstreifen ist in die deutsche Geschichte eingegangen. Über 100 Menschen sind an der Berliner Mauer mit Todesstreifen ums Leben gekommen. Die Berliner Mauer mit Todesstreifen ermöglichte es den Grenzsoldaten, eine freie Sicht auf die Flüchtenden zu haben, um ihre Schüsse gezielter setzen zu können. Eine erneute traurige Episode der deutschen Vergangenheit, die nicht in Vergessenheit geraten darf.

Berliner Mauer mit Todesstreifen – Fakten

Berliner Mauer mit Todesstreifen charakterisierte sich durch folgende Merkmale:

  • Grenzmauern oder Grenzzäune waren bis zu 3,60 Meter hoch
  • Grenzstreifen war zwischen fünf und mehreren hundert Metern breit

Berliner Mauer mit Todesstreifen – Begriff

Der Begriff steht für die vielen Opfer, die im Berliner Mauer Todesstreifen durch Schüsse ums Leben gekommen sind. Im Laufe der Zeit wurde die Berliner Mauer mit Todesstreifen durch immer neue Erweiterungen ausgerüstet. Beispielsweise entstand die Hinterlandmauer erst in den 70er Jahren. Sie begrenzte den Grenzstreifen zu Ost-Berlin.

Berliner Mauer mit Todesstreifen Bernauer StraßeBau der Berliner Mauer mit Todesstreifen

Immer mehr Ostdeutsche waren mit dem System der DDR nicht einverstanden und flohen in den Westen. Das DDR-Regime begann daher, die Berliner Mauer mit Todesstreifen zu bauen. Doch auch diese sollte die Fluchtbewegung nicht stoppen. Jene wurde durch den Mauerbau teilweise sogar noch verstärkt, da Familien und Freunde in Ost- und West-Berlin plötzlich voneinander getrennt waren. Die Flucht über die Grenze verringerte sich nicht, sodass die DDR-Regierung beschloss, die Mauer mit zusätzlichen Grenzsperranlagen zu einem starken Sperrsystem auszubauen.

Zu Beginn hatten die Grenzsoldaten provisorisch weitere Sperren hinter der Grenze errichtet. 1963 wurde auf der östlichen Seite neues Gebiet angelegt, das durch einen Zaun umfassend gesperrt wurde. Der so entstandene Grenzstreifen wurde im Westen “Todesstreifen” genannt.

Die Sperrzone durften nur Anwohner mit Vermerk im Personalausweis oder Besucher durch einen Passierschein betreten. Heute ist der ehemalige Grenzstreifen zumeist bebaut. In einigen Abschnitten wurde er zu einer Grünanlage oder zum Gedenkort umfunktioniert.

Einen erschütternden Eindruck von der Berliner Mauer mit Todesstreifen erhalten alle Besucher der Gedenkstätte Bernauer Straße. Das Museum und das Areal machen die Berliner Mauer mit Todesstreifen auf erschreckende Weise erlebbar.

Bildquelle: Jacob Poul Skoubo von flickr