Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 25. Januar 2012

Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer 200x300 Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer

Die Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer sollten ein Mahnmal der deutschen Geschichte sein. Doch was erinnert heute noch an die Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer, wenn man mit U-Bahn und S-Bahn in der Hauptstadt unterwegs ist? Kaum etwas. Nur die Dauerausstellung im S-Nordbahnhof erinnert vielleicht noch an die Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer und hält sie im Gedächtnis.

Auf den Spuren der Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer

Ab dem 13. August 1961 sind die Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer bei der S-Bahn und U-Bahn für den Fahrgastwechsel gesperrt worden. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 fuhren die Bahnen aus West-Berlin ohne Halt durch das Gebiet des Ostens. Der Umstand wurde durch den Bezirk Mitte bedingt. Berlin Mitte gehörte zum Osten der Stadt, grenzte jedoch im Norden, Westen und Süden an den West-Sektor. Die U6 und U8, ab 1984 auch die S2 durchquerten die sogenannten Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer.

Die Züge fuhren in den Geisterbahnhöfen der Berliner Mauer nur mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 km/h durch die Stationen, immer bewacht von DDR-Posten

Der Begriff wird vor allem mit der Hauptstadt in Verbindung gesetzt. Eigentlich bezieht sich der Begriff auf die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Bahnsteig, der betriebsfähig ist, jedoch nicht befahren wird. Wegen ihrer unheimlichen Wirkung, durch die schwache Beleuchtung, ihren unterirdischnr Bau und der Abwesenheit von Menschen werden sie mit dem Unheimlichen in Verbindung gebracht. Das vorgestellte Video weiter unten gibt einen guten Eindruck von der unheimlichen Szenerie der Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer.

Liste der Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer

  • Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer Stadtmitte 300x199 Geisterbahnhöfe der Berliner MauerU6: Stadion der Weltjugend, Nordbahnhof, Oranienburger Tor, Französische Straße, Stadtmitte
  • U8: Bernauer Straße, Rosenthaler Platz, Weinmeisterstraße, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke, Heinrich-Heine-Straße
  • Nordbahn: Bornholmer Straße
  • Nord-Süd-Tunnel: Nordbahnhof, Oranienburger Straße, Unter den Linden, Potsdamer Platz

Mit dem Mauerfall wurden die geschlossenen Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer wieder eröffnet. Teilweise mussten sie saniert werden. Die erste wieder neu eröffnete Station war Jannowitzbrücke – schon 2 Tage nach dem Mauerfall hielten dort wieder die ersten Züge.

Lässt sich das Gefühl, durch einen Geisterbahnhof der Berliner Mauer zu fahren, nachempfinden? Noch heute lassen sich einige dieser Bahnhöfe in Deutschland finden. Sicherlich ist das heutige Gefühl kaum mit dem, was die West-Berliner damals empfunden zu vergleichen. Mit etwas Fantasie lässt sich aber gewiss spüren, was die Menschen innerlich bewegt haben muss, als sie durch die Geisterbahnhöfe der Berliner Mauer fuhren.

Bild 1 und 2: Frits Wiarda
 

Lebt wohl, Genossen!

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 24. Januar 2012

© Brian Harris/Alamy Foto: ARTE France

„Lebt wohl, Genossen (…) erzählt die Geschichte des Untergangs der Sowjetdiktatur aus der Innensicht, zu Wort kommen einfache Arbeiter genauso wie ehemalige KP-Mitglieder oder Mitarbeiter des KGB“ (arte.tv)

Mit „Lebt wohl, Genossen“ hat arte eine sechsteilige Dokumentarfilmreihe produziert, die russische Zeitzeugen und Zeitzeugen der DDR interviewte und mit Ihrer Hilfe das alte, ostdeutsche Regime nachfolgenden Generationen ein Stück näher bringen kann. Anlaß ist das knapp 20 jährige Ende der Herrschaft der UdSSR und ihr Zusammenbruch.
Die Dokumentarreihe “Lebt wohl, Genossen” beginnt heute und wird am 30.Januar fortgesetzt.

