Das Alliierten-Museum bietet spannende Veranstaltungen mit Zeitzeugen und stellt wichtige Zeitdokumente aus.

Alliierten-Museum BerlinIn der Spannung zwischen Westmächten und Sowjetunion präsentiert sich das Alliierten-Museum als interessanter Ort der kulturellen Erinnerung. Das Ende des zweiten Weltkrieges, die Nachkriegszeit (ab 1948/1949 kann die Sowjetunion nicht mehr zu den Allierten gezählt werden) und die Zeit des Kalten Krieges sind hier ständige Themen, die das Alliierten-Museum mit Veranstaltungen und Ausstellungen würdigt.

Zudem werden im Berliner Allierten-Museum Zeitdokumente aufbewahrt, wie Akten, amtliche Drucksachen, Ausweise, Fotos – meist amerikanischer Herkunft der 70er-90er Jahre – Tagebücher und Briefe, sowie Dias und Fotos, Mützen, Uniformen, Orden und Abzeichen (Militaria).

Als einmaliges Zeitzeugnis ist im Alliierten-Museum die Mitschrift eines politischen Seminars zu besichtigen. Dieses Zeitzeugnis bietet Einblick in die Köpfe hochrangiger politischer Akteure der damaligen Zeit. Die Zeitzeugen sind gleichzeitig historische Persönlichkeiten.

Wer sich für die Zeit des Mauerbaus interessiert, dem sei die Veranstaltung “Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau” nahegelegt, welche das Alliierten-Museum am Sonntag, den 8.01.2012 in Berlin-Zehlendorf stattfinden lässt. Diese Sonderausstellung des Alliierten-Museums (Eintritt frei – Anmeldung nicht erforderlich) befasst sich auch mit den Strategien, die für den militärischen Ernstfall vorgesehen waren. Raketenköpfe, Teile des früheren Wachhauses am Checkpoint Charlie und sowjetische Propaganda-Plakate geben einen Eindruck von der Zeit und veranschaulichen die Vergangenheit.

Die Kuratorenführung des Allierten-Museums wird geleitet von Florian Weiß.

Foto: Magan2002 (Wikipedia)