Lebendige Geschichte: Jeder von uns ist ein Zeitzeuge!

Man kennt sie aus Fernsehen und Internet, aus Geschichtsunterricht, Museen und Gedenkstätten: Zeitzeugen sind unersetzliche Persönlichkeiten, denn sie teilen ihre Lebenserinnerungen mit uns Nachgeborenen im Kontext großer, häufig schwieriger historischer Ereignisse. Nur so wird Vergangenes greifbar!
Ob nun die erschütternden Berichte der Überlebenden des Holocaust, der Beobachter des Mauerbaus oder die bewegenden Erinnerungen der Opfer der Stasi: Diese Erzählungen sind Mahnmale für die Demokratie ebenso wie erzieherisches Gedanken- und Kulturgut.

Es sind nämlich nicht allein jene ereignisreichen politischen Entwicklungen, die mit starren Begriffen wie „Kalter Krieg“ und „Parteien-Diktatur“ einhergehen, die Bedeutung schaffen.
Auch das „Wunder von Bern“ oder die „Sturmflut 1962“ sind jedem Deutschen bekannte Begriffe.

Erst die alltäglichen Erfahrungen der Menschen in ihrer Lebenszeit vervollständigen das Bild bestimmter Epochen. Sie zeigen, was politische Ereignisse im Leben der Einzelnen bewirken und spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen wider. Insofern muss den vielen, verschiedenartigen „Erinnerungsschätzen“ Raum zur Entfaltung gegeben werden!

Unser aktuelles Thema

„Willy Brandt, Bürgermeister zu Berlin“

bietet sich dazu an, diese wertvollen Erinnerungen mit anderen zu teilen.

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Der Geburtstag des großen Staatsmannes und Schriftstellers Willy Brandt, deutscher Bundeskanzler der Jahre 1969 bis 1974, kurzzeitig Bundesaußenminister sowie Berliner Bürgermeister von 1957 bis 1966, jährt sich im Dezember 2013 zum 100. Mal.

Wie haben Sie diese Jahre in Berlin erlebt? Gab es bestimmte Situationen, über die Sie gerne berichten möchten? Vielleicht begegneten Sie sogar Willy Brandt persönlich und konnten ein Gespräch mit ihm führen?

Schreiben Sie uns! Wir sind gespannt auf Ihre Geschichte.

Eine Auswahl der Beiträge finden Sie auf den kommenden Seiten.