Lebt wohl, Genossen – Der Titel und die Menschen
„Lebt wohl, Genossen“  kann als überlegt gewählter Titel gelten, da er die Tatsache einfängt, dass die damalige Weltmacht sich eher still und friedlich zurückzog als mit einem großen und brutalen Knall oder zähem und bürgerfeindlichen Ringen verschwand. Angesichts der vorherigen Machthaber und ihrer Gewalt, der tyrannischen Strukturen und Mechanismen, der Unterdrückung und der ständigen Bekämpfung von Freiheitsforderungen und den Angriffen auf die Menschenwürde darf keine Nostalgie aufkommen.

Lebt wohl, Genossen – Zeitzeugen berichten

© Fonds France/URSS Foto: ARTE France

Zeitzeugen berichten davon, wie sie Widerstand leisteten, Untergrundaktionen organisierten oder Zwangstrennungen erlitten. Wie Menschen sich im politischen System [...] Continue Reading…

Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 19. Januar 2012

Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 feiert dieses Jahr den 30. Geburtstag. Am Sonnabend, den 28. Januar 2012, findet in der Zeit von 18.00 bis 2.00 Uhr die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 statt. Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 steht ganz im Zeichen des 300. Geburtstag des preußischen Königs Friedrich des Großen.

Programm für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Um die siebzig Häuser nehmen an der 30. Lange Nacht der Museen Berlin 2012 teil. Die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 wird an vielen Standorten mit musikalisch-literarischen Programmen oder speziellen Führungen den Geburtstag von Friedrich den Großen feiern und an diese historische Persönlichkeit erinnern. Die Lange Nacht der Museen findet nicht nur innerhalb der Standtorte statt. Unter den Linden werden am Reiterstandbild von Friedrich dem Großen Großprojektionen von seinen Aussprüchen gezeigt.

Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012

Auch dieses Jahr berechtigt das Tickets für die Lange Nacht der Museen Berlin 2012 zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser. Zur besseren Anbindung zwischen den teilnehmenden Standorten werden Shuttle-Busse eingesetzt. Von 15 Uhr bis 5 Uhr morgens des Folgetages kann der gesamte Nahverkehr genutzt werden.

Der Preis für die Tickets liegt auch dieses [...] Continue Reading…

Der Tod der Zeitzeugen

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 10. Januar 2012

Der Tod der Zeitzeugen stellt ein großes Problem in der Geschichtsforschung dar. Besonders der Tod der Zeitzeugen, die zur Zeit der Nationalsozialismus gelebt haben, beeinflusst die kollektive Erinnerung in Deutschland. Durch den Tod der Zeitzeugen wird die Kommunikation über die Vergangenheit unterbunden. Die Zeitzeugen sterben und damit auch ihre Erinnerungen. Sie haben die Vergangenheit als Beteiligte erlebt und nur sie können durch ihre Berichte die nachfolgenden Generationen bereichern. Das kommunikative Gedächtnis wird damit gravierend durch den Tod der Zeitzeugen beeinflusst.

Tod der Zeitzeugen beeinflusst das kommunikative Gedächtnis

Das kommunikative Gedächtnis wird auch Generationsgedächtnis genannt. Es umfasst alle Erinnerungen von Zeitzeugen, die kommunizierbar sind. Diese kollektive Erinnerung umfasst in etwa 80 Jahre. Nur noch wenige Großeltern können heute noch ihren Enkeln als direkte Zeitzeugen von ihrer Erlebnissen während des NS-Regimes und des 2. Weltkrieges berichten. Die Nachkriegsgeneration konnte während ihrer Jugend aus den Erzählungen der Eltern lernen. Jedoch nur so lange wie sie lebten. Mit dem Tod der Zeitzeugen versiegt diese Informationsquelle. Das Erzählen des Vergangenem muss der Erinnerung an die Stimme und den früheren Erzählungen des Zeitzeugens weichen, der von der Vergangenheit berichtet hat. Ist der Tod des Zeitzeugen vor seinen mündlichen Erzählungen eingetreten, so ist die einzige Möglichkeit, Informationen zu [...] Continue Reading…

