Hildebrandts Mauermuseum

Direkt am Checkpoint Charlie in Berlin befindet sich das Mauermuseum. Der Historiker Rainer Hildebrandt (*1914 – † 2004) versuchte mittels des Mauermuseums die Grenzanlage und alles, was im Zusammenhang mit der Teilung Berlins steht, zu veranschaulichen.
Seit der Gründung des Mauermuseums kann man dort interessante Geschichten und Objekte zur Mauer entdecken, welche die damaligen Zeiten nicht nur für Zeitzeugen wieder lebendig machen.

Mauermuseums-Ausstellungen

Mit Hilfe des Mauermuseums sollte 1963 das “beste Grenzsicherungssystem der Welt” (DDR-Armeegeneral Karl Heinz Hoffmann) veranschaulicht werden. In anderen Ausstellungen des Mauermuseums wurden Themen wie “Maler interpretieren die Mauer” (erstmals 1973) oder “Gewaltfreier Kampf für die Menschenrechte” (erstmals 1984) angesprochen und verarbeitet. Heute kann man diese Sammlungen und zusätzliche Vorträge, sowie Dokumentarfilme, im Mauermuseum bestaunen.

Gründung des Mauermuseums

Schon 1962 hatte Dr. R. Hildebrandt seine erste Ausstellung eröffnet. In einer 2 ½ Zimmerwohnung in der Bernauer Straße, der Straße, die einst der Länge nach geteilt war, hatte er seine ersten Ausstellungsräume. Der Andrang war bald so groß, dass am 14. Juni 1963 das Mauermuseum ins “Haus am Checkpoint Charlie”, das letztes Gebäude vor der Grenze, verlagert wurde. Das Haus diente dort nicht nur als Museum. Fluchthelfer trafen sich hier, sprachen über Fluchtpläne und kämpften gemeinsam gegen das Unrecht.

Das Mauermuseum ist auch heute noch eines der beliebtesten Ziele, um mehr über die Zeit der deutschen Teilung, die Berliner Mauer und Erlebnisse von Zeitzeugen zu erfahren.