Der 21. Jahrestag der East Side Gallery

Die East Side Gallery entstand kurz nach der Öffnung der Berliner Mauer. Am 28. September 1990, also vor genau 21 Jahren, wurde die Galerie eröffnet. Ein Jahr danach, 1991, wurde das Mauerstück als East Side Gallery benannt und unter Denkmalschutz gestellt.
Die damalige Hinterlandmauer, welche das Grenzgebiet nach Ost-Berlin abschloss, gilt heute als größter und bekanntester, erhaltener Rest der Berliner Mauer.

Die Mauer als Zeitzeugnis †“ East Side Gallery Berlin

Der englische Begriff “East Side Gallery” beschreibt ein 1316 Meter langes Stück der Mauer, welches im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 verschiedenen Ländern bemalt wurde. Der Ministerrat der DDR selbst stellte die Bemalung und somit Gründung der East Side Gallery in Auftrag.

Zu finden ist die Galerie zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Dort steht die mit 102 Gemälden bunt bemalte Mauer entlang der Spree. Dank der Sanierungen, die 1996 und 2009 vorgenommen wurden, erinnert das Mauerstück bis heute in leuchtenden Farben an die deutsche Teilung.

Die East Side Gallery als ein Stück Erinnerungskultur

Ein Grund für die Entstehung der Galerie ist die Erinnerung an die Berliner Mauer und das Gedenken an die Opfer dieser Zeit. Genauso wie der Checkpoint Charlie und das Brandenburger Tor soll die East Side Gallery an damalige Zeiten erinnern und die Vergangenheit lebendig halten.
Durch die imposante Länge und die vielen unterschiedlichen politischen und poetischen Gemälde wurde das bemalte Stück Mauer schnell zu einer Touristenattraktion. Inzwischen gibt es deshalb sogar die Möglichkeit, in einer Führung alle Bilder, die Entstehung und die Sanierung der East Side Gallery vorgestellt zu bekommen.

Die East Side Gallery ist mehr als eine Touristenattraktion. Dank der vielen Künstler erzählt die Mauer eine Geschichte und wird so zu einem Zeitzeugnis aus Stein und Stahl.