Gedächtnis der Nation – Verein

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 10. Januar 2012

Die Idee vom Verein Gedächtnis der Nation lässt sich bis ins Jahr 1998 zurückverfolgen. Schon zu diesem Zeitpunkt begab sich ein ZDF-Jahrhundertbus, wie heute der Jahrhundertbus für den Verein Gedächtnis der Nation, auf die Reise nach Zeitzeugen als Informationsquelle für ZDF-Dokumentationen. 6000 Interviews sind das Ergebnis dieser ersten Fahrt durch ganz Deutschland gewesen. Ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis, das die Idee zum Gründen eines Vereins Gedächtnis der Nation ins Leben rief.

Gedächtnis der Nation – Initiatoren des Vereins

Bereits vor über vier Jahren, 2006, haben Guido Knopp und Hans-Ulrich Jörges sich die Realisierung des Projektes vorgenommen und die Gründung des Vereins “Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation” vorangetrieben. Im Dezember 2010 ist der gemeinnützige Verein schließlich gegründet worden. Der Vereinssitz liegt in Mainz.

Gedächtnis der Nation – Vereinsstruktur

Guido Knopp ist der Vorsitzende des Vereins Gedächtnis der Nation. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Er produzierte Fernsehsereien wie „Hitlers Helfer“ und die Reihe „100 Jahre“, eine Darstellung über das 20. Jahrhundert. Neben verschiedenen Auszeichnungen schaffte er es mit seinen Buchdokumentationen auf die Bestsellerliste.
Neben Guido Knopp ist Hans-Ulrich Jörgens der Vorsitzende im Verein. Seit 2007 ist Hans-Ulrich Jörgens Chefredakteur des Stern und Chefredakteur für Sonderaufgaben des Verlags Gruner + Jahr,
Der Vorstand wird durch die [...] Continue Reading…

Jahrhundertbus 2011

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 9. Januar 2012

Der Jahrhundertbus 2011 hat für das Projekt „Gedächtnis der Nation“ eine weite Reise durch Deutschland zum Ende des Jahres 2011 gemacht. Als mobiles Aufnahmestudio ist der Jahrhundertbus 2011 für „Gedächtnis der Nation“ durch deutsche Städte gefahren. Im Jahrhundertbus 2011 wurden die Menschen vor Ort nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Zeitzeugen befragt.  Wir suchen nach Menschen, die über den Alltag in der Bundesrepublik und der DDR, aber auch über Teilung und Wiedervereinigung erzählen.

Gedächtnis der Nation: Jahrhundertbus 2011- Leben in Ost und West

Das Thema des Projekts “Gedächtnis der Nation” und des Jahrhundertbusses 2011 lag auf den Unterschieden des Lebens in Ost und West. Dazu standen Menschen, die über das alltägliche Geschehen in der Bundesrepublik und der DDR als Zeitzeugen berichten wollten, vor der Kamera. Aber auch von der deutschen Teilung und der Wiedervereinigung konnte im Jahrhundertbus 2011 dem “Gedächtnis der Nation” berichtet werden. Das Ziel des Pojekts 2011: “Wir suchen nach Menschen, die über den Alltag in der Bundesrepublik und der DDR, aber auch über Teilung und Wiedervereinigung erzählen.”

Route des Jahrhundertbus 2011

Der Jahrhundertbus 2011 startete in Berlin am 06.10. beim Haus der Bundespressekonferenz. Vom 06.10. bis 10.10. stand der Jahrhundertbus 2011 am Alexanderplatz vor dem Fernsehturm und am 11.10. das [...] Continue Reading…

Fernsehzeitzeugen

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 6. Januar 2012

Fernsehzeitzeugen sind ein grundlegendes Element jeder historischen Dokumenation im deutschen Fernsehen. Sie sind glaubhaft, sie sind real und sie machen die Dokumentation erst attraktiv für den Zuschauer. Sind Fernsehzeitzeugen also nur eine mediale Inszenierung, um die Einschaltquoten zu erhöhen? Diesen Verdacht äußert Wulf Kansteiner in einem in der Zeit erschienenen Artikel (02.01.12).

