Deutschlands Zeitzeugen

Viele Zeitzeugen haben anläßlich des 50. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer in die damalige Zeit zurückgeblickt. Nicht nur in Berlin gab es Veranstaltungen, auf denen Zeitzeugen von ihren Erlebnissen im geteilten Deutschland berichtet haben. Überall in Deutschland wollten Zeitzeugen ihre Erfahrungen teilen.

Zeitzeugen im Haus auf der Grenze

Auch in Thüringen haben Zeitzeugen über ihr Leben berichtet. Direkt am Point Alpha, dem ehemaligen Standort der US-Armee, steht das “Haus auf der Grenze”. Heute ist dort, inmitten der gut erhaltenen Grenzanlage, ein Museum, welches an die deutsch-deutsche Grenze erinnert. An diesem Ort haben sich Zeitzeugen zusammengefunden.

Zeitzeugen, die Haftstrafen riskierten

Die Direktorin der Point Alpha Stiftung, Uta Thofern, eröffnete die Gesprächsrunde der Zeitzeugen mit dem vielsagenden Satz, “Wer Mauern baut, hat es nötig.”
Danach folgte ein bewegender Rückblick der Zeitzeugen Rosie Skibka, Erhard Göhl, Michael Klug, Steffanie Barthel und Jutta Fleck auf ihre Flucht aus der ehemaligen DDR. Unter anderem berichtete Jutta Fleck von ihrer Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Republikflucht und Rosie Skibka erzählte davon, wie sie allein durch ihren Fluchtgedanken in eine neunmonatige Untersuchungshaft geriet.

Egal wo Veranstaltungen zum Jahrestag der Mauer stattgefunden haben und egal ob von Menschen aus dem früheren Ost- oder Westteil berichtet wurde, überall in Deutschland erzählten unzählige Zeitzeugen ihre ganz persönliche Geschichte.