Bau der Berliner Mauer

Die Berliner Mauer trennte über 28 Jahre Ost- und West-Berlin.
Erbaut wurde die Berliner Mauer am 13. August 1961. Obwohl der Mauerbau selbst nicht an einem Tag geschah, wurde dieser Tag, an dem jegliche Verbindungen zwischen den beiden Seiten Berlins  unterbrochen wurde, als der Tag des Baus der Berliner Mauer benannt. Auch wenn West und Ost an diesem Tag teilweise noch immer nur durch einen Stacheldrahtzaun getrennt wurden, so überstieg das Maß der Trennung die schon zuvor bestehende innerdeutsche Grenze um ein Vielfaches. Der 13. August 1961 brannte sich als der Tag des Mauerbaus in das Berliner Gedächtnis und bleibt in steter Erinnerung der Stadt. Einige Berliner versuchten in den Tagen nach dem offiziellem Bau der Berliner Mauer mit einem beherzten Sprung aus dem Fenster eines Mietshauses oder mit einer Flucht durch den Keller noch im letzten Augenblick in den Westen zu gelangen.

Warum entstand die Berliner Mauer?

Die Gründe für den Bau der Berliner Mauer waren vielseitig. Nach dem Krieg wurde die Aufteilung Europas in Machtbereiche der Alliierten festgelegt. Deutschland wurde dabei in vier Zonen geteilt. Jedoch kamen bald Probleme auf, da die Gegensätze von Wirtschaft, Ideologie und Politik der Zonen zu verschieden waren. Langsam begann eine schleichende Spaltung Deutschlands. Viele DDR-Bürger beschlossen dem Aufschwung im Westen zu folgen und verließen ihre Zonen. Als Konsequenz entstanden Sektorengrenzen in ganz Deutschland. Da Berlin, bevor es die Berliner Mauer gab, als Ort der einfachen Grenzüberquerung galt, flohen hier auch weiterhin Ost-Berliner in den Westen. Die Sektoren sollten daher bestmöglich voneinander getrennt werden. Der Bau der Berliner Mauer war der Versuch, die Sektorengrenze endgültig zu schließen und die Flucht der Bürger aus der DDR zu verhindern.

Und 28 Jahre mussten sich die Bürger in Berlin von ihrer Mauer einsperren lassen, bis sie deren Fall bewirkten!

 

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 173-1321 / CC-BY-SA, Wikipedia