Von Oral History zu Fernsehzeitzeugen

Interview im Jahrhundertbus

Zeitzeugen erscheinen in der Geschichtsforschung zu einem relativ späten Zeitpunkt, in den 80er  und 90er des letzen Jahrhunderts, unter der Methode der Oral History. Anfänglich gelten Zeitzeugen  als unwissenschaftlich. Eine Interviewmethode muss erst noch entwickelt werden. Als Fernsehzeitzeugen haben sie es in das Fernsehprogramm erst durch die Etablierung der Oral History geschafft. Für die Filmproduzenten sind die Fernsehzeugen zu einer zentralen Informationsquelle und einem stilstischem Mittel geworden.
Die Fernsehzeitzeugen haben mit den Zeitzeugen von Oral-History-Projekten wenig gemein.

Unterschied der Fernsehzeitzeugen zur Oral History

Im Vordergrund der TV-Dokumentationen steht der reine Unterhaltungaspekt der Zeitzeugen. Die Geschichte soll spannend erzählt werden, um sie einer breiteren Masse zugänglich zu machen. Die Filmemacher müssen die Aussagen der Fernsehzeitzeugen und die historischen Tatsachen auf einen Nenner bringen. Dabei arbeitet der Fernsehzeitzeuge als Vermittler zwischen Fernsehzuschauer und Filmemacher, indem er die historischen Ereignisse anschaulich beschreibt. Im Gegensatz [...] Continue Reading…

Zeitzeugen im Deutschlandfunk

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 6. Januar 2012

Quelle: @Deutschlandradio (01.04.09)

Die Interviews der Zeitzeugen im Deutschlandfunk stellen eine angenehme, auditive Möglichkeit dar, gelebte Geschichte nachzuvollziehen und persönliche Einblicke zu erleben. Bereits seit einigen Jahren bietet der Deutschlandfunk mit „Zeitzeugen im Gespräch“  diese besonders interessante Interviewreihe seinen Hörern an.
Im Deutschlandfunk stehen Zeitzeugen u.a. aus  Politik, Wirtschaft und Literatur vor dem Mikrophon. Als DDR-Zeitzeugen sind bereits Freya Klier, Rainer Eppelmann und Hans Modrow im Gespräch gewesen. Jeden letzten Donnerstag im Monat wird die neuste Folge um 19.15 Uhr vom Deutschlandfunk bundesweit gesendet. „Zeitzeugen im Gespräch“ des Deutschlandfunks ist auf der Homepage im Archiv sowohl als Audiodatei als auch als schriftliche Version verfügbar.

Aktuelles Zeitzeugen-Interview mit Christa Luft im Deutschlandfunk

Quelle: @Deutschlandradio (01.04.09)

Im aktuellen Zeitzeugen-Interview steht die frühere DDR-Wirtschaftsministerin und PDS-Bundestagsabgeordnete Christa Luft zur Verfügung. 1971 habilitierte sie als ordentliche Professorin für sozialistische Außenwirtschaft an der Hochschule für Ökonomie zu Berlin. 1958 in die SED eingetreten, ist sie 1989 als stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin Teil der Übergangsregierung von Hans Modrow geworden. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gewann sie 1994 und 1998 ein PDS-Mandat bei der Bundestagswahl.

Als Zeitzeugin beschreibt sie im Deutschlandfunk sehr eingehend ihre Erfahrungen als Professorin für sozialistische Außenwirtschaft an der Hochschule für Ökonomie [...] Continue Reading…

Zeitzeugen zu Weihnachten

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 23. Dezember 2011

Die Zeitzeugen-Redaktion wünscht Ihnen zuerst einmal ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und dankt allen Beteiligten für Ihr Engagement!

