Gedächtnis der Nation - Verein

Die Idee vom Verein Gedächtnis der Nation lässt sich bis ins Jahr 1998 zurückverfolgen. Schon zu diesem Zeitpunkt begab sich ein ZDF-Jahrhundertbus, wie heute der Jahrhundertbus für den Verein Gedächtnis der Nation, auf die Reise und Suche nach Zeitzeugen als Informationsquelle für ZDF-Dokumentationen. 6000 Interviews sind das Ergebnis dieser ersten Fahrt durch ganz Deutschland gewesen. Ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis, das die Idee zum Gründen des Vereins Gedächtnis der Nation ins Leben rief.

Gedächtnis der Nation – Initiatoren des Vereins

Bereits vor über vier Jahren, 2006, haben Guido Knopp und Hans-Ulrich Jürges sich die Realisierung des Projektes vorgenommen und die Gründung des Vereins “Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation” vorangetrieben. Im Dezember 2010 ist der gemeinnützige Verein schließlich gegründet worden. Der Vereinssitz liegt in Mainz.

Gedächtnis der Nation – Vereinsstruktur

Guido Knopp ist der Vorsitzende des Vereins Gedächtnis der Nation. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Er produzierte Fernsehserien wie “Hitlers Helfer” und die Reihe “100 Jahre”, eine Darstellung über das 20. Jahrhundert. Neben verschiedenen Auszeichnungen schaffte er es mit seinen Buchdokumentationen auf die Bestsellerliste.
Neben Guido Knopp ist Hans-Ulrich Jürgens der Vorsitzende im Verein. Seit 2007 ist Hans-Ulrich Jürgens Chefredakteur des Stern und Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner + Jahr.
Der Vorstand wird durch die zwei stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Brauburger und Thomas Lindner ergänzt. Seit 1998 ist Stefan Brauburger stellvertretender Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Thomas Lindner ist seit 2009 Verlagsgeschaftsführer des Stern.

Die Vereinsredaktion

Der Historiker und Journalist Jörg von Bilavsky ist der Geschäftsführer vom Verein Gedächtnis der Nation. Zur Zeit leitet er zudem die Redaktion, die sich beim ZDF in Mainz befindet.

Als Redakteure sind Simone Gebel, Arnold Gralinski, Sonja Lüning und Dr. Jochen Voit tätig. Sie ordnen die Zeitzeugenberichte historisch ein und nutzen das Archivmaterial des ZDF und anderen Produktionsfirmen. Sie treten in Kontakt mit möglichen Zeitzeugen und überprüfen deren Glaubhaftigkeit. In Zeitzeugeninterviews werden diese Zeitzeugen dann  im Jahrhundertbus befragt.

Gedächtnis der Nation als Verein kann einen großen Beitrag zur Bewahrung der Geschichte und persönlicher Erinnerungen leisten. Durch die Einbindung von YouTube und die Internetpräsenz können sich auch junge Menschen angesprochen fühlen und es kann die Erhaltung dieser Arbeiten geleistet werden.

Bildquelle: www.pragenturhamburg.de