In zwei Tagen ist es soweit! Dann werden die Gewinner des Zeitzeugenpreises 2011 bekannt gegeben.

Im Jahr 2005 vom Verleger des Frieling Verlags Berlin, Dr. Johann-Friedrich Huffmann, initiiert und in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft Klaus Wowereits und Matthias Platzecks stehend, gab es auch in diesem Jahr wieder eine bunte Fülle von Einsendungen.

An dem Schreibwettbewerb zum Thema “Ich bin (k)ein Berliner/Brandenburger” haben sich mehr als 100 Autoren beteiligt, von denen die Besten am kommenden Mittwoch zu Preisträgern gekürt werden sollen.

Die Intention des Frieling Verlages ist es, mit dem Zeitzeugenpreis der Erinnerungskultur in Berlin und Brandenburg zu neuen Impulsen zu verhelfen und so die kulturelle Vielfalt der Region zu bewahren und aufrechtzuerhalten.

Dabei wurden die Autoren nicht in ein enges Kostüm von Vorgaben gezwängt, sondern konnten in jeglicher Stilform von eigenen Eindrücken und Erfahrungen berichten, die sie in Berlin und Brandenburg erlebt haben und denen sie Ausdruck verleihen mochten. Die eingesandten Beiträge können als Gedächtnisstütze und als Zeugnis vom Leben in Berlin und Brandenburg gelten.

Im letzten Jahr hatte der Beitrag von Monika Restetzki aus Berlin: “Mein Freitagsverhältnis (über die Begegnungen mit einer alten Dame im Seniorenheim)” die meiste Zustimmung bei der Jury gefunden, im Jahr zuvor war es Kira von Moers, die ebenfalls in Berlin beheimatet ist. Ihr Beitrag zum Zeitzeugenpreis 2009 trägt den Titel: “50 Meter vor und 49 zurück (Behutsame Annäherung einer Frau aus Berlin-West an die Menschen aus Berlin-Ost)”.

Man darf gespannt sein, welches Werk in diesem Jahr mit dem Zeitzeugenpreis Berlin-Brandenburg ausgezeichnet werden wird. Neben den Preisträgern werden noch weitere Beiträge in einer Anthologie des Frieling Verlags veröffentlicht werden.

Die Preisverleihung wird um 19:30h im großen Saal des Berliner Rathauses stattfinden.

Die Festveranstaltung des Zeitzeugenpreises Berlin-Brandenburg 2011 mit einer Ansprache von André Schmitz, Staatssekretär für Kultur beim Senat von Berlin, und den Lesungen der Autoren der Siegerbeiträge ist öffentlich und der Eintritt kostenlos.

Bildquelle: www.zeitzeugenpreis.de