Heiligabend und die Weihnachtstage sind auch ein Zeitzeugenthema, da Weihnachten ein kulturelles und gesellschaftliches Ereignis ist.

Wie hat sich Weihnachten im Laufe der Zeit verändert? Zeitzeugen können hierzu über das Aufschreiben der eigenen Erlebnisse Stellung nehmen. So gibt es spannende Zeitzeugenberichte über den Heiligabend in den Kriegsjahren oder in der Nachkriegszeit. Das Thema „Zeitzeugen zu Weihnachten“ ist vermutlich ein sehr breites Feld, da hier regionale Besonderheiten eine große Rolle spielen. Die darüberliegenden Strukturen freizulegen, ist dann die Aufgabe von Geschichtswissenschaftlern, welche die Zeitzeugenberichte auszuwerten haben. Dazu ist jedoch eine breite und dichte Quellenlage notwendig, die von aktiven Zeitzeugen geschaffen wird.

Gerade die unbeeinflusste Berichterstattung von Zeitzeugen ist wichtig. Zwar ist Weihnachten ein Familienfest – interne Familienangelegenheiten sind jedoch von der Geschichtswissenschaft abgegrenzt, wobei es schwierig ist, hier eine genaue Trennung vorzunehmen.

Hier also ein Zeitzeugen Weihnachtsaufruf:

Wie haben Sie Weihnachten in der Vergangenheit erlebt?
An welches Weihnachtsfest zu Heiligabend erinnern Sie sich besonders gut?
Welche historischen Ereignisse haben sihc in besonderer Weise auf diese Zeit ausgewirkt und wie haben sie diese Auswirkungen erlebt?
Was waren die Gewohnheiten und Bräuche in Ihrem Dorf, Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde?
Wie hat sich [...] Continue Reading…

Alliierten-Museum Berlin

Veröffentlicht von Zeitzeugen-Redaktion am 22. Dezember 2011

Das Alliierten-Museum bietet spannende Veranstaltungen mit Zeitzeugen und stellt wichtige Zeitdokumente aus.

In der Spannung zwischen Westmächten und Sowjetunion präsentiert sich das Alliierten-Museum als interessanter Ort der kulturellen Erinnerung. Das Ende des zweiten Weltkrieges, die Nachkriegszeit (ab 1948/1949 kann die Sowjetunion nicht mehr zu den Allierten gezählt werden) und die Zeit des Kalten Krieges sind hier ständige Themen, die das Alliierten-Museum mit Veranstaltungen und Ausstellungen würdigt.

Zudem werden im Berliner AlliertenMuseum Zeitdokumente aufbewahrt wie Akten, amtliche Drucksachen, Ausweise, Fotos – meist amerikanischer Herkunft der 70er-90er Jahre – Tagebücher und Briefe sowie Dias und Fotos, Mützen, Uniformen, Orden und Abzeichen (Militaria).

Als einmaliges Zeitzeugnis ist im Alliierten-Museum die Mitschrift eines politischen Seminars zu besichtigen. Dieses Zeitzeugnis bietet Einblick in die Köpfe hochrangiger politischer Akteure der damaligen Zeit. Die Zeitzeugen sind gleichzeitig historische Persönlichkeiten.

Wer sich für die Zeit des Mauerbaus interessiert, dem sei die Veranstaltung „Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau“ nahegelgt, welche das Alliierten.Museum am Sonntag, den 8.01.2012 in Berlin Zehlendorf stattfinden lässt. Diese Sonderausstellung des Alliierten-Museums (Eintritt frei – Anmeldung nicht erforderlich) befasst sich auch mit den Strategien, die für den militärischen Ernstfall vorgesehen waren. Raketenköpfe, Teile des früheren Wachhauses am Checkpoint Charlie und sowjetische Propaganda-Plakate geben einen Eindruck von der Zeit [...] Continue Reading…


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