ZeitzeugenpreisDer Frieling-Verlag vermeldet als Initiator des Zeitzeugenpreises 2011 auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung. Unter dem Motto “Ich bin (k)ein Berliner/BrandenburgerGeschichten vom Leben und Ankommen” rief der Verleger Dr. Johann-Friedrich Huffmann die Berliner und Brandenburger wiederholt zum Schreibwettbewerb auf. Der Berliner Verlag freut sich über den großen Zuspruch und die zahlreichen Einsendungen. Circa 100 Beiträge ganz unterschiedlicher Menschen und mit den verschiedensten Geschichten erreichten die Redaktion des Frieling-Verlags und zeigen die vielseitigen Schicksale der Einwohner Berlins und Brandenburgs. Die Zahl der eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen zeigt nicht nur die lebendige Kultur in der Region, sondern auch das Bedürfnis der Menschen, Geschichte zu schreiben und ihre Erinnerungen schriftlich zu überliefern. So stellen die Einsendungen eindrückliche Dokumente der Lebensqualität, sowie den Wandel in der Region dar.

Wie der Verlag auf der Homepage vermeldet, geht es in vielen Beiträgen um Lebensgeschichten, die einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der Berliner und Brandenburger geben. Von der Kindheit im Berlin der Kriegs- und Nachkriegszeit oder in kleinen brandenburgischen Dörfern, gehören Familiengeschichten und Schicksale zwischen Ost und West zu den Themen. Aber auch alltägliche Eindrücke gaben den Autoren und Autorinnen Anlass zur Reflektion, wie die Erlebnisse auf einer S-Bahn-Fahrt auf der Transitstrecke zwischen Ost- und West-Berlin oder ein Umzug von Jüterbog in den Ostteil der jetzigen Hauptstadt. Wie das Motto des Zeitzeugenpreises verlautete, berichten die Menschen von der Vielfalt im Leben und Ankommen in der Region Berlin und Brandenburg. Sie erzählen aus ihrer persönlichen Sicht, im Kontext mit geschichtlichen Ereignissen, was das Besondere am Leben in dieser Region war. Ob Zugezogene, Berliner Urgesteine oder Weggezogene, die aus der Distanz berichten – sie alle tragen mit ihrem Bericht unter verschiedenen historischen Aspekten zur Vielfalt der Zeitgeschichte bei und liefern wertvolle Zeitdokumente.

Wer den Zeitzeugenpreis 2011 erhalten wird, bleibt aufgrund der Vielzahl an Einsendungen spannend und wird am 22. Juni bei der Preisverleihung im Roten Rathaus verkündet werden. Nach einem Festakt werden die besten Beiträge mit weiteren Arbeiten in einer Anthologie veröffentlicht, die im Frieling-Verlag erscheinen wird.